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Frau R. litt seit 2002 unter immer wiederkehrenden psychovegetativen Beschwerden, die sich in innerer Unruhe, Nervosität, Antriebslosigkeit und Panikattacken äußerten. Bei einem stationären Krankenhausaufenthalt wurde körperlich und neurologisch nichts Gravierendes festgestellt.

Seit 2003 war sie mit kurzen Unterbrechungen immer wieder in psychiatrischer Behandlung. Anfangs nahm sie Psychopharmaka, die den Zustand jedoch eher noch verschlimmerten. Im Frühjahr 2006 wurde eine Mikronährstoffanalyse des Blutes - das DCMS-Profil "Nerven" - mit einer anschließenden 6-wöchigen Mikronährstofftherapie durchgeführt. Daraufhin verbesserte sich ihr Befinden innerhalb kürzester Zeit, wie sie selbst in ihrem Erfahrungsbericht formuliert.

 


Die Mikronährstoffanalyse ergab folgende Laborwerte:

 
dcms-nerven-profil-befund2

 

Der Laborbefund wurde wie folgt interpretiert:

Es ergeben sich Anzeichen für eine Beeinträchtigung des Nervenstoffwechsels, der Gefäße, des Immunsystems, der Verdauungsorgane, des Leberstoffwechsels.

  • Cystein ist suboptimal. Daraus folgt:
    reduzierte antioxidative Kapazität, verminderte hepatische Entgiftungskapazität, Immunschwäche

  • Glutamin ist suboptimal. Daraus folgt:
    Beeinträchtigung der Darmmukosa, Immundefizit, verminderte GABA-Synthese, die Glutathion-Synthese ist abhängig von der Cystein- und Glutamin-Verfügbarkeit

  • Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind suboptimal. Daraus folgt:
    Beeinträchtigung des Homocystein-Abbaus, erhöhtes Risiko für Hirnleistungsstörungen, psychische Befindlichkeitsstörungen, endotheliale Dysfunktion

  • Die Vitamin-D-Konzentration sollte über 30 ng/ml liegen. Daraus folgt:
    erhöhtes Risiko für Autoimmunerkrankungen, Myokardinsuffizienz, arterielle Hypertonie, Osteoporose, Metaplasien

  • Die Selenkonzentration im Vollblut sollte zwischen 120 und 160 µg/l liegen - für eine optimale Aktivität der selenabhängigen Enzyme.

     

Therapeempfehlung:

Die Patientin bekam aufgrund der Laboranalyse die Empfehlung, 6 Wochen lang täglich folgende Mikronährstoffe einzunehmen: N-Acetylcystein 600 mg, Glutamin 360 g, 2000 E Vitamin D, Selen 300 µg; außerdem nahm Sie ein Präparat mit 1200 µg Folsäure, 10 µg B6 und 18 µg B12.



Die Patientin führte diese Therapie 6 Wochen lang durch und sendete uns folgenden Erfahrungsbericht:


Hallo, Frau G.,

ich möchte Ihnen meine Vorgeschichte und meine positive Erfahrung nach Ihrer empfohlenen 6-wöchigen Therapie mitteilen. Es freut mich  dass Sie diese anonym veröffentlichen wollen, denn somit kann hoffentlich auch anderen Leidensgenossen geholfen werden.
Bei mir handelt es sich um Unruhe, Nervosität, Kopfstress, Antriebslosigkeit und selten vorkommenden Panikattacken. Das wirkt sich so aus, dass ich Probleme damit habe, wenn ich irgendwo warten muss, sei es z.B. im Geschäft an der Kasse oder an einer roten Ampel. Dann gerate ich sozusagen unter Zeitdruck, obwohl ich aber viel Zeit habe. Ich atme dann schneller, werde unruhig, nervös, in meinem Kopf arbeitet es, und ich atme nur bis zur Bauchmitte. Ich bekomme diese so genannten Anfälle des öfteren auch, wenn ich zu Hause auf der Couch sitze und etwas esse. Auf einmal geht mir alles nicht schnell genug, ich esse hastig und komme außer Atem. Ich fühle mich so, als ob ich einen Dauerlauf gemacht hätte, sitze aber nur ruhig ohne Tätigkeit da. Ich fühle mich dann ohne Grund gestresst und in Eile.

Nach unzähligen missglückten Versuchen, das Ganze mit Psychopharmaka in den Griff zu bekommen, bin ich im Internet auf Ihr Labor gestoßen und habe es nun mit Ihrer aufgrund der Mikronährstoffanalyse empfohlenen Therapie probiert.

Bereits nach ca. 3 Tagen konnte ich einen ersten positiven Erfolg spüren. Ich wurde antriebsstärker und verspürte mehr Lust, Dinge zu tun, für die ich in letzter Zeit überhaupt kein Interesse mehr hatte. Mein Schlaf ist besser und tiefer, und ich wache daher auch entspannter und ausgeruhter morgens auf. Ich merkte, als ich an der vollen Kasse stand, dass es mir zum Teil gar nichts mehr ausmachte und dass auch eine rote Ampel mich nicht aus der Fassung brachte. Insgesamt fühlte ich mich nicht mehr so gestresst und wurde ruhiger und ausgeglichener. Dieses positive Ergebnis konnte man mir sogar im Gesicht ansehen: Ich sah entspannter aus, so dass es sogar meine Freunde bemerkten. In der 6-wöchigen Therapiephase hatte ich keine einzige Panikattacke und fühlte mich im Allgemeinen bedeutend besser.

