| |
A n g s t e r k r a
n k u n g e n
Orthomolekulare
Medizin bei Angsterkrankungen
|
Im September 2011 wurden die
Ergebnisse einer Studie publiziert, in der die Häufigkeit
psychiatrischer und neurologischer Erkrankungen in 30 europäischen
Ländern untersucht worden war. 38,2 Prozent oder 164,8 Mio von 514
Mio Europäern leiden jährlich an einer klinisch bedeutsamen
psychischen Störung. Die häufigsten Erkrankungen sind Angststörungen
mit 14 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Schlafstörungen (7
Prozent) und unipolaren Depressionen (6,9 Prozent). In den USA
leiden 18,1 Prozent der Bevölkerung unter 18 Jahren unter
Angststörungen. |
 |
| Bild: Rynio
Productions, fotolia.com |
|
Es werden im Wesentlichen drei Typen von
Angststörungen unterschieden: Die Panikstörung ist durch wiederkehrende,
schwere Angstattacken charakterisiert, die meist einige Minuten,
gelegentlich auch länger, andauern. Die generalisierte Angststörung ist
durch eine nicht an Objekte gebundene Angst gekennzeichnet. Die
Beschwerden sind ähnlich wie bei der Panikattacke, aber weniger
ausgeprägt, dafür länger anhaltend. Für die generalisierte Angststörung
wird die Lebenszeitprävalenz auf fünf Prozent geschätzt. Auch
Panikstörungen sind vergleichsweise häufig, und auch hier wird eine
Lebenszeitprävalenz mit bis zu fünf Prozent angegeben...weiter
A m i n o s ä u r e
n
Aminosäuren in der
Orthomolekularen Medizin
|
Zu den Mikronährstoffen gehören neben
den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren auch
die Aminosäuren. Aminosäuren sind nicht nur Proteinbausteine,
sondern haben darüber hinaus verschiedene weitere Funktionen, z.B.
sind sie Ausgangssubstanz für die Bildung wichtiger
Stoffwechselprodukte wie Glutathion, Kreatin, Carnitin, Kollagene
etc.
Einige Aminosäuren wie z.B.
Glutaminsäure und Glycin sind Neurotransmitter im ZNS, andere wie
Tryptophan und Tyrosin sind Vorstufen für die
Neurotransmitterbildung. Eine gute oder schlechteVersorgung mit
diesen Aminosäuren kann |
|
 |
|
Bild: Archiv |
|
deshalb die
psychische Befindlichkeit und auch die Hirnleistungsfähigkeit
beeinflussen. Aminosäuren wirken auch als Regulatormoleküle im
Stoffwechsel - so ist die verzweigtkettige Aminosäure Leucin ein
wichtiger anaboler Signalgeber für die Proteinsynthese. Deshalb
werden die verzweigtkettigen Aminosäuren, zu denen Isoleucin, Leucin
und Valin gehören, gerne zur Verbesserung des Muskelstoffwechsels
beim Sport eingesetzt. Auch für die Erholungsphase nach Operationen
können die verzweigtkettigen Aminosäuren von Nutzen sein...weiter |
S t u d i e n
Vitamin B12 und kognitive Störungen
Australische Wissenschaftler erstellten eine Übersicht über einen
möglichen Zusammenhang zwischen niedrigen B12-Spiegeln,
neurodegenerativen Erkrankungen und kognitiven Störungen. Eine
systematische Literaturstudie ergab 43 Studien, die sich mit diesem
Zusammenhang beschäftigten...weiter
Stimmung und Folsäure bei jungen Frauen
Japanische Wissenschaftler untersuchten die Folsäurekonzentration bei
141 jungen Japanerinnen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, parallel
dazu wurde ein international üblicher Fragebogen zu Depressionen
durchgeführt (the Center for Epidemiologic Studies Depression scale)...weiter
Nervenfunktion abhängig von Vitamin B12 und Homocystein
Niedrige Vitamin-B12-Konzentrationen und hohe Homocystein-Spiegel treten
bei älteren Menschen häufig auf und können auch mit schlechteren
neurologischen Funktionen assoziiert sein...weiter
Vitamin B12, Folsäure, Homocystein und Vitiligo
Bei 69 Patienten mit Vitiligo wurden Folsäure, Vitamin B12, Homocystein
und Holotranscobalamin bestimmt und mit den Werten von 52
Kontrollpersonen verglichen...weiter
|