DCMS-Mikronährstoff-Profile

 

DCMS-Mikronährstoffprofile sind von Ärzten des Diagnostischen Centrums ausgeklügelte Mikronährstoffanalysen, die bestimmte Erkrankungen, Beschwerden oder Organsysteme betreffen. Auch für das allgemeine Wohlbefinden ist eine gezielte Mikronährstofftherapie auf Grundlage eine Laboranalyse meist hocheffektiv.



Vitalstoffanalyse "exklusiv"

Umfassendste und dadurch aussagefähigste Mikronährstoffdiagnostik. Bestimmt werden neben Vitaminen, Vitaminoden, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren die wichtigsten Eisenparameter und auch Risikofaktoren wie CRP und Homocystein oder Lipoprotein(a)...weiter

DCMS-Herz-Kreislauf-Profil

DCMS Herz Kreislauf Profil 75Das Herz-Kreislauf-System ist auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Sie sind u.a. beteiligt an der Gefäßregulation, üben eine antioxidative Schutzfunktion in den Gefäßen aus oder sind am Energiestoffwechsel der Herzmuskelzelle maßgeblich beteiligt... weiter

DCMS-Augen-Profil

DCMS Augen Profil 75Nahezu alle Stoffwechselabläufe sind Mikronährstoff-abhängig. Die Mikronährtsoffanalyse ist insbesondere sinnvoll bei allen schwerwiegenden Erkrankungen und Stoffwechselstörungen wie z.B. Krebserkrankungen, Diabetes. Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen uvm... weiter

DCMS-Stoffwechsel-Profil

DCMS Stoffwechsel Profil 75Nahezu alle Stoffwechselabläufe sind Mikronährstoff-abhängig. Die Mikronährtsoffanalyse ist insbesondere sinnvoll bei allen schwerwiegenden Erkrankungen und Stoffwechselstörungen wie z.B. Krebserkrankungen, Diabetes. Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen uvm... weiter

DCMS-Immun-Profil

DCMS Immun Profil 75Nur durch das Zusammenspiel aller relevanten Mikronährstoffe kann das Immunsystem schlagkräftig auf Viren, Bakterien und andere Eindringlinge reagieren und Fehlreaktionen des Immunsystems wie z.B. bei Allergien korrigiert werden... weiter

DCMS-Eisenprofil

Groes Eisenprofil 75Umfassendes Eisenprofil. Bestimmt werden verschiedene Parameter des Eisenstoffwechsels, zu denen auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Vitamine, Entzündungswerte u.a. gehören...weiter

DCMS-Neuro-Check

DCMS Neuro Check 75für eine optimale Mikronährstoffversorgung des Nervensystems. Die Mikronährtoffanalyse ist sinnvoll bei psychischen oder neurologischen Beschwerden. Wird gerne gemacht bei Angststörungen, Depressionen, ADHS, Gedächtnisstörungen, für die Optimierung des Energiestoffwechsel  etc... weiter

DCMS-Knochen-Profil

Für den Knochenstoffwechsel sind neben Calcium, Vitamin D und K zahlreiche weitere Mikronährstoffe essentiell. Das Knochen-Profil ist u.a. sinnvoll bei Osteoporose und entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen... weiter

Aminosäuren-Komplettprofil

Aminosuren Komplettprofil 75Aminosäuren sind die Bausteine des Körpers - die Basis für die Bildung von Struktur-, Enzym, Immun- und anderen Proteinen. So sind Aminosäuren die "Ursubstanz", aus denen Haare, Knochen, Körpergewebe, Enzyme, Hormone etc. entstehen ... weiter

 

 

Groes-EisenprofilBlutbild

Das so genannte kleine Blutbild ist die Basisuntersuchung zur Erfassung der zellulären Bestandteile einer Blutprobe. Neben den roten und weißen Blutkörperchen werden auch Hämoglobin, Hämatokrit, MCV, MCHC und einiges mehr bestimmt.


Ferritin

Ferritin ist ein Eisenspeicherprotein, das im ganzen Körper vorkommt. Ferritin ist ein sehr guter Parameter zur Beurteilung eines Eisenmangels. Diese Aussage gilt aber nur dann, wenn keine Entzündung im Körper vorliegt, da Ferritin auch ein Akutphasenprotein ist und bei Entzündungen ansteigt. Ob sich Ferritin als Parameter zur Eisenversorgung eignet oder nicht, ist also entscheidend davon abhängig.


