Neuro Check 200
                   

                                             

Die Mikronährstoffanalyse für das Nervensystem

 

Sinnvoll für eine zielgerichtete Mikronährstofftherapie

✔️​bei psychiatrischen Erkrankungen

✔️bei neurologischen Erkrankungen

✔️​zur allgemeinen Verbesserung der psychischen Befindlichkeit   

✔️​zur Verbesserung der Hirnleistungsfähigkeit    

✔️​zur Prävention psychischer und neurologischer Erkrankungen

 

 

1. Funktionen der Mikronährstoffe für das Nervensystem

NervensystemIm DCMS-Neuro-Check wird eine große Anzahl von nervenrelevanten Mikronährstoffen bestimmt. Es ist heute sehr gut belegt, dass eine gute Mikronährstoffversorgung für die Funktionsfähigkeit des Gehirns und des peripheren Nervensystems eine zentrale Rolle spielt. Mikronährstoff-Mängel können die Entstehung psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen begünstigen oder deren Verlauf negativ beeinflussen.

Häufig auftretende Beschwerden vonseiten des Nervensystems sind häufig der erste Hinweis, dass Probleme mit der Mikronährstoffversorgung vorliegen können, dazu zählen:

  • Gedächtnisstörungen
  • psychischen Befindlichkeitsstörungen
  • Nervosität
  • reduzierte Stresstoleranz etc.


Mikronährstoffe sind erforderlich für die Bildung und für den Abbau von Neurotransmittern, also von den Biomolekülen, die einen immensen Einfluss auf Denken, Fühlen und Handeln haben. Auch die Regulierung der Motorik ist abhängig von den Neurotransmittern. Mikronährstoffe sind Bausteine des Nervensystems und werden zum Beispiel für die Bildung von Myelin, der Ummantelung der Nerven, benötigt. Die Energiebildung in den Nervenzellen ist abhängig von Mikronährstoffen. Manche Mikronährstoffe haben auch antioxidative und antientzündliche Wirkungen, was bei vielen Erkrankungen eine wichtige Rolle spielt.

 

2. Deshalb lohnt sich der DCMS-Neuro-Check bei psychischen Störungen

Psychische Beschwerden und MikronährstoffversorgungNach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPNN) sind jedes Jahr etwa 27,8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Angststörungen, gefolgt von affektiven Störungen, hauptsächlich unipolaren Depressionen. Die psychischen Erkrankungen gehören nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Tumorerkrankungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates zu den vier wichtigsten Ursachen für den Verlust gesunder Lebensjahre.

Man geht heute davon aus, dass für die Entstehung psychischer Erkrankungen und Störungen verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Es besteht ein Ursachenmix aus genetischer Veranlagung, neurobiologischen Veränderungen, Lebenserfahrung und anderen psychosozialen Faktoren. Wie bereits erwähnt, sind alle biochemischen und physiologischen Prozesse, die im Gehirn ablaufen, sowie der Aufbau und Erhalt der Hirnsubstanz selbst von einer ausreichenden Verfügbarkeit von Nährstoffen abhängig. Zahlreiche wissenschaftliche Fachartikel zeigten und zeigen Zusammenhänge zwischen psychischen Störungen der Mikronährstoffmängel.

2.1. Die Rolle der Aminosäuren für die Psyche

Aminosäuren sind nicht nur die Bausteine sämtlicher Proteine, sondern spielen auch eine wichtige Rolle im Neurotransmitterstoffwechsel. Einige Aminosäuren wie Glycin, Glutaminsäure und Asparaginsäure fungieren selbst als Neurotransmitter. Tryptophan ist die Ausgangssubstanz für die Bildung von Serotonin. Aus Tyrosin werden die Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin gebildet. Das serotonerge System spielt ohne Zweifel eine wichtige Rolle bei affektiven Prozessen, zu denen auch Depressionen gehören. Bei Patienten mit Major Depression wurden auch verminderte Tryptophankonzentrationen im Plasma nachgewiesen. Es besteht aber kein Automatismus dahingehend, dass bei jedem depressiven Patienten ein Tryptophan- oder Serotoninmangel vorliegt oder dass eine Tryptophan-Supplementierung in jedem Fall zu einer Verbesserung der Stimmungslage führt. Die Bestimmung der Aminosäuren im DCMS-Neuro-Check gibt Aufschluss darüber, bei welchen Aminosäuren ein Supplementierungsbedarf besteht, nicht selten sind dies auch nicht essenzielle Aminosäuren.

