Wissenschaftler aus Japan haben bei 19 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren mit einer Ferritin-Konzentration kleiner 30 Nanogramm/Milliliter untersucht, wie sich eine Eisen-Supplementierung auf die mentale Gesundheit auswirkte. Zur Ermittlung der psychischen Befindlichkeit wurden verschiedene Tests durchgeführt. Die häufigsten körperlichen Symptome bei den Studienteilnehmern waren Müdigkeit und Schlafstörungen. Die orale Eisen- Supplementierung über einen Zeitraum von zwölf Wochen führte zu einer Verminderung von Konzentrationsstörungen, Ängstlichkeit, Depressionen, Energiemangel und Irritabilität. Es kam zu einem signifikanten Anstieg der Ferritinkonzentration, während Hb und MCV unverändert blieben.

Referenz:
Katsunaka Mikami, Fumiaki Akama et al.: Iron supplementation for hypoferritinemia-related psychological symptoms in children and adolescents; J Nippon Med Sch 2021 Sep 14.

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