Eisen/Transferrin/Transferrinsättigung

Die Bestimmung von Eisen im Blut ist kein verlässlicher Parameter zur Beurteilung des Eisenstoffwechsels. Der Eisenwert wird aber zur Bestimmung der Transferrinsättigung benötigt.

Das Eiweiß Transferrin ist das Transporteiweiß von Eisen zu den Geweben. Außerdem ist es ein negatives Akutphasenprotein. Es ist also bei Entzündungen vermindert.

Die Transferrinsättigung wird wie folgt berechnet: Eisenkonzentration im Blutserum geteilt durch die Transferrinkonzentration mal 70,9. Die Transferrinsättigung gibt an, wieviel Prozent des Transferrins mit Eisen beladen sind.

Da, wie bereits erwähnt, die Transferrinkonzentration auch mit der Entzündungsaktivität zusammenhängt, ist die Transferrinsättigung bei stark veränderten Transferrinkonzentrationen nur wenig aussagekräftig.


Löslicher Transferrinrezeptor (sTfR)

Zellen, die einen Eisenbedarf haben, besitzen an ihrer Oberfläche eine Andockstelle für das eisenbeladene Transferrin. Diese Struktur nennt man Transferrinrezeptor. Ein Teil dieser Rezeptoren wird ins Blut abgegeben und als löslicher Transferrinrezeptor bezeichnet. Die Serumkonzentration des löslichen Transferrinrezeptors ist direkt proportional zur Rezeptorkonzentration auf den Zellmembranen. 80 bis 95 Prozent der Transferrinrezeptoren befinden sich in Erythropoesezellen. Unter Erythropoese versteht man die Bildung roter Blutkörperchen.

Bei einem Eisenmangel steigt die Konzentration des löslichen Tranferrinrezeptors im Serum an, da die Erythropoesezellen mehr Transferrinrezeptorzellen ausbilden. Auch bei einer hämolytischen Anämie steigt die Konzentration des löslichen Transferrinrezeptors an. Mit dem sTfR-Wert kann man den aktuellen Eisenbedarf abschätzen.


hsCRP

Das C-reaktive Protein ist mittlerweile der wichtigste Entzündungswert im Blut, da es im Vergleich zu anderen Werten empfindlicher und spezifischer ist und sehr rasch reagiert. Das CRP ist weniger störanfällig und reagiert schneller als die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Das hsCRP ist auf die Messung geringerer CRP-Konzentrationen ausgelegt und ein wichtiger Parameter für die Risiko- und Prognoseabschätzung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist aber wichtig zu wissen, dass normale hsCRP-Werte z.B. einen Virusinfekt nicht ausschließen.


Elektrolyte (Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium)

Die Elektrolyte spielen bei vielen Funktionen im Körper eine wichtige Rolle. Eine Störung des körpereigenen Elektrolythaushalts kann mit schweren Erkrankungen verbunden sein. Das Gleichgewicht der Elektrolyte ist z.B. wichtig für die Regulierung des Wasserhaushalts, für die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen und Muskelzellen sowie für die Regulierung des Blut-PH-Wertes. Hierbei ergibt sich auch ein Zusammenhang zum Eisenstoffwechsel. Je niedriger der Blut-PH-Wert ist, umso weniger Sauerstoff kann das Hämoglobin binden. Probleme mit der Sauerstoffversorgung können also nicht nur mit der Hämoglobin- und Eisenversorgung zusammenhängen.


Zink

Zink ist ein sehr wichtiges Spurenelement und Cofaktor von über 300 Enzymen. Zink ist für die Hämbiosynthese erforderlich, was einen Zusammenhang zum Eisenstoffwechsel herstellt. Auch der Säure-Basen-Haushalt und damit auch die Sauerstoffbeladung des Hämoglobins ist von einer ausreichenden Verfügbarkeit von Zink abhängig. Sowohl Zink wie auch Eisen sind für die Bildung verschiedener Neurotransmitter und für die Funktionsfähigkeit der Neurotransmittersysteme erforderlich. Bei verschiedenen neuropsychiatrischen Krankheitsbildern wie z.B. ADHS, Depressionen, Angsterkrankungen etc. ist häufig sowohl ein Zink- als auch ein Eisenmangel nachweisbar. Eine Eisensupplementierung kann die Zinkabsorption verringern. Diese Interaktion ist besonders während der Schwangerschaft und der Stillzeit von Bedeutung, so dass Frauen, die Eisen einnehmen, zusätzlich auch ein Zinkpräparat einnehmen sollten.