2.2. Mineralstoffe und Spurenelemente

Bei psychiatrischen Erkrankungen bestehen oftmals auch Defizite im Bereich der Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen.

Eisen hat im Gehirn zahlreiche Funktionen und ist zum Beispiel an der Bildung von Serotonin und Dopamin beteiligt. Ein Eisenmangel ist nicht nur mit einer verminderten körperlichen Belastbarkeit assoziiert, sondern häufig auch mit depressiver Verstimmung. In diesen Fällen führt bereits eine Eisensupplementierung zu einer deutlichen Besserung der psychischen Befindlichkeit. Ein unerkannter Eisenmangel in der frühen Kindheit kann zu strukturellen Schädigungen im Gehirn führen, deren Folgen bis ins Erwachsenenalter andauern können. Die Durchführung des DCMS-Neuro-Check ist auch bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll, besonders wenn Störungen der Konzentrationsfähigkeit und des Verhaltens vorliegen, zum Beispiel bei ADHS.

Auch die Versorgung mit Zink, Kupfer und Selen sowie mit Magnesium hat einen beträchtlichen Einfluss auf die psychische Befindlichkeit. Ein Magnesiummangel kann eine Vielzahl neuropsychiatrischer Symptome hervorrufen.

2.3. Vitamine bei psychiatrischen Erkrankungen

Im DCMS-Neuro-Check werden auch zahlreiche Vitamine bestimmt, die für den Nervenstoffwechsel wichtig sind.

Niedrige Vitamin-B1-Spiegel können mit Erschöpfungsneigung, Müdigkeit etc. assoziiert sein. Bei psychiatrischen Erkrankungen sind recht häufig Mängel an Vitamin B12 oder Folsäure nachweisbar, die dann zu erhöhten Homocysteinkonzentrationen führen. Ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure kann auch die Wirksamkeit von Psychopharmaka beeinträchtigen. Insgesamt sind alle B-Vitamine wichtig für den Nervenstoffwechsel, sie werden deshalb auch zu Recht als Nerven-Vitamine bezeichnet. Auch das Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die mentale Gesundheit. Bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen sind die Vitamin-D-Spiegel meist noch niedriger als bei gesunden Menschen. Eine große Anzahl von Studien hat belegt, dass bei Patienten mit psychischen Störungen oftmals ein oxidativer Stress vorliegt. Vitamin C ist ein wichtiges wasserlösliches Antioxidans und hat einen gewissen Schutzeffekt gegen Stress-assoziierte Schäden.

 

 

3. Der DCMS-Neurocheck bei neurologischen Erkrankungen

Die Durchführung des DCMS-Neuro-Checks ist auch bei vielen neurologischen Erkrankungen von großem Nutzen und liefert wichtige therapeutische Hinweise

3.1. Neurodegenerative Erkrankungen

Neurodegenerative Erkrankungen

Da die Menschen immer älter werden, kommt es auch zu einem vermehrten Auftreten von neurodegenerativen Erkrankungen. Neurodegenerative Erkrankungen sind definitionsgemäß Erkrankungen, die mit einem Untergang von Nervenzellen im Zentralnervensystem einhergehen. Die bekanntesten neurodegenerativen Erkrankungen sind Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson. In Deutschland gibt es derzeit etwa 1,5 Millionen Demenzkranke, in 60 Prozent der Fälle handelt es sich um einen Morbus Alzheimer. Der Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Mit einer gezielten Mikronährstoff-Therapie können viele biochemische Störungen bei neurodegenerativen Erkrankungen gebessert werden. Eine Mikronährstoff-Therapie ist vor allem in der Frühphase der Erkrankung erfolgversprechend, aber auch zur Prävention.

Medikamente zur Behandlung neurologischer Erkrankungen wie zum Beispiel Parkinson-Medikamente oder Antiepileptika können zu beträchtlichen Störungen des Mikronährstoff-Haushalts führen, die unbedingt ausgeglichen werden müssen.

3.2. Epilepsie

Unter Epilepsie versteht man das wiederholte Auftreten von Anfällen, die Folge von synchronisierten anfallsartigen Entladungen von Nervenzell-Gruppen des Gehirns sind. Mikronährstoff-Mängel können für die Entstehung epileptischer Anfälle eine wichtige Rolle spielen, da sie einen Einfluss auf verschiedene pathophysiologische und pathobiochemische Phänomene bei Epilepsien haben. Zu erwähnen sind hier oxidativer Stress, Dysfunktion der Mitochondrien, Erhöhung der Homocysteinkonzentration, erhöhte Entzündungsaktivität und Elektrolytungleichgewichte. Bei Epilepsien ist die regelmäßige Kontrolle des Mikronährstoff-Status dringend empfehlenswert, da die Epilepsiemedikamente vielfältige und oft gravierende Mikronährstoff-Mängel hervorrufen können.

