Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Effekt von Zink, Vitamin D und einer Zink-/Vitamin-D-Kombination auf depressive Symptome bei übergewichtigen Personen. Zusätzlich wurden die Serumkonzentrationen von Cortisol und von BDNF bestimmt. Die Supplementierung von Vitamin D, Zink und der Zink-/Vitamin-D-Kombination führte zu einer Verminderung der depressiven Symptome. Hierbei hatte Zink einen stärkeren Effekt als Vitamin D. Die Konzentrationen von Cortisol und BDNF wurde nicht beeinflusst.

Referenz:
SomayeYosaeePh.D., SepidehSoltaniPh.D. et al.: Effects of zinc, vitamin D, and their co-supplementation on mood, serum cortisol, and brain-derived neurotrophic factor in patients with obesity and mild to moderate depressive symptoms: A phase II, 12-wk, 2 × 2 factorial design, double-blind, randomized, placebo-controlled trial; Nutrition. 2020 Mar;71:110601. doi: 10.1016/j.nut.2019.110601. Epub 2019 Oct 15.

Wissenschaftler aus Saudi-Arabien haben bei 62 männlichen und weiblichen Patienten mit Major Depression untersucht, inwieweit eine dreimonatige Supplementierung von Vitamin D (50.000 IU), zusätzlich zur Standardtherapie, einen Effekt auf die Symptomatik der Erkrankung hatte. Der Schweregrad der depressiven Symptome wurde mittels des Beck-Depressions-Inventar (BDI) erfasst. Bei allen Patienten wurde Serotonin bestimmt. Die weiblichen Patienten zeigten nach dreimonatiger Vitamin-D-Supplementierung die größte Verbesserung ihrer depressiven Symptome. Bei den männlichen Patienten profitierten nur die Studienteilnehmer mit schwerer Depression von der Vitamin-D-Zusatztherapie. Sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen kam es zu einem signifikanten Anstieg der Serotonin-Konzentrationen im Blutserum.

Referenz:
Alghamdi S, Alsulami N et al.: Vitamin D Supplementation Ameliorates Severity of Major Depressive Disorder; J Mol Neurosci. 2019 Dec 13. doi: 10.1007/s12031-019-01461-2.

Bei Kindern zeigte eine Studie eine direkte Korrelation zwischen der Vitamin-B1-Aufnahme und depressiven Symptomen. Es gibt auch Hinweise aus einigen Studien, dass eine Vitamin-B1-Supplementierung bei der Behandlung von Autismus von Nutzen ist.

Referenz:
Dhir S, Tarasenko M et al.: Neurological, Psychiatric, and Biochemical Aspects of Thiamine Deficiency in Children and Adults; Front Psychiatry. 2019 Apr 4;10:207. doi: 10.3389/fpsyt.2019.00207. eCollection 2019.

Wissenschaftler der University of California publizierten einen Fachartikel über die neurologischen, psychiatrischen und biochemischen Aspekte eines Vitamin-B1-Mangels bei Kindern und Erwachsenen. Die Wernicke-Enzephalopathie ist wohl das bekannteste neuropsychiatrische Krankheitsbild, das durch einen Vitamin-B1-Mangel hervorgerufen wird. Eine Reihe von Studien haben aber auch einen inversen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-B1-Spiegel und Depressionen gezeigt. Auch bei gesunden älteren und jüngeren Erwachsenen konnte durch eine Supplementierung von Vitamin B1 eine positive Stimmungsveränderung, eine Zunahme des Energielevels und eine Verbesserung der Schlafqualität beobachtet werden.

Referenz:
Dhir S, Tarasenko M et al.: Neurological, Psychiatric, and Biochemical Aspects of Thiamine Deficiency in Children and Adults; Front Psychiatry. 2019 Apr 4;10:207. doi: 10.3389/fpsyt.2019.00207. eCollection 2019.

Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern untersuchten in einer großen Kohortenstudie einen möglichen Zusammenhang zwischen der Vitamin-K-Aufnahme und depressiven Symptomen. An der Studie nahmen 4.375 Studienteilnehmer im Alter zwischen 45 und 79 Jahren teil. Die Personen mit der höchsten Vitamin-K-Aufnahme hatten das niedrigste Risiko für depressive Symptome. Dieser Effekt war aber nur bei den Personen vorhanden, die keine Vitamin-D-Supplemente einnahmen.

Referenz:
Bolzetta F, Veronese N et al.: The Relationship between Dietary Vitamin K and Depressive Symptoms in Late Adulthood: A Cross-Sectional Analysis from a Large Cohort Study; Nutrients. 2019 Apr 5;11(4). pii: E787. doi: 10.3390/nu11040787.

Forscher aus Virginia untersuchten bei schwangeren Frauen einen möglichen Zusammenhang zwischen niedrig normalem Vitamin B12 und Depressionen. Dabei erwies sich der Vitamin-B12-Spiegel als signifikanter Prädiktor von Depressionen. Schwangere Frauen mit niedrig normalen Vitamin-B12-Werten hatten ein 3,82-fach erhöhtes Risiko an Depressionen zu erkranken.

Referenz:
Peppard L, Oh KM et al.: Risk of depression in pregnant women with low-normal serum Vitamin B12; Res Nurs Health. 2019 Aug;42(4):264-272. doi: 10.1002/nur.21951. Epub 2019 May 22.

Wissenschaftler aus Brasilien publizierten einen Fachartikel über einen möglichen Zusammenhang zwischen der gesamten antioxidativen Kapazität und der Prävalenz von Depressionen bei Frauen im Klimakterium. Die Prävalenz von Depressionen in dieser Population betrug 44 Prozent. Depressive Frauen hatten eine niedrige Aufnahme von Polyphenolen, Vitamin B6, Vitamin A und Vitamin C.

Referenz:
Natiani Gonçalves de Oliveira, Iranice Taís Teixeira et al.: Dietary total antioxidant capacity as a preventive factor against depression in climacteric women; Dement Neuropsychol. 2019 Jul-Sep; 13(3): 305–311.

Wissenschaftler aus Südkorea untersuchten in einer Studie die Nährstoffaufnahme bei 56 Studentinnen mit Depressionen und bei 122 Studentinnen ohne Depressionen. Es zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in der Taurinaufnahme zwischen den depressiven Studentinnen und der Kontrollgruppe. Die depressiven Studienteilnehmerinnen hatten aber im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine signifikante niedrigere Aufnahme von Vitamin A und Kalzium. Die depressive Symptomatik korrelierte negativ mit der Aufnahme von Vitamin A, Folsäure, Vitamin C und Kalzium.

Referenz:
Park SH, Oh EY et al.: Relationship Among Dietary Taurine Intake, Dietary Attitudes, Dietary Behaviors, and Life Stress by Depression in Korean Female College Students; Adv Exp Med Biol. 2019;1155:293-300. doi: 10.1007/978-981-13-8023-5_28.

Wissenschaftler der Uniklinik Frankfurt publizierten eine Studie, in der untersucht wurde, wie sich der Eisenstatus bei Typ-1-Diabetikern auf Depressionen und auf die Lebensqualität auswirkte. An der Studie nahmen 109 Patienten mit Typ-1-Diabetes teil. Die Lebensqualität sowie die Depressivität wurden mittels Fragebogen ermittelt. Bei 28 Prozent der Patienten wurden Ferritinspiegel kleiner 50 µg/Liter festgestellt, 18,3 Prozent der Patienten litt an einer Anämie. Ein ungenügender Eisenstatus korrelierte signifikant mit Depressivität und beeinträchtigter Lebensqualität.

