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Eisenmangel ist nicht gleichzusetzen mit Eisenmangelanämie

BlutarmutEin Eisenmangel ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, was aber vielen Menschen so gar nicht bewusst ist. Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit können die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sein. Leider wird ein Eisenmangel oft gar nicht erkannt, weil meistens nur eine Eisenmangelanämie als Eisenmangel definiert wird. Hierzu kann gesagt werden, dass die Eisenmangelanämie nur die Spitze des Eisbergs ist.

Zur Beurteilung des Eisenstatus ist auch nicht nur das rote Blutbild ausreichend, also die Bestimmung von Hämoglobin, Hämatokrit, roter Blutkörperchen etc. Ein sinnvoller Messwert zur Beurteilung des Eisenstatus ist das Eisenspeicherprotein Ferritin. Allerdings ist der Referenzbereich von Ferritin sehr problematisch. Er geht häufig von 25 bis 350 μg/l, so dass dann ein Ferrtinwert von z. B. 26 oder 27 μg/l in vielen Fällen in der ärztlichen Praxis als normal und akzeptabel eingestuft wird. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass ein niedriger Ferritinwert keinesfalls eine ausreichende oder gar optimale Eisenversorgung widerspiegelt, z. B. kann Haarausfall bereits bei einem Ferritinwert kleiner 70 μg/l auftreten. In der überwiegenden Zahl der Studien wird deshalb ein Eisenmangel als Ferritin kleiner 100 μg/l definiert. Für eine gute Eisenversorgung sollte also ein Ferritinwert um 100 μg/ l angestrebt werden.

 

 

Wiese by Rainer Sturm pixelio.de

Der erste März ist bekanntlich der meteorologische Beginn des Frühlings. Die Tage werden jetzt spürbar länger, und auch die Sonne hat bereits eine gewisse Kraft. Leider scheint es diesbezüglich schon wieder einen Wermutstropfen zu geben. In den letzten Wochen wird in verschiedenen Medien über ein Ozonloch über der Arktis berichtet. In der Atmosphäre über der Arktis herrschen derzeit derart extreme Bedingungen, wie man sie sonst nur von der Antarktis kennt. Dies könnte in den nächsten Wochen zu einem starken Abbau von Ozon führen, was dann wiederum die Folge hätte, dass bereits im März die UV-Werte erheblich ansteigen.

Derzeit (07. März 2016) ist der Ozonabbau so stark wie seit Jahren nicht und nähert sich dem Rekordminuswert von 2011, der allerdings erst Anfang April auftrat. Die Entwicklung des Ozonabbaus kann man auf der ESKP: Earth System Knowledge Plattform verfolgen. Es könnte durchaus in den nächsten Tagen bereits einen neuen Negativreport geben.

Hier geht es nicht um das Ozon, vor dem im Hochsommer gewarnt wird, sondern um das Ozon in der Stratosphäre, das einen Filter gegen hochenergetische UV-Strahlung bildet. Bei einer Ausdünnung der Ozonschicht kommt vermehrt energiereiche UV-Strahlung auf die Erde, sodass bereits im März das Sonnenbrandrisiko erhöht ist. Inwieweit dieses Szenario in vollem Umfang eintritt, bleibt abzuwarten, weil der sogenannte Polarwirbel normalerweise spätestens März zusammenbricht, was dann wieder zu einer Erholung der Ozonschicht führt. Jedenfalls sollte man sich jetzt schon Gedanken über einen ausreichenden Sonnenschutz machen und nicht etwa erst im Mai oder Juni.

