Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen untersuchten bei kinder- und jugendpsychiatrischen Patienten die Vitamin-D- Spiegel. 49,3 Prozent der Patienten hatten einen Vitamin-D- Mangel (25(OH)D kleiner oder gleich 30 Nanomol pro Liter). Die Patienten mit einem nachgewiesenen Vitamin-D-Mangel erhielten entweder 2.640 IU Vitamin D3 pro Tag oder ein Placebopräparat über einen Zeitraum von 28 Tagen. Bei der Selbsteinschätzung depressiver Symptome von Seiten der Jugendlichen zeigten sich keine Unterschiede zwischen der Verum- und Placebogruppe. Nach Einschätzung der Eltern führte aber die Vitamin D-Supplementierung zu einer deutlichen Verringerung depressiver Symptome.

Referenz:
Manuel Föcker, Jochen Antel et al.: Effect of an vitamin D deficiency on depressive symptoms in child and adolescent psychiatric patients – a randomized controlled trial: study protocol; BMC Psychiatry. 2018; 18: 57.

Back to top