Den Unterschied zwischen "mit" und "ohne" Mikronährstoffe konnte ich feststellen, als die Therapie zu Ende war und ich eine Woche lang gar nichts mehr einnahm. Schon nach zwei Tagen verspürte ich wieder eine Verschlechterung, und meine Stresssymptome kehrten langsam wieder zurück. Sie sind noch nicht so schlimm wie vor der Therapie, aber dennoch wieder deutlich spürbar.

Nun werde ich nochmals 6 Wochen lang mit dieser Therapie fortfahren, jedoch die Dosis von Vitamin D auf Ihre Empfehlung hin halbieren.

Zusammenfassend kann ich Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen empfohlene Mikronährstofftherapie sehr positiv und hilfreich ist. Ich konnte eine deutliche Besserung meiner Stresssymptome verspüren und wurde ausgeglichener und antriebsstärker. Nun möchte ich nicht sagen, dass mein Leiden vollkommen verschwunden ist, aber dass die gezielte Mikronährstofftherapie bedeutend wirksamer ist als z.B. Psychopharmaka.

Mit freundlichen Grüßen
R. S.

 

 

 

Studien

Brokkoli 640

 

Folsäure vermindert Übergewicht

Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten bei Studenten einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 für die Entwicklung von Übergewicht. Die Studienteilnehmer mit der höchsten Folsäureaufnahme hatten ein niedrigeres Risiko für starkes Übergewicht im Vergleich zu Studienteilnehmer mit einer geringen Folsäureaufnahme. Die Serumkonzentration der Folsäure korrelierte mit der Folsäureaufnahme über die Nahrung und war negativ mit der Homocysteinkonzentration assoziiert. Die Folsäureaufnahme war negativ mit stark erhöhtem Körpergewicht und Adipositas assoziiert.

Referenz:
Pereira GA, Bressan J et al.: Dietary Folate Intake Is Negatively Associated with Excess Body Weight in Brazilian Graduates and Postgraduates (CUME Project); Nutrients. 2019 Feb 28;11(3). pii: E518. doi: 10.3390/nu11030518...weitere Studien

Indikationen

autismus 640

 

Bei Autismus: Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Autistische Störungen gelten immer noch als überwiegend genetisch bedingt, was aber zunehmend relativiert wird. 30 bis 50 Prozent der Kinder mit Autismus zeigen Hinweise auf eine mitochondriale Dysfunktion, für deren Entstehung wiederum ein Mangel an Mikronährstoffen eine große Rolle spielt. Kinder mit Autismus haben häufig auch Störungen des Redoxgleichgewichts, das ebenfalls durch Mikronährstoffdefizite hervorgerufen werden kann.

Mikronährstoffmängel bei Autismus: Bei Autismus wurden verschiedene biochemische Besonderheiten nachgewiesen: Häufig ist bei Autismus ein hoher Spiegel von Homocystein nachweisbar. Es gibt auch viele andere Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffdefiziten und Autismus, z.B. eine Verminderung der Vitamin-D-Konzentration oder bestimmter Aminosäuren...weiter

Mikronährstoffe

Aminosuren 640 2

 

Aminosäuren – leider immer noch unterschätzt

Aminosäuren sind die Bausteine sämtlicher Peptide und Proteine und haben darüber hinaus zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel. Für die Proteinsynthese sind 21 Aminosäuren erforderlich. Erst seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch Selenocystein eine proteinogene Aminosäure ist, da Sie für die Bildung einiger Proteine benötigt wird.

Einstufung der Aminosäuren: Einige Aminosäuren können vom Organismus selbst gebildet werden, sie werden als nicht essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Essenzielle Aminosäuren müssen obligat mit der Nahrung zugeführt werden. Dazwischen gibt es eine Gruppe von Aminosäuren, die üblicherweise aus anderen Aminosäuren gebildet werden können. Unter bestimmten Umständen, z. B. bei metabolischem Stress, ist die endogene Bildung der Aminosäuren aber nicht ausreichend zur Bedarfsdeckung des Organismus. Auch bei Frühgeborenen ist die Fähigkeit zur Aminosäurensynthese noch nicht ausgereift.mter Aminosäuren...weiter

Fachartikel

Angst 640

 

Zusammenhang zwischen Angsterkrankungen und Mikronährstoffmängeln

...Prinzipiell ist die Hirnleistungsfähigkeit und die psychische Befindlichkeit des Menschen von der Balance der Neurotransmitter abhängig. Bildung und Abbau der Neurotransmitter sind wiederum auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen sind auch Störungen des Hirnstoffwechsels nachweisbar, z. B. oxidativer Stress, eine mitochondriale Dysfunktion, eine erhöhte Entzündungsaktivität, Exzitotoxizität, Störungen der Blut-Hirnschranke und vieles mehr.
Bei allen psychiatrischen Erkrankungen, so auch bei Angststörungen, sollten Mikronährstoffdefizite abgeklärt werden. Mikronährstoffe sind nicht nur wichtig für den Neurotransmittermetabolismu...weiter

Diabetes 301

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