In einer Querschnittsstudie bei 7.387 Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 70 Jahren untersuchten iranische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von B-Vitaminen und Depressionen, Angststörungen sowie Stress-Symptomen. Eine höhere Aufnahme von Biotin war mit einem niedrigeren Risiko für Depressionen, Angststörungen und Stress-Symptomen assoziiert. Außerdem bestand ein inverser Zusammenhang zwischen der Vitamin-B6-Aufnahme und Stress-Symptomen. Eine moderate Aufnahme von Vitamin B1, Niacin und Pantothensäure war mit einem niedrigeren Risiko für Angststörungen verbunden. Nach Einschätzung der Autoren des Fachartikels ist ein Highlight dieser Studie, dass erstmals ein signifikanter Schutzeffekt von Biotin gegen Depressionen, Angststörungen und Stress-Symptome nachgewiesen wurde.

Referenz:
Baharak Mahdavifar, Mahdieh Hosseinzadeh et al.: Dietary intake of B vitamins and their association with depression, anxiety, and stress symptoms: A cross-sectional, population-based survey; Journal of Affective Disorders, Volume 288, 1 June 2021, Pages 92-98

 

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