Publikationen über Mikronährstoffe

Herzinsuffizienz und Mikronährstoffe

Warum eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen von zentraler Bedeutung ist

Bei der Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Dabei kann entweder eine krankhaft verminderte Pumpfunktion oder eine gestörte Füllung des Herzens zugrunde liegen. Die Herzinsuffizienz ist eine sehr häufige internistische Erkrankung, von der in Europa mehr als 10 Mio. Menschen betroffen sind. In Deutschland ist die Herzinsuffizienz der Hauptgrund für eine Krankenhausaufnahme und einer der häufigsten Anlässe für den Besuch einer allgemeinmedizinischen Praxis. Männer sind etwas mehr betroffen als Frauen.

Bei 50 bis 70 Prozent der Patienten mit Herzinsuffizienz ist die koronare Herzerkrankung der auslösende Faktor, an zweiter Stelle folgt die Hypertonie. Es gibt auch noch verschiedene andere Ursachen wie Kardiomyopathien, Myokarditis, Perikarditis und vieles mehr.

Die Herzinsuffizienz wird häufig nach der Klassifikation der New York Heart Association in vier Stadien eingeteilt, wobei bei NYHA 1 der Herzmuskel zwar angegriffen ist, aber noch keine Beschwerden und keine Behinderung der körperlichen Aktivität vorhanden sind.

Bei NYHA 4 sind die Symptome bereits in Ruhe vorhanden. Durch das abnehmende Herzzeitvolumen kommt es bei der Herzinsuffizienz zu einer unzureichenden Durchblutung der Organe, weshalb zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Herzzeitvolumens vom Organismus verschiedene Anpassungsmechanismen in Gang gesetzt werden. Dazu gehören z.B. eine Aktivierung des Sympathikus und eine vermehrte Ausschüttung von Katecholaminen. Mit zunehmender Herzinsuffizienz steigt der Noradrenalinspiegel an, außerdem kommt es zu einer Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems. Dies führt zu einer Vasokonstriktion sowie zu einer Natrium- und Wasserretention. Auch das Hormon Vasopressin bewirkt eine Vasokonstriktion.
Der erhöhte Sympathikotonus und die Aktivierung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems fördern langfristig strukturelle Umbauprozesse im Herz-Kreislauf-System. Dieser strukturelle Umbau wird als "Remodelling" bezeichnet.

Bei der Herzinsuffizienz bestehen eine Störung des Energiestoffwechsels des Herzmuskels, z.B. ein Abfall der ATP-Konzentration, eine mitochondriale Dysfunktion und ein Anstieg der Konzentration freier Fettsäuren...

Back to top

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen