Es gibt immer mehr Hinweise dafür, dass oxidativer Stress eine wichtige Rolle bei der Pathogenese von Autismus spielt. Wissenschaftler aus China untersuchten das Auftreten von Markern des oxidativen Stresses bei Autismus-Kindern. Dazu wurden Daten von 87 Studien mit 4.928 Autismus-Kindern und 4.181 gesunden Kontrollpersonen ausgewertet. Die Metaanalyse zeigte, dass Blutkonzentrationen von oxidiertem Glutathion, Malondialdehyd, Homocystein, Kupfer und anderen Parametern höher waren als bei den gesunden Kontrollpersonen. Im Gegensatz dazu waren bei den Autismus-Kindern im Vergleich zu den gesunden Kontrollpersonen die Konzentrationen von reduziertem Glutathion, Gesamtglutathion, Methionin, Cystein, Vitamin B9, Vitamin D, Vitamin B12 und Vitamin E signifikant vermindert.

Referenz:
Chen L, et al.: Oxidative stress marker aberrations in children with autism spectrum disorder: a systematic review and meta-analysis of 87 studies (N=9109); Transl Psychiatry. 2021.

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