Studien über Mikronährstoffe und Schwermetalle

  •  Aminosuren Studien 640

     

     

    Aspartat-Aufnahme beeinflusst kognitive Leistungsfähigkeit

    US-Wissenschaftler untersuchten in einer Studie den Zusammenhang zwischen der Aufnahme bestimmter Aminosäuren und der kognitiven Leistungsfähigkeit bei College- Studenten. Die Studienpopulation bestand aus 17 Studenten mit der Diagnose ADHS und 38 Kontrollpersonen. Die Nährstoffaufnahme wurde mit einem Ernährungstagebuch ermittelt. Mit Hilfe eines entsprechenden Computertests wurde die kognitive Leistungsfähigkeit beurteilt. Die College-Studenten mit der Diagnose ADHS zeigten keine signifikanten Defizite bezüglich der kognitiven Leistungsfähigkeit. Allerdings war die Aufnahme von Aspartat in der gesamten Studienpopulation mit einer schlechteren kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert. Bei Verwendung des Süßstoffs Aspartam und bei vermehrtem Verzehr von Gelatine ist die Aspartat-Aufnahme erhöht.

    Referenz:
    A Kirkland, K Holton : Intake of Aspartate Is Negatively Associated with Overall Cognitive Functioning in College Students (P14-015-19); Current Developments in Nutrition, Volume 3, Issue Supplement_1, June 2019, nzz052.P14-015-19

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 Spurenelemente Studien 640

 

Magnesiummangel bei ADHS

Forscher aus Taiwan publizierten eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen dem Magnesiumstatus und ADHS. Es zeigte sich, dass Kinder mit der Diagnose ADHS niedrigere Serum- und Haarmagnesiumspiegel hatten als Kinder ohne ADHS.

Referenz:
Huang YH et al.: Significantly lower serum and hair magnesium levels in children with attention deficit hyperactivity disorder than controls: A systematic review and meta-analysis. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2019 Mar 2;90:134-141.

 Vitamine Studien 640

Vitamin B1-Mangel häufig bei Adipositas

US-Wissenschaftler untersuchten bei stark adipösen Patienten
vor einem adipositaschirurgischen Eingriff die Konzentrationen von Vitamin B1. Ungefähr ein Drittel der 107 Patienten, die in die Studie einbezogen wurden, hatten einen Vitamin-B1-Mangel. Bei Patienten mit Adipositas ist deshalb eine Abklärung des Mikronährstoffstatus zu empfehlen.

Referenz:
Kerns JC, Arundel C, Chawla LS: Thiamin deficiency in people with obesity; Adv Nutr. 2015 Mar 13;6(2):147-53. doi: 10.3945/an.114.007526. Print 2015 Mar.

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Schwermetalle Studien 640

Quecksilber und Neurodermitis in der frühen Kindheit

Schon längere Zeit wird vermutet, dass Quecksilber ein Risikofaktor für Neurodermitis sein könnte. Dieser mögliche Zusammenhang wurde nun von koreanischen Wissenschaftlern untersucht. Während der Schwangerschaft und nach der Geburt wurden Blutkonzentrationen von Quecksilber bestimmt. Nach 6, 12, 24, 36 und 60 Monaten Lebensalter wurden die Mütter über das Auftreten einer Neurodermitis bei ihren Kindern befragt. Die koreanischen Forscher konnten nachweisen, dass eine Quecksilberbelastung bis zum zweiten Lebensjahr das Risiko für die Entstehung einer Neurodermitis erhöhte.

Referenz:
Shin J, Kim BM et al.: The Association Between Mercury Exposure and Atopic Dermatitis in Early Childhood: A Mothers and Children's Environmental Health Study; Epidemiology. 2019 Jul;30 Suppl 1:S3-S8. doi: 10.1097/EDE.0000000000001002.

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Das prämenstruelle Syndrom betrifft etwa sieben Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter und kann mit einer deutlichen Verminderung der Lebensqualität assoziiert sein. Die pharmakologische Behandlung ist bei etwa 50 Prozent dieser Frauen unzureichend. Aus diesem Grund untersuchten US-Wissenschaftler in einer kleinen Pilotstudie den Effekt von Chrom auf das prämenstruelle Syndrom. Insgesamt war die Behandlung mit Chrom mit reduzierten Stimmungsschwankungen und einer besseren gesundheitlichen Verfassung bei den meisten Teilnehmerinnen assoziiert. In einigen Fällen führte Chrom allein zu einer deutlichen klinischen Verbesserung, in anderen Fällen verbesserte Chrom die Wirkung einer antidepressiven Therapie. Die vorläufigen Beobachtungen lassen den Schluss zu, dass Chrom als Monotherapie oder adjuvante Therapie beim prämenstruellen Syndrom von Nutzen sein könnte.

Referenz:
Kimberly A et al.: Chromium supplementation for menstrual cycle-related mood symptoms; Department of Psychiatry, Journal of Dietary Supplements; Dec. 2013, Vol. 10, No. 4, Pages 345-356



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