Forscher aus Brasilien untersuchten einen möglichen Zusammenhang zwischen Depressionen und der Aufnahme der Vitamine A, C und E sowie von Selen und Zink. Die Studie war Teil einer großen Langzeitstudie zur Gesundheit Erwachsener. Die Auswertung der Daten ergab, dass eine niedrige Aufnahme von Retinol signifikant mit einem vermehrten Auftreten von Depressionen oder mit der Einnahme von Antidepressiva assoziiert war. Möglicherweise hat also die Aufnahme von Vitamin A einen Schutzeffekt gegen depressive Störungen.

Referenz:
Lara Ferriani, Daniela Silva et al.: Antioxidants Consumption and Depression: A Cross-Sectional Analysis of the ELSA-Brasil Study; Current Developments in Nutrition, Volume 4, Issue Supplement_2, June 2020, Page 1801, https://doi.org/10.1093/cdn/nzaa067_028

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