Von der Universität Texas wurde ein Fachartikel publiziert, der sich mit der Bedeutung von Arginin für die Gesundheit des Menschen beschäftigte. Arginin ist nicht nur ein Proteinbaustein, sondern auch ein essenzielles Substrat für die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) und anderen wichtigen Biomolekülen. Arginin spielt eine wesentliche Rolle für die Ammoniakentgiftung als Bestandteil des Harnstoffzyklus.

Arginin aktiviert das Signalmolekül mTOR, dass eine große Zahl biologischer Funktionen reguliert, zum Beispiel die Proteinsynthese, die Zellmigration und die Wundheilung. Arginin kann im Stoffwechsel des Menschen aus Glutamin/Glutamat und Prolin synthetisiert werden. Diese Synthesewege liefern aber bei Kindern und Erwachsenen nicht genügend Arginin. Eine Arginin-Supplementierung hat bei Männern und Frauen durch Erhöhung der Stickoxidsynthese und des Blutflusses zahlreiche gesundheitliche Effekte. NO erweitert die Blutgefäße, hat die Funktion eines Neurotransmitters, reguliert den Nährstoffhaushalt und ist ein Killermolekül zur Bekämpfung von Bakterien, Pilzen, Parasiten und Viren, einschließlich Corona-Viren.

Referenz:
Guoyao Wu, Cynthia J Meininger et al.: Role of L-Arginine in Nitric Oxide Synthesis and Health in Humans; Adv Exp Med Biol. 2021;1332:167-187.

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