Kupfer

Am Eisenstoffwechsel sind zwei kupferhaltige Enzyme beteiligt, nämlich Ceruloplasmin und Ferroxidase II, die Eisen-2+-Ionen zu Eisen-3+-Ionen oxidieren können. Dieser Schritt ist erforderlich, damit das Protein Transferrin mit Eisenionen beladen werden kann. Bei einem Kupfermangel zeigt sich eine Störung der Eisenmobilisierung aus den Speichern, was die bedeutende Rolle von Kupfer im Eisenstoffwechsel unterstreicht.


Vitamin A

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass ein Vitamin-A-Mangel eine Eisenmangelanämie verschlechtert. Bei Kindern mit einem schlechten Vitamin-A- und Eisenstatus konnte nach einer Vitamin-A-Supplementierung ein Anstieg der Hämoglobinkonzentration sowie eine Erhöhung des Erythropoietins festgestellt werden. Eine Vitamin-A-Supplementierung scheint also Eisen zur Verbesserung der Bildung roter Blutkörperchen aus bestehenden Speichern mobilisieren zu können. Die kombinierte Einnahme von Vitamin A und Eisen zeigte einen besseren Therapieerfolg bei der Anämie als die alleinige Einnahme von Eisen oder Vitamin A.


Vitamin C

Vitamin C vermag die Bioverfügbarkeit von Eisen in Nahrungsmitteln zu erhöhen. Dieser Effekt ist mit einer erhöhten Eisenabsorption im Darm verbunden, wobei Vitamin C sowohl die Nicht-Hämeisenaufnahme als auch die Hämeisenaufnahme verbessert. Vitamin C führt zu einer Reduzierung von Fe3+ zu Fe2+, was die Eisenresorption im Darm begünstigt. Möglicherweise erhöht Vitamin C die Stabilität von intrazellulärem Ferritin, wodurch der Abbau von Ferritin in der Zelle verhindert wird.

Vitamin B2

Eine unzureichende Vitamin-B2-Versorgung hat einen nachteiligen Einfluss auf den Eisenstoffwechsel. Durch eine Supplementierung von Vitamin B2 konnte bei Frauen, neben einer Verbesserung des Vitamin-B2-Status, auch ein Anstieg der Hämoglobinkonzentration nachgewiesen werden. Der Anstieg der Hämoglobinkonzentration war besonders ausgeprägt bei sehr niedrigen Vitamin-B2-Konzentrationen vor Beginn einer B2-Supplementierung. Derzeit ist noch nicht geklärt, über welche Mechanismen Vitamin B2 den Eisenstoffwechsel beeinflusst.


Vitamin B6

Vitamin B6 ist ein wichtiges Coenzym für die Hämsynthese. Ein Vitamin-B6-Mangel stört deshalb die Hämoglobinbildung und führt zu einer mikrozytären Anämie.


Vitamin B12

Ein Vitamin-B12-Mangel führt zu einer Verlangsamung der Blutbildung. Die Zahl der Erythrozyten ist vermindert, und es kommt zu einem Auftreten von überdurchschnittlich großen hämoglobinreichen Erythrozyten (makrozytäre, hyperchrome, megaloblastäre Anämie).


Folsäure

Analog zu Vitamin B12 kommt es auch bei einem Folsäuremangel zu einer Entwicklung einer megaloblastären Anämie. Anhand der Veränderungen des Blutbildes kann also nicht unterschieden werden, ob primär ein Folsäuremangel oder ein B12-Mangel vorliegt.


Arginin

Arginin ist Ausgangssubstanz für die Bildung des gasförmigen Botenstoffes Stickstoffmonoxid (NO). NO spielt eine zentrale Rolle für die Regulierung des Gefäßtonus und für die Funktionsfähigkeit des Gefäßendothels. Arginin und NO sind auch wichtig für die Immunkompetenz. Für die Bildung von NO aus Arginin ist Eisen erforderlich.

Lysin

Lysin ist eine essentielle Aminosäure, d.h., sie kann vom Körper nicht selbst gebildet werden. Lysin spielt eine zentrale Rolle als Bestandteil der Kollagene. Eine suboptimale Versorgung mit Lysin ist neben einem Eisenmangel ein wichtiger Grund für Haarausfall. Bei einer Ferritinkonzentration kleiner als 70 µg/l kommt es vermehrt zu Haarausfall. Zu einer Reduzierung des Haarausfalls hat sich in einer britischen Studie eine Kombination aus Lysin und Eisen am besten bewährt.


Histidin

Histidin wird heute zu den essentiellen Aminosäuren gezählt. Histidin ist aufgrund seiner chemischen Eigenschaften ein wichtiger Ligand für Metallionen. Histidin spielt eine wichtige Rolle für die Bindung von Eisen im Hämoglobinmolekül und den anderen eisenhaltigen Proteinen wie Myoglobin, Cytochrome und Peroxidasen.


