Studien über Mikronährstoffe und Schwermetalle

 Aminosuren Studien 640

 

Citrullin und Fettlebererkrankung

Im Februar 2019 veröfftenlichten Forscher aus dem Iran, dass eine Supplementierung von zwei Gramm Citrullin täglich Entzündungsmarker mit nicht alkoholischer Fettlebererkrankung verminderte.

Referenz:
Zahra Darabi, Mina Darand et al.: Inflammatory markers response to citrulline supplementation in patients with non-alcoholic fatty liver disease: a randomized, double blind, placebo-controlled, clinical trial; BMC Research Notes, 2019, 12:89

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 Spurenelemente Studien 640

 

Magnesiummangel bei ADHS

Forscher aus Taiwan publizierten eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen dem Magnesiumstatus und ADHS. Es zeigte sich, dass Kinder mit der Diagnose ADHS niedrigere Serum- und Haarmagnesiumspiegel hatten als Kinder ohne ADHS.

Referenz:
Huang YH et al.: Significantly lower serum and hair magnesium levels in children with attention deficit hyperactivity disorder than controls: A systematic review and meta-analysis. Prog Neuropsychopharmacol Biol Psychiatry. 2019 Mar 2;90:134-141.

 Vitamine Studien 640


Folsäure vermindert Übergewicht

Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten bei Studenten einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 für die Entwicklung von Übergewicht.
Die Studienteilnehmer mit der höchsten Folsäureaufnahme hatten ein niedrigeres Risiko für starkes Übergewicht im Vergleich zu Studienteilnehmer mit einer geringen Folsäureaufnahme. Die Serumkonzentration der Folsäure korrelierte mit der Folsäureaufnahme über die Nahrung und war negativ mit der Homocysteinkonzentration assoziiert. Die Folsäureaufnahme war negativ mit stark erhöhtem Körpergewicht und Adipositas assoziiert.

Referenz:
Pereira GA, Bressan J et al.: Dietary Folate Intake Is Negatively Associated with Excess Body Weight in Brazilian Graduates and Postgraduates (CUME Project); Nutrients. 2019 Feb 28;11(3). pii: E518. doi: 10.3390/nu11030518.


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 Schwermetalle Studien 640

 

Blei erhöht Risiko für ADHS

Wissenschaftler aus Spanien und Italien publizierten einen Übersichtsartikel über den Zusammenhang zwischen Blei und ADHS. 17 Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Fünf der Studien fanden keinen Zusammenhang zwischen der Bleibelastung und ADHS. Die restlichen zwölf Studien zeigten einen positiven Zusammenhang. Die Autoren des Fachartikels kamen zu dem Schluss, dass aufgrund der Erkenntnisse aus den Studien ein Zusammenhang zwischen Blei und ADHS vorliegt, und dass selbst kleine Bleispiegel das Risiko erhöhen.

Referenz:
Donzelli G et al.: The Association between Lead and Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder: A Systematic Review. Int J Environ Res Public Health. 2019 Jan 29;16(3). pii: E382.

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In einer belgischen Studie wurden die Plasmakonzentrationen von Coenzym Q10 bei 35 depressiven Patienten und 22 gesunden Kontrollpersonen bestimmt. Die Schwere der Erkrankung wurde durch die Hamilton depression rating scale und durch die Präsenz eines chronischen Müdigkeitssyndroms bestimmt. Die Coenzym-Q10-Konzentrationen bei den depressiven Patienten waren signifikant niedriger im Vergleich zur Kontrollgruppe. Über 50 Prozent der depressiven Patienten hatten Q10-Konzentrationen, die niedriger lagen als der niedrigste Q10-Wert bei den Kontrollpersonen. Die Q10-Konzentrationen waren bei Patienten mit einer therapieresistenten Depression und bei Patienten mit CFS im Vergleich zu anderen depressiven Patienten signifikant niedriger.
     
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass niedrige Q10-Konzentrationen eine Rolle bei der Pathophysiologie der Depression spielen könnten. Deshalb ist die Vermutung begründet, dass depressive Patienten von einer Q10-Supplementierung zu profitieren vermögen. Wichtig ist auch die Tatsache, dass niedrige Q10-Konzentrationen als Risikofaktor für KHK und Herzinsuffizienz anzusehen sind und bei Depressionen auch zu dem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen beitragen könnten.

 

Referenz:
Maes M et al.: Lower plasma coenzyme Q10 in depression: a marker for treatment resistance and chronic fatique in depression and a risk factor to cardiovascular disorder in that illness; Neuro Endocrinol lett. 2009, 30(40): 462- 9

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