Spurenelemente 1280

Wissenschaftler aus Korea untersuchten einen möglichen Zusammenhang zwischen verschiedenen Spurenelementen und Schilddrüsenhormonen. Dabei wurden die Daten von 448 Personen ausgewertet. Die Kupferspiegel im Blut waren positiv mit der Konzentration von fT4 bei beiden Geschlechtern assoziiert. Die Selenspiegel korrelierten positiv mit fT4 bei Frauen. Die Autoren der Studie vermuten, dass Kupfer und Selen für eine normale Schilddrüsenfunktion bedeutsam sind.

Referenz:
Min Joo Kima, Soo Chin Kima et al.: Exploring the role of copper and selenium in the maintenance of normal thyroid function among healthy Koreans; Journal of Trace Elements in Medicine and Biology, Volume 61, September 2020, 126558

Forscher aus Italien untersuchten in einer Studie an 37 übergewichtigen oder adipösen Personen mit Reduktionsdiät einen möglichen Effekt einer Selensupplementierung. Die Studienteilnehmer erhielten über einen Zeitraum von drei Monaten täglich entweder 240 µg Selenomethionin oder ein entsprechendes Placebopräparat. Nach drei Monaten zeigte sich in der Selengruppe ein signifikanter Anstieg der fettfreien Muskelmasse und eine signifikante Verminderung der Leptinkonzentration. Außerdem war die Selensupplementierung mit einer besseren psychischen Befindlichkeit assoziiert.

Referenz:
Elisabetta Cavedon, Jacopo Manso et al.: Selenium Supplementation, Body Mass Composition, and Leptin Levels in Patients with Obesity on a Balanced Mildly Hypocaloric Diet: A Pilot Study; Int J Endocrinol. 2020; 2020: 4802739.

Britische Wissenschaftler untersuchten bei 26 Mischköstlerinnen, 16 Vegetarierinnen und 20 Veganerinnen die Aufnahme verschiedener Mikronährstoffe. Die Veganerinnen hatten im Vergleich zu Vegetarierinnen und Mischköstlerinnen eine signifikant niedrigere Zufuhr von Vitamin D, Vitamin B12, Calcium, Selen und Jod. Bei den Veganerinnen war die Aufnahme von Selen und Jod besonders niedrig. Selen und Jod sind von zentraler Bedeutung für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Deshalb sollte bei veganer Ernährung auf die Jod- und Selenzufuhr geachtet werden.

Referenz:
Naomi Fallon, Stephanie A. Dillon et al.: Low Intakes of Iodine and Selenium Amongst Vegan and Vegetarian Women Highlight a Potential Nutritional Vulnerability; Front Nutr. 2020; 7: 72.

Wissenschaftler aus Italien publizierten einen Übersichtsartikel zur Bedeutung von Selen im Knochenstoffwechsel. Beim Menschen sind reduzierte Selenkonzentrationen im Serum mit einem erhöhten Knochenumsatz und einer reduzierten Knochendichte assoziiert. Eine verminderte Aufnahme von Selen erhöht höchstwahrscheinlich das Risiko für Knochenerkrankungen. Die Selenaufnahme korreliert invers mit dem Risiko für Schenkelhalsbrüche. Die Knochenmasse des Schenkelhalses korreliert mit der Selenkonzentration, aber nicht mit der Konzentration von Selenoproteinen.

Referenz:
Fabio Vescini, Iacopo Chiodini et al.: Selenium: A Trace Element for a Healthy Skeleton - A Narrative Review; Endocr Metab Immune Disord Drug Targets. 2020 Jun 27.

Forscher aus Indien bestimmten bei 30 Jungen im Alter zwischen sechs und elf Jahren mit der Diagnose ADHS die Zinkspiegel im Serum und verglichen sie mit einer Kontrollgruppe. Die Jungen mit ADHS hatten signifikant niedrigere Zinkspiegel als die Kontrollgruppe. Die indischen Wissenschaftler gehen davon aus, dass Zink an der Pathogenese von ADHS beteiligt ist und Zink deshalb die Symptome dieser Erkrankung vermindern kann.