Cystein

Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und dient dem Stoffwechsel als wichtige Schwefelquelle und als Ausgangssubstanz für die Bildung des Tripeptides Glutathion. Der Eisen- und Schwefelstoffwechsel sind sehr eng miteinander verknüpft. Es sind zahlreiche Eisen-/Schwefel-Cluster bekannt. Hierbei handelte es sich um Mehrfachkomplexe aus Eisen und Schwefel, die als Cofaktoren an Enzymreaktionen beteiligt sind. Ein wichtiges Enzym ist z.B. die Aconitase sowie Komplex 1 und 2 der Atmungskette. Auch für die Bildung der Schilddrüsenhormone sind diese Eisen-Schwefel-Komplexe erforderlich.


Glycin

Glycin ist die Ausgangssubstanz für die Bildung zahlreicher Moleküle wie Glutathion, Cholin, Porphyrine, Purine, Kreatin, Kollagene und Elastin. Da Glutathion für den intrazellulären Eisenstoffwechsel eine zentrale Rolle spielt, ergibt sich hieraus auch ein Zusammenhang zwischen Glycin und dem Eisenstoffwechsel.


Glutamin

Glutamin ist die Aminosäure mit der höchsten Konzentration im Blutserum und spielt bei einer Vielzahl von Stoffwechselwegen eine wichtige Rolle. Glutamin ist ein lebenswichtiges Nährsubstrat für die Immunzellen und Schleimhautzellen des Magen-Darm-Trakts und ebenso wie Glycin und Cystein für die Bildung von Glutathion erforderlich.


Glutathion

Glutathion ist ein Tripeptid, bestehend aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Glutathion kommt in den meisten Zellen in relativ hohen Konzentrationen vor und gilt als das wichtigste Molekül im antioxidativen Zellstoffwechsel. Glutathion spielt auch eine wichtige Rolle für Entgiftungsreaktionen, für die Regulierung des Zellzyklus, die Bildung verschiedener Metabolite etc. Glutathion hat eine große Bedeutung für den intrazellulären Eisenstoffwechsel. Die Hauptmenge des Eisens, das durch die Zellmembran aufgenommen wird, kommt in einen Pool, den man als labilen Eisenpool bezeichnet. Von dort geht das Eisen dann hauptsächlich in die Mitochondrien, wo es in verschiedene Eisenzentren und Eisen-Schwefel-Cluster eingebaut wird. Wegen seiner hohen Konzentration im Zellinneren ist Gutathion sozusagen der beste Ligand für die zweiwertigen Eisenionen. Eisen-Glutathion-Komplexe spielen eine zentrale Rolle für die Eisenverteilung und Eisenverwertung in der Zelle. Eine starke Verminderung der zellulären Glutathionspiegel führte zu einer Verminderung der Aktivität verschiedener eisenhaltiger Enzyme.


Carnitin

Carnitin ist ein Transportmolekül für die Fettsäuren in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zelle). Zu den Folgen von verminderten Carnitinkonzentrationen gehört eine Drosselung des Transports langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, was mit einer Verlangsamung der Energiebereitstellung verbunden ist. Carnitin hat auch noch andere Funktionen im Stoffwechsel, z.B. Regulierung der Blutzuckerneubildung, Beeinflussung von Acetylcholin, Senkung des Triglycerid- und Cholesterinspiegels etc. Eisen ist für die Carnitin-Synthese erforderlich. Ein Eisenmangel kann also auch zu verminderten Carnitinkonzentrationen beitragen. Es gibt auch Hinweise aus Studien, dass Carnitin die notwendige Erythropoietin-Dosis zur Stimulierung der Erythropoese verringern kann, was insbesondere bei der renalen Anämie und bei der Tumoranämie eine Rolle spielt. Carnitin ist eine schwefelhaltige Verbindung und dadurch auch eine wichtige Schwefelquelle zur Bildung von Eisen-Schwefel-Clustern.

