Bekanntlich spielt Tryptophan als Ausgangssubstanz für die Serotoninsynthese eine wichtige Rolle für die psychische Befindlichkeit. Auch für die Wahrnehmung positiver oder aversiver Signale. Wissenschaftler aus Großbritannien konnten in einem Versuch nachweisen, dass Studienteilnehmer mit einem Tryptophanmangel vermehrt Schwierigkeiten hatten, Neurotizismus in Gesichtern zu erkennen. Die Daten der Studie lassen darauf schließen, dass Serotonin wohl für die Erkennung sehr vielfältiger Persöhnlichkeitssignale erforderlich ist, und ein Serotoninmangel diesbezüglich zu einer eingeschränkten Wahrnehmung führt.

Referenz:
Ward R, Sreenivas S et al.: The role of serotonin in personality inference: tryptophan depletion impairs the identification of neuroticism in the face; Psychopharmacology (Berl). 2017 May 9. doi: 10.1007/s00213-017-4619-4.

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