Glutamat und Glutamin sind am Energiestoffwechsel beteiligt und haben einen Bezug zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Bisher war aber die Rolle dieser Aminosäuren für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes unklar. Wissenschaftler aus Spanien und den USA untersuchten bei 251 Patienten mit neu aufgetretenem Typ-2-Diabetes und bei 641 Nichtdiabetikern die Plasmaspiegel von Glutamin und Glutamat. Höhere Spiegel von Glutamat und niedrigere Spiegel von Glutamin waren mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert. Das Verhältnis Glutamin zu Glutamat war ebenfalls invers mit dem Risiko für Typ-2-Diabetes verbunden.

Referenz:
Liu X, Zheng Y et al.: High plasma glutamate and low glutamine-to-glutamate ratio are associated with type 2 diabetes: Case-cohort study within the PREDIMED trial; Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2019 Jun 20. pii: S0939-4753(19)30233-9. doi: 10.1016/j.numecd.2019.06.005.

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