 

 

Indikationen

  • Anämie

 

Laborparameter

 

Eisenwerte/ Entzündungswert

Blutbild, Ferritin, Eisen, Transferrin, Transferrinsättigung, löslicher Transferrinrezeptor, hsCRP

 

Mineralstoffe/ Spurenelemente

Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer

 

Aminosäuren

Alanin, Arginin, Asparagin, Asparaginsäure, Citrullin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Ornithin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Taurin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin

 

Vitamine

Vitamin A, C, B2, B6, B12, Folsäure

 

Mineralstoffe/ Spurenelemente

Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer

 

Weitere

Carnitin, Glutathion

 

Bild: DCMS

Rheuma-Screening2Der Begriff Rheuma ist keine Diagnose im eigentlichen Sinne und auch keine einheitliche Krankheit. Unter den Oberbegriff Rheuma fallen etwa 400 einzelne Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie Erkrankungen von Bindegewebsstrukturen sind.

Da Bindegewebe praktisch überall im Körper vorkommt, können fast alle Organe im Körper auch an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung beteiligt sein.

Zu den rheumatischen Erkrankungen gehören die chronische Polyarthritis als häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, Kollagenosen, infektiöse Gelenkentzündungen, degenerative Gelenkerkrankungen und auch der Weichteil-Rheumatismus. 22 Prozent der Bevölkerung leiden an rheumatischen Beschwerden. Häufig sprechen Patienten von Rheuma bei allen mögliche Schmerzzuständen des Bewegungsapparates. Für Ärzte ist Rheuma meist mit der chronischen Arthritis assoziiert.

Wie bereits erwähnt, ist die rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung, von der Menschen aller Altersgruppen betroffen sein können. Rheumatische Erkrankungen sind also nicht Leiden alter Leute, sondern können sogar Kleinkinder befallen.

Die Ursachen der chronischen Polyarthritis sind immer noch weitgehend ungeklärt. Neuere Forschungsergebnisse stützen nicht mehr die Vorstellung einer rein entzündlichen Erkrankung, vielmehr geht man heute davon aus, dass die Zerstörung der Gelenke durch die geschwulstartige Wucherung von Zellverbänden der Gelenkinnenhaut verursacht wird.

Neben den spezifischen rheumatologischen Therapieansätzen spielen ernährungsmedizinische Maßnahmen bei rheumatischen Erkrankungen eine erhebliche Rolle. Typisch für einen entzündlichen Prozess ist eine vermehrte Freisetzung von Arachidonsäure, wodurch die Bildung pro-entzündlicher Eicosanoide gefördert wird. Eine hohe Zufuhr von Arachidonsäure, wie z.B. in Fleisch und Wurst enthalten, unterstützt diesen Prozess. Eine niedrige Arachidonsäurezufuhr, z.B. in Form einer ovolakto-vegetabilen Kost, verringert dagegen die Bildung von Entzündungsmediatoren.

Bei der rheumatischen Entzündung spielen freie Radikale eine große Rolle, so dass eine optimale Zufuhr von Antioxidantien unerlässlich ist.


Antioxidantien

In mehreren Studien wurden bei der rheumatoiden Arthritis Mängel an verschiedenen antioxidativen Mikronährstoffen gefunden. In einer schwedischen Studie, die 2002 publiziert wurde, waren die Plasmaspiegel von Vitamin C, Retinol und Harnsäure umgekehrt mit der Aktivität der rheumatoiden Arthritis assoziiert.
In einer prospektiven Studie mit 29.368 Frauen wurde untersucht, welche Ernährungsfaktoren die Entstehung der rheumatoiden Arthritis begünstigen. Dabei zeigte sich, dass besonders die Zufuhr von Zink und Beta-Kryptoxantin einen Schutzeffekt auf die Entwicklung der rheumatoiden Arthritis ausübt. Erwartungsgemäß hatte auch eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse einen günstigen Effekt.

Im Juli 2000 wurden die Ergebnisse einer finnischen Studie publiziert.
In dieser Kohorten-Studie waren 18.709 erwachsene Frauen und Männer, die im Zeitraum zwischen 1973 und 1978 weder Arthritis noch eine Vorgeschichte mit rheumatischen Erkrankungen aufwiesen, bis zum Jahr 1989 beobachtet worden. Während dieser Zeit traten 122 Fälle von rheumatoider Arthritis auf. Dabei zeigte sich, dass ein niedriger Selenstatus ein Risikofaktor für die Rheumafaktor-negative PCP war, ein niedriger Vitamin-E-Status erwies sich als Risikofaktor für alle Formen der PCP.

Die Universität München publizierte 2005 die Ergebnisse einer Studie, in der die Wissenschaftler nachweisen konnten, dass bei Gelenkentzündungen wie Arthritis oder Arthrose die Vitamin-E-Konzentraton in der Gelenkflüssigkeit stark abfällt. Außerdem zeigte sich ein positiver Zusammenhang zwischen der Konzentration des Vitamins E in der Plasma- und Gelenkflüssigkeit. Daraus konnte man schließen, dass eine bessere Versorgung mit Vitamin E auch die Versorgung der Gelenke verbessert.

