Wissenschaftler aus Spanien untersuchten bei Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren einen möglichen Zusammenhang zwischen Metallkonzentrationen im Urin und dem Blutdruck sowie den Konzentrationen von verschiedenen Hormonen. Eine kombinierte Exposition gegenüber toxischen Metallen, speziell Arsen und Cadmium, war mit einer Blutdruckerhöhung bei männlichen Jugendlichen assoziiert. Eine Exposition gegenüber Quecksilber, Arsen, Cadmium und Chrom hatte einen Einfluss auf die Hormonspiegel. Quecksilber führte zu erhöhten Konzentrationen von Testosteron und LH sowie zu verminderten TSH-Konzentrationen. Es bestand auch ein Zusammenhang zwischen Cadmium und erhöhten ACTH- Werten sowie zwischen Chrom und verminderten TSH-Konzentrationen.

Referenz:
Francesca Castiello , Pablo Olmedo et al.: Association of Urinary Metal Concentrations With Blood Pressure and Serum Hormones in Spanish Male Adolescents; Environ Res. 2020 Mar;182:108958. doi: 10.1016/j.envres.2019.108958. Epub 2019 Nov 27.

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