Wissenschaftler der Universität Münster und der medizinischen Universität von Graz untersuchten anhand von Daten von 1.169 Studienteilnehmern einen möglichen Zusammenhang zwischen der Konzentration von 25(OH)D und dem Auftreten einer Majordepression. Etwa 25 Prozent der Studienteilnehmer hatten 25(OH)D-Konzentrationen kleiner 12 Nanogramm/Milliliter. Die Patienten mit Majordepressionen hatten niedrigere 25(OH)D-Spiegel als die Kontrollpersonen. Der Schweregrad der Symptomatik korrelierte invers mit der 25(OH)D-Konzentration. Die Patienten mit Majordepressionen hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko für einen 25(OH)D-Mangel als die Kontrollpersonen. Das höchste Risiko für einen Vitamin-D-Mangel bestand bei den Patienten mit atypischer Depression.

Referenz:

Corinna Köhnke, Markus Herrmann et al.: Associations of major depressive disorder and related clinical characteristics with 25-hydroxyvitamin D levels in middle-aged adults; Nutr Neurosci 2020 Dec 9;1-10.

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