 

Vitamin D

Bekanntlich ist Vitamin D ein wichtiger Mikroährstoff im Knochenstoffwechsel, außerdem hat Vitamin D immunmodulierende Eigenschaften. In einer indischen Studie, 2011 publiziert, wurde bei Patienten mit rheumatoider Arthritis die Vitamin-D-Konzentration bestimmt. 68 Prozent der Studienteilnehmer litten unter einem Vitamin-D-Mangel. Eine Supplementierung von Vitamin D führte bei den Rheumapatienten zu einer stärkeren Schmerzlinderung als in der Kontrollgruppe.

Auf dem europäischen Rheumakongress EULAR 2010 wurden verschiedene Studien vorgestellt, die sich mit dem Thema Vitamin D und rheumatische Erkrankungen beschäftigten. In einer italienischen Studie wies gut die Hälfte der Patienten suboptimale Vitamin-D-Spiegel auf. In einer Schweizer Studie hatten sogar 84 Prozent aller Patienten einer Rheumaambulanz einen Vitamin-D-Mangel.
In einer anderen Untersuchung korrelierte die Vitamin-D-Unterversorgung mit mehreren Scores der Krankheitsaktivität. Eine weitere wichtige Botschaft auf diesem Kongress war, dass die Vitamin-D-Spiegel von Rheumapatienten nur mit einer hochdosierten Substituionstherapie aufzufüllen sind.

 

Aminosäuren

Mehrfach wurden bei der rheumatoiden Arthritis niedrige Histidinkonzentrationen festgestellt, wobei die Ursachen hierfür noch unklar sind. Jedenfalls gibt es keine Hinweise auf eine Histidinmalabsroption. In älteren Publikationen wurde die Wirkung einer Histidinsupplementierung bei rheumatischen Erkrankung untersucht. Der angenommene antirheumatische Effekt von Histidin dürfte durch eine Beeinflussung der Prostaglandinsynhese erklärbar sein.

Untersuchungen neueren Datums haben gezeigt, dass Histidin sehr wohl antioxidative und antiinflammatorische Eigenschaften besitzt.

Cystein ist eine wichtige Ausgangssubstanz für die Synthese des Glutathions, einem zentralen Regulator des Redoxgleichgewichts in der Zelle. Rheumatische Erkrankungen gehen mit einer vermehrten Bildung freier Radikale einher, so dass grundsätzlich eine vermehrte Zufuhr antioxidativer Mikronährstoffe empfehlenswert ist. Der Wirkstoff N-Acetylcystein konnte in einer Knorpelzellkultur die Entzündungsaktivität deutlich vermindern und die Glutathionverfügbarkeit verbessern. Oxidative Knorpelschäden gehören typischerweise zu rheumatischen Gelenkentzündungen.

 

Referenzen:
  • rheuma-online.de, 19.05.2008: Was ist Rheuma?
  • Wikipedia.org: Rheumatoide Arthritis
  • Hagfors L et al.: Antioxidant intake, plasma antioxidants and oxidative stress in a randomized, controlled, parallel, mediterranean dietary intervention study on patients with rheumatoid arthritis; Nutr J. 2003 Jul 30; 2:5
  • M Heliövaara et al.: Serum antioxidants and risk of rheumatoid arthritis; Ann Rheum Dis 1994; 53: 51
  • Knekt, Paul et al.: Serum selenium, serum alpha-tocopherol, and the risk of rheumatoid arthritis; July 2000, Volume 11, Issue 4, pp 402-205
  • Universität München, Hermes, 26.07.2005: Vitamin-E-Mangel verstärkt Gelenkentzündung
  • Ärzte Zeitung, 10.09.2010: Vitamin-D-Mangel – ein unterschätztes Problem von Rheumapatienten
  • H.B. Steinhauer et al.: Modification of prostaglandin generation by l-histidine – possible pathogenetic implication in rheumatoid arthritis; Prostagladins, Leukotrienes and Medicine, Volume 13, Issue 2, February 1984, pages 211-216
  • NG Sitton et al.: Kinetic investigations into the possible cause of low serum histidine in rheumatoid arthritis; Ann Rheum Dis 1988; 47: 48-52
  • Ueno T et al.: N-acetyl cysteine protects TMJ chondrocytes from oxidative stress; J Dent Res. 2011 Mar; 90(3): 353-9
 Foto: © freshidea - Fotolia.com

Laborparameter


Bestimmt im Blut/ Serum werden:

• Arginin
• Cystein
• Glycin
• Lysin
• Methionin
• Histidin
• Prolin
• Taurin
• Selen
• Calcium
• Magnesium
• Zink
• Vitamin C
• Vitamin D3
• Vitamin E
• Peroxide

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Eisen-ScreeningDas Spurenelement Eisen ist für nahezu alle lebenden Organismen ein lebenswichtiger Nährstoff. Der Gesamteisenbestand des menschlichen Körpers beträgt etwa vier bis fünf Gramm.

