Kopf GeraltEs ist länger bekannt, dass Depressionen auch mit Entzündungsreaktionen im Gehirn einhergehen. Das Wissensmagazin scinexx.de berichtete am 27.02.2018 über Erkenntnisse kanadischer Wissenschaftler, die mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) nachweisen konnten, dass das Gehirn depressiver Probanden eine höhere Entzündungsaktiviät aufwies als das der Gesunden. Wichtig war auch die Erkenntnis, dass die Entzündungswerte mit der Dauer der Erkrankung zunahmen, besonders dann, wenn längere Zeit keine Medikamente gegen Depressionen eingenommen worden waren. Eine länger als ein Jahrzehnt andauernde unbehandelte Depression geht offensichtlich in eine neue Phase über, die durch stärkere Entzündung im Gehirn gekennzeichnet ist. Die Autoren der Studie vermuteten, dass Depressionen in einem fortgeschrittenen Stadium auch anders behandelt werden müssten, z. B. mit Medikamenten mit antientzündlicher Wirkung.

Winterdepression 320In der dunklen Jahreszeit treten bei vielen Menschen vermehrt Symptome einer Winterdepression auf, die gekennzeichnet sind durch eine Verschlechterung der Stimmung, einer Reduzierung des Energielevels, ein erhöhtes Schlafbedürfnis, ein verstärkter Appetit auf Süßigkeiten und häufig auch durch Gewichtszunahme. Die Ursache der saisonalen Depression ist noch nicht ausreichend erforscht. Sehr vieles spricht dafür, dass die Symptomatik der Betroffenen im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel von Serotonin und Melatonin steht. Bei einem nachlassenden Lichteinfall auf die Netzhaut wird vermehrt Melatonin gebildet. Die Serotoninsynthese ist hingegen eher vermindert.

Eine wichtige Rolle spielt sicherlich das Vitamin D. Bekanntlich kann Vitamin D in unseren Breiten allenfalls bis Anfang bzw. Mitte Oktober gebildet werden. Es kommt also dann mit Eintritt des Winters zu einem Abfall der Vitamin-D-Konzentration, falls Vitamin D nicht in ausreichender Menge supplementiert wird.

Depressionen 425Bei Depressionen bestehen häufig Mängel an Mikronährstoffen

Depressionen sind inzwischen eine richtige Volkskrankheit. 10 bis 20 Prozent aller Menschen erkranken einmal in ihrem Leben an einer behandlungsbedürftigen Depression. An einen Mikronährstoffmangel denken hierbei leider nur wenige Menschen. Die Versorgung mit Mikronährstoffen ist von zentraler Bedeutung für den Hirnstoffwechsel und damit auch für die psychische Befindlichkeit. Patienten mit Depressionen haben verschiedene Stoffwechselveränderungen, die durch eine Therapie mit Mikronährstoffen günstig beeinflusst werden können.


Wie wirken Mikronährstoffe bei Depressionen?

Mikronährstoffe verbessern bei depressiven Patienten z.B. den Neurotransmittermetabolismus, die antioxidative Kapazität, den Energiestoffwechsel der Nervenzellen, die Bildung von Nervenwachstumsfaktoren und vieles mehr.

Eine wichtige Bedeutung bei Depressionen haben auch die Aminosäuren, da sie entweder selber Neurotransmitter sind oder unmittelbare Vorstufen der Neurotransmitter bzw. Nervenbotenstoffe.


Bestimmung der Mikronährstoffe bei Depressionen

Individuelle Defizite an Mikronährstoffen können nur durch eine geeignete Mikronährstoffanalyse ermittelt werden. Die Mikronährstoffanalyse ist wiederum Grundlage für eine gezielte Therapie mit den fehlenden Mikronährstoffen.

Der DCMS-Neuro-Check hat sich als Mikronährstoffanalyse bei Depressionen bewährt. Alternativ kann auch das Burn-out-Screening gemacht werden.

feuer stress 150Am 17. April 2015 erschien im Spiegel online ein Artikel mit der Überschrift "Wie Entzündungen Depressionen auslösen". Es mehren sich die Hinweise, dass Depressionen ihren Ursprung nicht allein in der Psyche haben, sondern dass dem Immunsystem bei der Entstehung dieses Krankheitsbildes eine große Bedeutung zukommt.

Im Blut von depressiven Patienten konnten wiederholt erhöhte Konzentrationen von Entzündungsmarkern nachgewiesen werden. Auch mittels bildgebender Verfahren wurde festgestellt, dass bestimmte Immunzellen bei Patienten mit Depressionen deutlich aktiver waren als bei den Gesunden. Depressionen werden häufig mit Stress in Verbindung gebracht. Hierbei kommt es zunächst zu einer vermehrten Ausschüttung von Cortiosol, wodurch das Immunsystem unterdrückt wird. Bei länger anhaltendem Stress nimmt aber die Empfindlichkeit des Körpers für dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel ab, wodurch dann der Einfluss proinflammatorischer Zytokine zunimmt...weiter

DCMS-Neuro-Check

DCMS Neuro Check 151für eine optimale Mikronährstoffversorgung des Nervensystems. Die Mikronährtoffanalyse ist sinnvoll bei psychischen oder neurologischen Beschwerden. Wird gerne gemacht bei Angststörungen, Depressionen, ADHS, Gedächtnisstörungen, für die Optimierung des Energiestoffwechsel  etc... weiterlesen

 

 

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