Referenz:
Bergis D, Tessmer L et al.: Iron deficiency in long standing type 1 diabetes mellitus and its association with depression and impaired quality of life. Diabetes Res Clin Pract. 2019 May;151:74-81. doi: 10.1016/j.diabres.2019.03.034. Epub 2019 Mar 30.

Depressionen A 320Forscher aus den USA konnten nachweisen, dass bei Patienten mit Major Depression verschiedene Faktoren für die Entstehung einer endothelialen Dysfunktion eine Rolle spielten. Es zeigte sich eine Verminderung der NO-abhängigen Gefäßerweiterung durch oxidativen Stress sowie eine Veränderung der Funktion der Gefäßmuskulatur. Bei Patienten mit Major Depression war die Expression und Aktivität von Markern des oxidativen Stresses erhöht.

Referenz:
Greaney JL et al.: Oxidative Stress Contributes to Microvascular Endothelial Dysfunction in Men and Women with Major Depressive Disorder. Circ Res. 2018 Dec 12.

Wissenschaftler aus Österreich bestimmten bei 78 Patienten mit Laktoseintoleranz und bei 160 Personen mit Laktosetoleranz die Plasmaspiegel von Homocystein, Folsäure und Vitamin B12. Bei den 78 Patienten mit Laktoseintoleranz hatten 22 Personen eine Majordepression und zeigten signifikant höhere Homocysteinspiegel und niedrigere Folsäurekonzentrationen im Vergleich zu den anderen 56 Personen ohne Depressionen.

In der Gruppe der laktosetoleranten Studienteilnehmer zeigte sich kein Zusammenhang. Depressive Personen mit Laktoseintoleranz hatten also signifikant höhere Homocysteinkonzentrationen und niedrigere Folsäurespiegel. Die Erkenntnisse dieser Studie legen nahe, dass es zwischen erhöhten Homocysteinkonzentrationen, Laktosemalabsorption und Depressionen einen Zusammenhang gibt.

Referenz:
Enko D, Meinitzer A et al.: Association between increased plasma levels of homocysteine and depression observed in individuals with primary lactose malabsorption; PLoS One. 2018 Aug 23;13(8):e0202567. doi: 10.1371/journal.pone.0202567. eCollection 2018.

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Effekt einer Vitamin-D-Supplementierung auf die Behandlung von Depressionen bei älteren Erwachsenen. Die Studienteilnehmer erhielten über einen Zeitraum von acht Wochen entweder 50.000 IU Vitamin D3 pro Woche oder ein entsprechendes Placebopräparat. In der Vitamin-D-Gruppe kam es zu einer Verminderung der Depressionsscores.

Referenz:
Alavi NM, Khademalhoseini S et al.: Effect of vitamin D supplementation on depression in elderly patients: A randomized clinical trial; Clin Nutr. 2018 Sep 19. pii: S0261-5614(18)32449-X.

Forscher aus dem Iran untersuchten in einer Studie den Effekt einer zusätzlichen Q10-Supplementierung (200 mg pro Tag) auf den Verlauf der bipolaren Depression. Die Standardmedikation der Patienten bestand aus Antidepressiva sowie Phasenprophylaktika. Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Q10-Supplementierung den Behandlungserfolg deutlich verbesserte.

Referenz:
Mehrpooya M, Yasrebifar F et al.: Evaluating the Effect of Coenzyme Q10 Augmentation on Treatment of Bipolar Depression: A Double-Blind Controlled Clinical Trial; J Clin Psychopharmacol. 2018 Oct;38(5):460-466.

Wissenschaftler aus China untersuchten anhand von Daten von NHANES 2009-2014 einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Zink, Eisen, Kupfer und Selen und Depressionen. In die Studie wurden 14.834 Erwachsene einbezogen. Es zeigte sich, dass die Gesamtaufnahme der erwähnten Spurenelemente invers mit Depressionen assoziiert war.

