Britische Wissenschaftler publizierten einen systematischen Übersichtsartikel und eine Metaanalyse über eine orale bzw. intravenöse Eisentherapie bei Anämie nach der Geburt. In die Auswertung wurden 15 Studien einbezogen. Bei einer intravenösen Eisentherapie waren die Hämoglobinkonzentrationen nach sechs Wochen etwa 1 g/Deziliter höher als bei den Frauen, die eine orale Eisentherapie erhielten. Die Autoren der Studie stellten fest, dass eine intravenöse Eisentherapie eine sinnvolle Therapieoption bei Anämie nach der Geburt darstellt. Bei einer oralen Eisentherapie ist der Hämoglobinanstieg geringer, außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Magen- Darm-Beschwerden.

Referenz:
Sultan P, Bampoe S et al.: Oral vs intravenous iron therapy for postpartum anemia: a systematic review and meta-analysis; Am J Obstet Gynecol. 2019 Jul;221(1):19-29.e3. doi: 10.1016/j.ajog.2018.12.016. Epub 2018 Dec 19.

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