Die Multiple Sklerose (MS) ist in Mitteleuropa die häufigste entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie tritt meist zwischen dem zwanzigsten und vierzigsten Lebensjahr auf, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung - es werden die myelinproduzierenden Zellen des Nervensystems von Immunzellen beschädigt. Bei der Multiplen Sklerose dürften genetische Faktoren sowie Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Zu den Umweltfaktoren gehören das Rauchen, die Ebstein-Barr-Virusinfektionen sowie der geographische Breitengrad. Die Krankheitshäufigkeit für MS ist in Äquatornähe niedrig und steigt in den nördlichen und südlichen Breitengraden an...weiter

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