Referenz:
Li Z, Wang W et al.: Association of total zinc, iron, copper and selenium intakes with depression in the US adults; J Affect Disord. 2018 Mar 1;228:68-74. doi: 10.1016/j.jad.2017.12.004. Epub 2017 Dec 6.

Depressionen Pexels 320US-Wissenschaftler publizierten einen Fachartikel über einen möglichen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-B6-Status und depressiven Symptomen. Bei einer Kohorte von älteren Erwachsenen lateinamerikanischer Herkunft wurde innerhalb von fünf bis sieben Jahren mehrfach die depressive Symptomatologie abgefragt und der Vitamin-B6-Status bestimmt. Eine suboptimale Konzentration von Pyridoxalphosphat (PLP) war mit stärkeren depressiven Symptomen assoziiert. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass die Feststellung eines Vitamin-B6-Mangels und die Behandlung des Defizits eine sinnvolle präventive Maßnahme bei dieser Bevölkerungsgruppe ist.

Referenz:
Sandra P. Arévalo, Tammy M. Scott et al.: Vitamin B-6 and depressive symptomatology, over time, in older Latino adults; Nutritional Neuroscience; Pages 1-12 | Published online: 16 Jan 2018

Depressionsrisiko 320

US-Wissenschaftler untersuchten mit Hilfe von NHANES-Daten (2011 – 2012) einen möglichen Zusammenhang zwischen der Folsäurekonzentration und depressiven Symptomen bei nicht schwangeren Frauen im gebärfähigen Alter.16,7 Prozent der Frauen berichteten über moderate bis zu schweren Depressionen. Die Folsäurekonzentrationen im Serum waren schwach mit einem erhöhten Risiko für moderate bis schwere Depressionen assoziiert.

Die Autoren der Studie empfehlen aber prospektive Studien, um diese Zusammenhänge zu belegen.

Referenz:
Nguyen B, Weiss P et al.: Association between blood folate concentrations and depression in reproductive aged U.S. women, NHANES (2011-2012); J Affect Disord. 2017 Dec 1;223:209-217. doi: 10.1016/j.jad.2017.07.019. Epub 2017 Jul 17.

Psyche 320

Wissenschaftler aus Spanien untersuchten den Zusammenhang zwischen der Mikronährstoffaufnahme und dem Risiko für Depressionen bei Teilnehmern der SUN Cohort Studie. Bei dieser Studie handelt es sich um eine Cohorte von spanischen Universitätsabgängern, deren Nährstoffaufnahme ermittelt und nach 10 Jahren erneut abgefragt wurde.
Es wurde überprüft, in wieweit die Aufnahme von Vitamin B1, B2, B3, B6, B12, C, A, D, E, Folsäure, Zink, Jod, Selen, Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium und Chrom ausreichend war.

Bei den 13.983 Studienteilnehmern war eine unzureichende Aufnahme von mehr als vier Nährstoffen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Depressionen verbunden.

Referenz:
Sánchez-Villegas A, Pérez-Cornago A et al.: Micronutrient intake adequacy and depression risk in the SUN cohort study; Eur J Nutr. 2017 Sep 4. doi: 10.1007/s00394-017-1514-z

Wissenschaftler aus den USA, den Niederlanden und Schweden untersuchten den Zusammenhang zwischen oxidativem Stress und dem Schweregrad von Depressionen und Angstsymptomen bei Patienten mit Majordepression.

Die Studienpopulation umfasste 69 körperlich gesunde Personen mit Majordepression, die noch nicht medikamentös behandelt wurden. Die psychische Symptomatik wurde mittels Fragebögen ermittelt, außerdem wurden F2-Isoprostane, oxidatiertes Glutathion und reduziertes Glutathion bestimmt. Die Auswertung der Daten zeigte, dass oxidativer Stress näher mit Angstsymptomen als mit depressiven Symptomen bei Majordepression assoziiert war.