Ca. 60 Prozent des Eisens befinden sich im Blutfarbstoff Hämoglobin, 5 Prozent im roten Muskelfarbstoff Myoglobin, 20 bis 30 Prozent des Eisens werden in Form der Verbindungen Ferritin und Hämosiderin gespeichert. 
Eisen ist Bestandteil zahlreicher Enzyme und dadurch auch an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Eisen kommt im Organismus in verschiedenen Oxidationsstufen vor, ganz überwiegend als Fe2+ oder Fe3+. Aufgrund der unterschiedlichen Oxidationsstufen ergibt sich bereits, dass Eisen bei der Übertragung von Elektronen eine wichtige Rolle spielt. Biochemisch werden verschiedene eisenhaltige Proteine unterschieden: Hämproteine, Eisen-Schwefelproteine, Transport- und Speicherproteine sowie Nicht-Häm-Enzyme.

Eine unzureichende Eisenversorgung betrifft viele Menschen. Die Eisenmangelanämie gehört global gesehen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Schätzungsweise dürften 1,5 Mrd. Menschen davon betroffen sein.

Ein Eisenmangel führt aber nicht nur zu einer Einschränkung der Hämoglobinbildung, sondern hat auch Auswirkungen auf alle eisenabhängigen biochemischen Reaktionen.


Wozu wird Eisen im Organismus benötigt?

Eisen ist Bestandteil des Hämoglobins, das eine zentrale Bedeutung für den Sauerstofftransport im Blut hat. Das eisenhaltige Protein Myoglobin befindet sich in den Muskelzellen und ist für den Sauerstofftransport innerhalb der Zelle notwendig. Myoglobin fördert die Übergabe des Sauerstoffs von den roten Blutkörperchen der Blutkapillare in das Zellinnere.

Eisen spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel des Gehirns. Eisenhaltige Enzyme werden für die Bildung der Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter) Dopamin und Serotonin gebraucht. Störungen des Neurotransmitterhaushalts sind häufig mit Depressionen, Ängstlichkeit und vielen anderen psychischen Störungen assoziiert. Neben seiner Beteiligung an der Neurotransmitterbildung ist Eisen auch für verschiedene zelluläre Prozesse der Nervenzellen des Gehirns unerlässlich. Es wird z.B. für die Bildung von Nervenwachstumsfaktoren benötigt und für die Regulierung von Genen und Steuerungsmolekülen, die für die Bildung und Anpassungsfähigkeit der Synapsen erforderlich sind. Die Signalübertragung an den so genannten NMDA-Rezeptoren ist auf eine ausreichende Eisenverfügbarkeit angewiesen, ebenso die Bildung von Stickoxid, das als Signalgas im Gehirn für das Lernen und für die Gedächtnisbildung benötigt wird. Eine unzureichende Eisenversorgung in der frühen Kindheit kann bleibende Hirnschäden hinterlassen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können, selbst wenn später eine ausreichende Eisenzufuhr erfolgt. Schulkinder, die als Kleinkinder eine Eisenmangelanämie aufwiesen, hatten bei kognitiven Tests schlechtere Testergebnisse als Kinder mit einer guten Eisenversorgung.

Bei Kindern mit der Diagnose ADHS können sehr häufig niedrige Konzentrationen des Eisenspeicherproteins Ferritin nachgewiesen werden.

Eisen ist für die zelluläre Energiegewinnung essentiell. In den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, befinden sich mehrere eisenhaltige Verbindungen, die für die Elektronenübertragung eine zentrale Rolle spielen. Eisen ist auch für den reibungslosen Ablauf des Zitronensäurezyklus erforderlich, eines zentralen Stoffwechselweges im Organismus.

Im Leberstoffwechsel gibt es zahlreiche eisenhaltige Proteine, so genannte Cytochrome, die für Entgiftungsreaktionen benötigt werden. Verschiedene Vertreter dieser Molekülfamilie sind auch am Stoffwechsel der Steroidhormone beteiligt.