Referenz:
Dr. Anitha Ponmalar, Dr.G.Savitha: A Study on potential role of Zinc in Attention Deficit Hyperactivity Disorder; Indian Journal of Basic and Applied Medical Research; December 2019: Vol.-9, Issue- 1, P. 201 - 206201 www.ijbamr.com P ISSN: 2250-284X , E ISSN : 2250-2858

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Effekt von Zink, Vitamin D und einer Zink-/Vitamin-D-Kombination auf depressive Symptome bei übergewichtigen Personen. Zusätzlich wurden die Serumkonzentrationen von Cortisol und von BDNF bestimmt. Die Supplementierung von Vitamin D, Zink und der Zink-/Vitamin-D-Kombination führte zu einer Verminderung der depressiven Symptome. Hierbei hatte Zink einen stärkeren Effekt als Vitamin D. Die Konzentrationen von Cortisol und BDNF wurde nicht beeinflusst.

Referenz:
SomayeYosaeePh.D., SepidehSoltaniPh.D. et al.: Effects of zinc, vitamin D, and their co-supplementation on mood, serum cortisol, and brain-derived neurotrophic factor in patients with obesity and mild to moderate depressive symptoms: A phase II, 12-wk, 2 × 2 factorial design, double-blind, randomized, placebo-controlled trial; Nutrition. 2020 Mar;71:110601. doi: 10.1016/j.nut.2019.110601. Epub 2019 Oct 15.

Eisentabletten Wissenschaftler aus der Türkei untersuchten bei Patientinnen mit Eisenmangelanämie die Effektivität der oralen Eisentherapie. Eine Gruppe der Patientinnen erhielt 270 mg Eisensulfat zweimal täglich. Die zweite Gruppe erhielt 270 mg Eisensulfat einmal täglich, Gruppe drei erhielt 270 mg Eisensulfat jeden zweiten Tag. In allen drei Gruppen kam es zu einem signifikanten Hämoglobinanstieg, wobei dieser in allen drei Gruppen ähnlich war. In Gruppe eins war der Anstieg der Ferritinkonzentration signifikant höher als in Gruppe zwei und drei, die Studienteilnehmerinnen der Gruppe eins klagten auch signifikant häufiger über Magen-Darm Beschwerden. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass eine niedrigdosierte Eisenbehandlung jeden zweiten Tag besser ist als eine tägliche oder gar zweimal tägliche Eisengabe.

Referenz:
Sinan Demircioğlu, Nur Düzen Oflas et al.: Comparison of the Effects of Oral Iron Treatment Every Day and Every Other Day in Female Patients with Iron Deficiency Anemia; Internal Medicine Journal, First published:28 January 2020

Wissenschaftler aus Griechenland publizierten einen Fachartikel über den Zusammenhang zwischen dem dysmetabolischen Eisenüberladungssyndrom (DIOS) und dem metabolischen Syndrom. Mehrere Studien haben gezeigt, dass DIOS mit dem metabolischen Syndrom assoziiert ist. Die Serumferritinspiegel steigen proportional mit dem Ausmaß der Insulinresistenz und der Zahl der Komponenten des metabolischen Syndroms. Die Dysregulation des Eisenstoffwechsels bei DIOS ist ein multifaktorieller und dynamischer Prozess, der durch ungesunde Ernährung getriggert wird und durch Umweltfaktoren und genetische Cofaktoren mitbegünstigt wird. DIOS wird in der täglichen ärztlichen Praxis eher unterschätzt. Eine Diät und eine Veränderung des Lebensstils bieten einen gewissen klinischen Nutzen, sind aber für die Behandlung dieser Erkrankung nicht ausreichend. Die Resultate eines Aderlasses werden kontrovers beurteilt. Es bedarf also weiterer Anstrengungen, um geeignete Behandlungsstrategien herauszufinden.

Referenz:
Sachinidis A, Doumas M et al.: Dysmetabolic iron overload in metabolic syndrome; Curr Pharm Des. 2020 Jan 29. doi: 10.2174/1381612826666200130090703.

