Wissenschaftler aus China untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Eisenstatus und dem Auftreten von Autoimmunreaktionen der Schilddrüse bei schwangeren Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel. Studienteilnehmer waren 7463 schwangere Frauen im ersten Drittel der Schwangerschaft und 2185 nicht schwangere Frauen im gebärfähigen Alter. Bei den Versuchsteilnehmern wurden verschiedene Parameter des Schilddrüsenstoffwechsels sowie Ferritin bestimmt. Ein Eisenmangel wurde als Ferritin kleiner 15 µg/Liter definiert. Bei den Frauen mit einem Eisenmangel wurde vermehrt das Auftreten von Thyreoperoxidase-Antikörpern nachgewiesen, sowohl bei den schwangeren wie auch den nicht schwangeren Frauen. Die Thyreoglobulin-Antikörper wurden durch den Eisenstatus nicht beeinflusst. Auch eine Eisenüberladung (definiert als Ferritin größer 150 µg/Liter) hatte keinen Einfluss auf TPO und TAK.

Referenz:
Zhang HY, Teng XC et al.: Association between iron deficiency and prevalence of thyroid autoimmunity in pregnant and non-pregnant women of childbearing age: a cross-sectional study; Chin Med J (Engl). 2019 Aug 30.

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