Iranische Wissenschaftler verglichen die Konzentration von 25-OH-Vitamin D von übergewichtigen Personen mit Depressionen mit denen von übergewichtigen Personen ohne Depressionen. Bei den Studienteilnehmern mit Depressionen wurde häufiger ein Vitamin-D-Mangel oder eine unzureichende Vitamin-D- Versorgung festgestellt. Es zeigte sich auch ein Zusammenhang zwischen Depressionen und den 25(OH)D-Konzentrationen, unabhängig von Alter und Geschlecht. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass das Ergebnis der Studie einen zusätzlichen Beweis dafür liefert, dass niedrige Vitamin-D- Konzentrationen bei übergewichtigen Personen mit Depressionen assoziiert sind. Allerdings sei eine weitere Forschung nötig, um die Frage zu klären, ob diese Assoziation kausal ist oder nicht.

Referenz:
Leila Kamalzadeh, Malihe Saghafi et al.: Vitamin D deficiency and depression in obese adults: a comparative observational study; BMC Psychiatry volume 21, Article number: 599 (2021)

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