Wissenschaftler aus der Schweiz und im Libanon untersuchten bei übergewichtigen Frauen, welchen Einfluss die Fettverteilung auf Parameter des Eisenstoffwechsels und auf Entzündungsmarker hatte. Sie konnten nachweisen, dass die Körperfettverteilung den Eisenstoffwechsel beeinflusste. Die Frauen mit größerer zentraler Adipositas, also mit einer androiden Fettverteilung, hatten höhere Serum-Hepcidin Spiegel im Vergleich zu den Frauen mit gynoider Fettverteilung. Bei den Frauen mit zentraler Adipositas wurde auch eine schlechtere Eisenaufnahme nach Supplementierung festgestellt.

Referenz:
Stoffel NU, El-Mallah C et al.: The effect of central obesity on inflammation, hepcidin, and iron metabolism in young women; nt J Obes (Lond). 2020 Jan 23. doi: 10.1038/s41366-020-0522-x.

Wissenschaftler aus Brasilien publizierten einen Fachartikel, der sich mit dem Zusammenhang zwischen Hepcidin und hohen Ferritinspiegeln beschäftigte. Hepcidin reguliert negativ die Eisenabsorption und die Eisenfreisetzung. Zu einem Anstieg von Hepcidin kommt es, wenn die Eisenspiegel ausreichend sind oder bei Entzündungen. Letztere sind häufig mit erhöhten Ferritinkonzentrationen assoziiert. Eine Hämochromatose führt zu erhöhten Ferritinspiegeln aufgrund einer Eisenüberladung, hat häufig aber niedrige Hepcidinspiegel. Die Wissenschaftler aus Brasilien untersuchen bei 94 Patienten mit metabolischem Syndrom verschiedene Parameter des Eisenstoffwechsels. Erhöhte Ferritinkonzentrationen waren ein häufiger Befund bei Patienten mit metabolischem Syndrom, hauptsächlich bei Männern. Erhöhte Ferritinkonzentrationen waren mit der Transferrinsättigung und dem Hepcidinspiegel assoziiert.

Referenz:
Rauber MR, Pilger DA et al.: Hepcidin is a useful biomarker to evaluate hyperferritinemia associated with metabolic syndrome; An Acad Bras Cienc. 2019 May 13;91(2):e20180286. doi: 10.1590/0001-3765201920180286.

Forscher aus Taiwan publizierten eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen dem Magnesiumstatus und ADHS. Es zeigte sich, dass Kinder mit der Diagnose ADHS niedrigere Serum- und Haarmagnesiumspiegel hatten als Kinder ohne ADHS.

Referenz:
Huang YH et al.: Significantly lower serum and hair magnesium levels in children with attention deficit hyperactivity disorder than controls: A systematic review and meta-analysis. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2019 Mar 2;90:134-141.

Rose 320In einer Studie irakischer Wissenschaftler zeigten sich bei Patienten mit Major Depression verschiedene Veränderungen der Konzentrationen von Spurenelementen und Vitaminen. Eine Verminderung von Vitamin E führte zu einem erhöhten Risiko für Major Depression. Das Kupfer-Zink-Verhältnis schien eine bedeutende Rolle für die Diagnose und Überwachung der Major Depression zu haben. Bei den Patienten mit Major Depression wurden im Vergleich zu Kontrollpersonen auch niedrige Konzentrationen von Zink, Nickel, Mangan, Magnesium und Vitamin A gefunden.


Referenz:

Al-Fartusie FS, Al-Bairmani HK et al.: Evaluation of Some Trace Elements and Vitamins in Major Depressive Disorder Patients: a Case-Control Study; Biol Trace Elem Res. 2018 Sep 20. doi: 10.1007/s12011-018-1507-7.

dementia 320Wissenschaftler aus Indien publizierten eine Metaanalyse und eine systematische Übersicht über die Selenkonzentrationen im Gehirn bei Alzheimerpatienten.