Eisen ist für die Bildung von Carnitin erforderlich. Carnitin ist ein Transportmolekül für die Fettsäuren in die Mitochondrien. Ein Carnitinmangel ist häufig mit Erschöpfung, Müdigkeit und Energieschwäche assoziiert.

Eisen ist ein Cofaktor der Katalase und der Peroxidasen und dadurch ein Teil der antioxidativen Abwehr des Organismus. Auf der anderen Seite kann Eisen aber auch die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies generieren, z.B. in weißen Blutkörperchen im Rahmen der Bekämpfung von Erregern. Bei einem Eisenmangel sind die Aktivität der Granulozyten und die Zahl der Lymphozyten vermindert.

Eisenhaltige Enzyme werden für die Synthese von Schilddrüsenhormonen und für die Bildung von DNA-Bausteinen gebraucht, außerdem ist Eisen am Stoffwechsel von Schwefel und Vitamin A beteiligt sowie an verschiedenen Enzymreaktionen im Stoffwechsel der Fette und Prostaglandine.

Die Bildung des Signalgases Stickstoffmonoxid (NO) erfolgt mit Hilfe der eisenhaltigen NO-Synthasen. NO ist von großer Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Blutgefäße, insbesondere für die Regulierung der Gefäßweite, die Erweiterung der Blutgefäße, die Verringerung der Verklebung der Blutplättchen etc. Eine unzureichende NO-Verfügbarkeit gilt inzwischen als bedeutender Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose und der arteriellen Hypertonie. NO wird auch von den Zellen des Immunsystems gebildet und dient als „Kampfgas“ vor allem zur Bekämpfung intrazellulärer Erreger wie Viren. Wie bereits oben erwähnt, wird NO ebenso von den Nervenzellen des Gehirns gebildet und ist dort an der Nervenübertragung an bestimmten Rezeptortypen beteiligt.

Eisen ist auch für die Signalübertragung erforderlich. Die eisenhaltige Guanylcyklase bildet das Signalmolekül cGMP, das eine ganze Reihe von Signalen im Stoffwechsel vermittelt, z.B. die Entspannung der Muskulatur, die Erweiterung der Blutgefäße, den Ionentransport in Nieren und Darm, die Funktionsfähigkeit der Sehstäbchen und vieles mehr.

Eisen ist ein wichtiges Spurenelement für den korrekten Aufbau der Kollagene und damit auch für die Struktur- und Funktionsfähigkeit von Bindegewebe, Knorpel, Knochen und Haut.

Bei einem Eisenmangel kommt es zu einer vermehrten Schwermetallresorption, besonders bei Kindern. Eine Schwermetallbelastung z.B. mit Blei in Kombination mit einem Eisenmangel hat besonders nachteilige Effekte auf den Gehirnstoffwechsel.

Neben seinen biochemischen Funktionen im Stoffwechsel könnte Eisen auch noch andere „biophysikalische“ Wirkmechanismen besitzen. Bereits vor rund 20 Jahren konnte eine Forschergruppe am California Institute of Technology nachweisen, dass die meisten Regionen des Gehirns 5 Mio. Magnetit-Kristalle pro Gramm aufweisen. Es gilt aber nach wie vor als ungeklärt, wozu das Gehirn diese magnetischen eisenhaltigen Kristalle bildet. Jedenfalls ist bekannt, dass Magnetit mehr als 1 Mio. mal stärker auf ein äußeres Magnetfeld reagiert als jedes andere biologische Material.

Der Eisenstoffwechsel ist sehr komplex. Eine überhöhte Eisenzufuhr kann auch nachteilige Effekte haben, deshalb sollte eine Eisentherapie auf keinen Fall als Selbstmedikation durchgeführt werden, sondern sollte erst nach sorgfältiger Diagnostik des Eisenstatus durch den Arzt erfolgen.

 

Referenzen:
  • Cem Ekmekcioglu, Wolfgang Marktl: Essenzielle Spurenelemente; Springer/ Wien 2006
  • Hans Konrad Biesalski und Peter Grimm: Taschenatlas Ernährung; Georg Thieme Verlag 2011
  • Zina Kroner: Vitamins and Minerals; Greenwood 2011
  • M. Schartl et al.: Biochemie und Molekularbiologie des Menschen; Elsevier 200
Foto: © Zerbor - Fotolia.com

 


 

Laborparameter


Bestimmt im Blut/ Serum werden:

• Eisen
• Ferritin
• Transferrin
• Transferrinsättigung
• löslicher Transferrin-Rezeptor
• Kupfer
• Vitamin A
• hsCRP


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