3.3. Multiple Sklerose

Die multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems. Sie ist die häufigste Ursache für eine bleibende Behinderung im jüngeren Erwachsenenalter. Bei der Behandlung der multiplen Sklerose hat nicht nur die Entzündungshemmung einen zentralen Stellenwert, es geht auch darum, durch neuroprotektive Substanzen die Nervenzellen zu stabilisieren und zu erhalten. Der DCMS-Neuro-Check liefert die Informationen darüber, welche Mikronährstoffe supplementiert werden sollten.

3.4. Migräne

Die Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung, von der etwa 14 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, so genannte Trigger, die eine Migräneattacke begünstigen können, zum Beispiel Schlafstörungen, Müdigkeit, Gerüche, Geräusche, Glutamat als Geschmacksverstärker und vieles mehr. In der Pathophysiologie der Migräne spielen auch Störungen des Energiestoffwechsels eine wichtige Rolle. Bei Migränepatienten besteht wohl eine Einschränkung der Energieproduktion bei gleichzeitiger Steigerung des Energieverbrauchs. Ein wesentlicher Ansatzpunkt bei der Behandlung der Migräne ist eine Verbesserung der Mitochondrienfunktion.

3.5. Polyneuropathie

Die Polyneuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems und treten relativ häufig auf. In der Rotterdam Studie lag die Prävalenz bei Menschen über 55 Jahre bei 8 Prozent, bei den über 65-jährigen bei bis zu 30 Prozent. Es gibt zahlreiche mögliche Auslöser für eine Polyneuropathie, dazu gehören auch Mängel an Mikronährstoffen. Nahezu jeder Vitamin- und Spurenelemente-Mangel kann die Ursache einer Polyneuropathie sein. Störungen des Glukosestoffwechsels sind wahrscheinlich der wichtigste Faktor, der zur Entwicklung einer Polyneuropathie beiträgt. Durch eine geeignete Supplementierung von Mikronährstoffen lassen sich Schäden durch erhöhte Glukosekonzentrationen begrenzen. Der DCMS- Neuro-Check gibt darüber Aufschluss, welche Mikronährstoffe supplementiert werden sollten.

 

4. Fazit:

Eine geeignete Supplementierung von Mikronährstoffen hat einen großen Nutzen für die Prävention und Therapie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen.

Generell tragen Mikronährstoffe dazu bei, die mentale Gesundheit und Stressresilienz zu verbessern, was in der heutigen Zeit besonders wichtig ist!

 

Pfeil up


Der DCMS-Neuro-Check hat sich
für die Beurteilung der Mikronährstoff-Versorgung
bei Erkrankungen des Nervensystems
hervorragend bewährt.

 

 

5. Parameter des DCMS-Neuro-Checks

Aminosäuren Essenzielle Aminosäuren:
Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin Tryptophan, Isoleucin, Leucin, Valiln

Semiessenzielle Aminiosäuren:
Arginin, Histidin

Nicht essenzielle Aminosäuren:
Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Citrullin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Ornithin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Tyrosin
Vitamine Vitamin C, D3, B1, B2, B6, B12, Folsäure
Vitaminoide Carnitin, Coenzym Q10
Elektrolyte Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium
Spurenelemente
Mineralstoffe
Zink, Selen, Ferritin (Eisenspeicherprotein)

 

6. Welchen Nutzen hat der DCMS-Neuro-Check?

Die Mikronährstoffanalyse liefert Informationen darüber, welche Mikronährstoffe supplementiert werden sollten. Dazu erhalten Sie dann auch einen ärztlichen Befundbericht und eine Therapieempfehlung.

 

7. Bei diesen Krankheitsbildern oder Beschwerden eignet sich der DCMS-Neuro-Check

 

8. FAQs

loading...

 

 

 

9. Vorgehensweise

Sie können einen Arzttermin in unserem Hause vereinbaren oder das Blutabnahme-Set anfordern, wenn Sie die Blutabnahme lieber bei Ihrem Hausarzt machen lassen möchten: 0049/9394/9703-0.

 

 

Back to top