Ein Wissenschaftler der University of Missouri publizierte einen Fachartikel über die Bedeutung von Glutamin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Aufrechterhaltung eines gesunden Herz-Kreislauf-Systems. Glutamin hat eine ganze Reihe von günstigen Effekten auf das Herz-Kreislauf-System, zum Beispiel Verbesserung der Glutathionsynthese, vermehrte Bildung von Hitzeschockproteinen und vermehrte Bildung von Stickstoffmonoxid. Eine Glutaminsupplementierung vermindert oxidativen Stress, die Entzündungsaktivität, die Apoptose und verbessert den Blutfluss sowie die Fließfähigkeit des Blutes.
Darüber hinaus kann Glutamin verschiedene bekannte Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen günstig beeinflussen, zum Beispiel eine Dyslipidämie, verminderte Glukosetoleranz, Insulinresistenz, arterielle Hypertonie sowie Übergewicht. In Ausnahmefällen kann Glutamin aber auch einen ungünstigen Effekt haben und zwar dann, wenn Glutamin exzessiv in den Citratcyclus eingeschleust wird.

Referenz:
Durante W: The Emerging Role of l-Glutamine in Cardiovascular Health and Disease; Nutrients. 2019 Sep 4;11(9). pii: E2092. doi: 10.3390/nu11092092.

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