Die Metaanalyse zeigte, dass der Selenstatus im Gehirn von Alzheimerpatienten signifikant niedriger war als bei Kontrollpersonen. Bekanntlich ist Selen ein wichtiges Antioxidans und Morbus Alzheimer mit oxidativem Stress assoziiert, sodass der Selenstatus bei Alzheimerpatienten einer vermehrten Beachtung bedarf.

Referenz:
Varikasuvu SR, Prasad V S et al.: Brain Selenium in Alzheimer's Disease (BRAIN SEAD Study): a Systematic Review and Meta-Analysis; Biol Trace Elem Res. 2018 Aug 31. doi: 10.1007/s12011-018-1492-x

Forscher aus Bangladesch untersuchten in einer Fallkontrollstudie die Bedeutung der Konzentrationen von Mineralstoffen und Spurenelementen hinsichtlich der Majordepression.

In die Studie wurden 247 Patienten und 248 gesunde Versuchspersonen einbezogen. Bei den Patienten mit Majordepression zeigten sich im Vergleich zu den Kontrollpersonen signifikant verminderte Konzentrationen von Calcium und Magnesium, Eisen, Mangan, Selen und Zink.

Referenz:
Md Rabiul Islam, 1 Md Reazul Islam et al: Alterations of serum macro-minerals and trace elements are associated with major depressive disorder: a case-control study; BMC Psychiatry. 2018; 18: 94. Published online 2018 Apr 10.

Wissenschaftler aus China untersuchten anhand von Daten von NHANES 2009-2014 einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Zink, Eisen, Kupfer und Selen und Depressionen. In die Studie wurden 14.834 Erwachsene einbezogen. Es zeigte sich, dass die Gesamtaufnahme der erwähnten Spurenelemente invers mit Depressionen assoziiert war.

Referenz:
Li Z, Wang W et al.: Association of total zinc, iron, copper and selenium intakes with depression in the US adults; J Affect Disord. 2018 Mar 1;228:68-74. doi: 10.1016/j.jad.2017.12.004. Epub 2017 Dec 6.

Wissenschaftler aus Bangladesch untersuchten in einer Fallkontrollstudie bei 247 Patienten mit Major Depression und bei 248 gesunden Kontrollpersonen die Konzentrationen verschiedener Spurenelemente und Mineralstoffe. Sie fanden bei den depressiven Patienten im Vergleich zu den Kontrollpersonen signifikant verminderte Konzentrationen von Calcium, Magnesium, Eisen, Mangan, Selen und Zink. Die Kupferkonzentration war signifikant höher.

Referenz:
Md Rabiul Islam, Md Reazul Islam et al.: Alterations of serum macro-minerals and trace elements are associated with major depressive disorder: a case-control study; BMC Psychiatry. 2018; 18: 94.

Mangan ist ein essenzielles Spurenelement und hat bedeutende Funktionen für die Entwicklung, Verdauung, Fortpflanzung, antioxidative Abwehr, Energieproduktion, Immunantwort und neuronale Aktivitäten. Mangan rückt zunehmend aber auch in den Blickpunkt, weil es in höheren Konzentrationen ein Neurotoxin darstellt. Die Toxizität von Mangan führt zu oxidativem Stress, mitochondrialer Dysfunktion, Fehlfaltung von Proteinen, Dysregulation der Autophagie und vielem mehr.

Referenz:
Chen P, Bornhorst J, Aschner M: Manganese metabolism in humans; Front Biosci (Landmark Ed). 2018 Mar 1;23:1655-1679.

Ein klinischer Kupfermangel ist keine häufige Erkrankung, macht aber beträchtliche Symptome. Hämatologisch präsentiert sich der Kupfermangel als Anämie und Neutropenie. Neurologisch kann er sich als Myelopathie und periphere Neuropathie zeigen. Von den Symptomen her zeigen sich daher Überschneidungen zu Infektionskrankheiten, zu Autoimmunerkrankungen, zu B12- und Folsäuremangel und vieles mehr. Die hämatologischen Symptome bei Kupfermangel reagieren prompt auf eine Kupfersupplementierung. Dies trifft aber für die neurologischen Symptome nicht zu.