Referenz:
Lisa R. Steenkamp, Christina M. Hough et al.: Severity of Anxiety– but not Depression– is Associated with Oxidative Stress in Major Depressive Disorder; Journal of Affective Disorders, Available online 6 May 2017

51 Patienten, die wegen einer Major Depression stationär behandelt wurden, erhielten zusätzlich zur Therapie mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmern Vitamin B1 oder ein Placebopräparat. Im Vergleich zur Placebogruppe verbesserte die adjuvante Thiamintherapie die Symptome der Depression nach sechs Wochen Behandlungszeit. Das Ergebnis der Studie lässt den Schluss zu, dass eine adjuvante Therapie mit Vitamin B1 zu einer schnelleren Besserung der Krankheitssymptome führte.

Referenz:
Ghaleiha A, Davari H et al.: Adjuvant thiamine improved standard treatment in patients with major depressive disorder: results from a randomized, double-blind, and placebo-controlled clinical trial; Eur Arch Psychiatry Clin Neurosci. 2016 Dec;266(8):695-702

Brasilianische Wissenschaftler publizierten in der Fachzeitung Medical Hypotheses interessante und plausible Gedanken zur Pathophysiologie der Winterdepression. Die Winterdepression tritt bekanntlich in den Herbst- und Wintermonaten auf und verschwindet wieder im Frühjahr. Man kann durchaus davon ausgehen, dass eine exzessive Melatoninproduktion durch die verkürzte Tageslänge eine Rolle spielt. Melatonin wird aus Tryptophan in der Epiphyse gebildet, die außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegt. Eine Überproduktion von Melatonin dürfte dann auch zu einem vermehrten Verbrauch von Tryptophan führen, wodurch es zu einem Abfall der Tryptophankonzentration im Blut kommt. Daraus resultiert eine Beeinträchtigung der Tryptophanaufnahme über die Blut-Hirn-Schranke, so dass die Serotoninproduktion im Gehirn abnimmt. Insgesamt steht also weniger Tryptophan für die Serotoninsynthese zur Verfügung.

Melatonin beeinflusst die TRH-Expression in der Hypophyse, woraus sich dann ein zentraler Hypothyreoidismus entwickeln kann, der wiederum eine Depression nach sich zieht.

Die vermehrte Schläfrigkeit bei der Winterdepression kann auf stark erhöhte Melatoninkonzentrationen zurückgeführt werden, aber auch der zentrale Hyperthyreoidismus  verstärkt das Schlafbedürfnis. Die Autoren der Studie empfehlen Studien zur Prüfung, inwieweit eine vermehrte Tryptophanzufuhr während der Herbst- und Wintermonate die Winterdepression beeinflusst. Möglicherweise könnte auch die Verabreichung von Trijodthyronin bei Patienten mit Winterdepression das hohe Schlafbedürfnis vermindern.

Referenz:
José Carlos Pereira Jr., Márcia Pradella Hallinan, Rosana Cardoso Alves: Secondary to excessive melatonin synthesis, the consumption of tryptophan from outside the blood-brain barrier and melatonin over-signaling in the pars tuberalis may be central to the pathophysiology of winter depression; Medical Hypotheses; January 2017 Volume 98, Pages 69–75

Forscher aus Japan untersuchten bei 1.745 schwangeren Frauen den Einfluss der Aufnahme verschiedener Spurenelemente auf die Entstehung depressiver Symptome. Entsprechende Informationen wurden während der fünften und 39. Schwangerschaftswoche ermittelt. Die Auswertung der Studie zeigte, dass eine höhere Manganaufnahme die Prävalenz für depressive Symptome während der Schwangerschaft verminderte.

Referenz:
Miyake Y, Tanaka K et al.: Manganese intake is inversely associated with depressive symptoms during pregnancy in Japan: Baseline data from the Kyushu Okinawa Maternal and Child Health Study; Journal of affective Disorders; March 15, 2017Volume 211, Pages 124–129

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