Referenz:
Shoaib M. Wazir and Ibrahim Ghobrial: Copper deficiency, a new triad: anemia, leucopenia, and myeloneuropathy; J Community Hosp Intern Med Perspect. 2017 Oct; 7(4): 265–268.

Wissenschaftler aus Italien untersuchten im Rahmen einer Metaanalyse den Zusammenhang zwischen dem Zinkstatus und Autoimmunerkrankungen. In die Metaanalyse wurden 62 Studien einbezogen. Die Zinkkonzentrationen in Serum und Plasma waren bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen signifikant niedriger als bei Kontrollpersonen.

Referenz:
Sanna A, Firinu D et al.: Zinc Status and Autoimmunity: A Systematic Review and Meta-Analysis; Nutrients. 2018 Jan 11;10(1). pii: E68

Wissenschaftler aus Polen und Kanada publizierten einen Fachartikel über den Zusammenhang der Selenkonzentration im Serum und dem Auftreten von Brustkrebs. Das Ergebnis der Studie war, dass Selenkonzentrationen höher sein sollten als 64,4 µg/l vor einer Behandlung des Brustkrebses. Die Patientinnen mit niedrigen Selenkonzentrationen hatten ein mehr als doppelt so hohes Sterblichkeitsrisiko in Folge des Brustkrebses.

Referenz:
Lubinski J, Marciniak W et al.: Serum selenium levels predict survival after breast cancer; Breast Cancer Res Treat. 2018 Jan;167(2):591-598.

In einem Fachartikel beschäftigten sich Forscher aus Japan mit der Bedeutung von Zink für die Schlafqualität. Neuere Erkenntnisse sprechen dafür, dass Zink auch an der Regulation des Schlafs beteiligt ist. Eine Zinksupplementierung kann die Schlafqualität bei Menschen verbessern, wobei die genauen molekularen Mechanismen hierfür noch nicht ablschießend geklärt sind.

Referenz:
Cherasse Y, Urade Y: Dietary Zinc Acts as a Sleep Modulator; Int J Mol Sci. 2017 Nov 5;18(11).

 

Wissenschaftler aus China publizierten eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen der Zink- und Eisenaufnahme und dem Risiko für Depressionen. Neun Studien über die Zinkaufnahme und drei Studien über die Eisenaufnahme wurden in die Metaanalyse einbezogen. Es zeigte sich ein klarer inverser Zusammenhang zwischen der Zink- und Eisenaufnahme und dem Risiko für Depressionen.

Referenz:
Li Z, Li B et al.: Dietary zinc and iron intake and risk of depression: A meta-analysis; Psychiatry Res. 2017 Feb 3;251:41-47

Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten den Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und der Serum-Zinkkonzentration bei Studentinnen. Sie konnten nachweisen, dass die Serum-Zinkspiegel invers mit psychischen Befindlichkeitsstörungen, einschließlich Depressionen und Angststörungen, bei Studentinnen assoziiert war.

Referenz:
Tahmasebi K, Amani R et al.: Association of Mood Disorders with Serum Zinc Concentrations in Adolescent Female Students; Biol Trace Elem Res. 2017 Jan 7. doi: 10.1007/s12011-016-0917-7

Forscher aus Japan untersuchten bei 1.745 schwangeren Frauen den Einfluss der Aufnahme verschiedener Spurenelemente auf die Entstehung depressiver Symptome. Entsprechende Informationen wurden während der fünften und 39. Schwangerschaftswoche ermittelt. Die Auswertung der Studie zeigte, dass eine höhere Manganaufnahme die Prävalenz für depressive Symptome während der Schwangerschaft verminderte.

Referenz:
Miyake Y, Tanaka K et al.: Manganese intake is inversely associated with depressive symptoms during pregnancy in Japan: Baseline data from the Kyushu Okinawa Maternal and Child Health Study; Journal of affective Disorders; March 15, 2017Volume 211, Pages 124–129

Back to top