Für den Schutz der Haut gegen UV-Strahlung spielen Mikronährstoffe eine wichtige Rolle. Ein Fachartikel der University of Kalifornia, der im Mai 2015 publiziert wurde, beschäftigte sich mit diesem Thema. Zu den Vitaminen, die zum UV-Schutz der Haut beitragen, gehören die Vitamine A, C und E. Vitamin A verbessert die Reparatur von Schäden, die durch UV-Strahlung hervorgerufen wird. Vitamin C kann UV-induzierte Schäden in der Haut vermindern. Vitamin E reagiert sehr sensibel auf eine UV-Bestrahlung der Haut und kann bereits durch eine UV-Bestrahlung erheblich vermindert werden.  Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin E reduziert insbesondere die Lipidperoxidation, das Photoaging, die Immunsuppression und die Krebsauslösung durch UV-Strahlen. Vitamin E vermindert auch den Kollagenabbau, der durch die UV-Strahlung vermehrt induziert wird. Insgesamt ist die UV-Strahlung ein wichtiger Faktor zur Beschleunigung der Hautalterung. Exzessive UV-Bestrahlung vermindert in erheblichem Umfang den Kollagengehalt der Haut, was neben der Hautalterung auch zu einer Verzögerung der Wundheilung führt. Verschiedene Aminosäuren können die Hautalterung vermindern, indem sie die Kollagensynthese steigern. Hierzu zählen Prolin, Glutaminsäure, Arginin und Ornithin. Auch verschiedene Spurenelemente verbessern den Schutz der Haut gegenüber UV-Schäden, speziell Zink, Kupfer und Selen.

Eine gute Versorgung mit den erwähnten Mikronährstoffen ist also von zentraler Bedeutung für den Schutz der Haut. Zusätzlich sollte man auch schon im März auf einen guten externen Sonnenschutz achten -  insbesondere dann, wenn man sich längere Zeit der Sonne aussetzt. Im Internet z.B. bei Wetter online oder beim Deutschen Wetterdienst kann man täglich die UV-Indizes abrufen.

Referenz:
Kyungho Park:  Role of Micronutrients in Skin Health and Function; Biomol Ther (Seoul). 2015 May; 23(3): 207–217.

Studien

Brokkoli 640

 

Folsäure vermindert Übergewicht

Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten bei Studenten einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 für die Entwicklung von Übergewicht. Die Studienteilnehmer mit der höchsten Folsäureaufnahme hatten ein niedrigeres Risiko für starkes Übergewicht im Vergleich zu Studienteilnehmer mit einer geringen Folsäureaufnahme. Die Serumkonzentration der Folsäure korrelierte mit der Folsäureaufnahme über die Nahrung und war negativ mit der Homocysteinkonzentration assoziiert. Die Folsäureaufnahme war negativ mit stark erhöhtem Körpergewicht und Adipositas assoziiert.

Referenz:
Pereira GA, Bressan J et al.: Dietary Folate Intake Is Negatively Associated with Excess Body Weight in Brazilian Graduates and Postgraduates (CUME Project); Nutrients. 2019 Feb 28;11(3). pii: E518. doi: 10.3390/nu11030518...weitere Studien

Indikationen

autismus 640

 

Bei Autismus: Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Autistische Störungen gelten immer noch als überwiegend genetisch bedingt, was aber zunehmend relativiert wird. 30 bis 50 Prozent der Kinder mit Autismus zeigen Hinweise auf eine mitochondriale Dysfunktion, für deren Entstehung wiederum ein Mangel an Mikronährstoffen eine große Rolle spielt. Kinder mit Autismus haben häufig auch Störungen des Redoxgleichgewichts, das ebenfalls durch Mikronährstoffdefizite hervorgerufen werden kann.

Mikronährstoffmängel bei Autismus: Bei Autismus wurden verschiedene biochemische Besonderheiten nachgewiesen: Häufig ist bei Autismus ein hoher Spiegel von Homocystein nachweisbar. Es gibt auch viele andere Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffdefiziten und Autismus, z.B. eine Verminderung der Vitamin-D-Konzentration oder bestimmter Aminosäuren...weiter

Mikronährstoffe

Aminosuren 640 2

 

Aminosäuren – leider immer noch unterschätzt

Aminosäuren sind die Bausteine sämtlicher Peptide und Proteine und haben darüber hinaus zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel. Für die Proteinsynthese sind 21 Aminosäuren erforderlich. Erst seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch Selenocystein eine proteinogene Aminosäure ist, da Sie für die Bildung einiger Proteine benötigt wird.

Einstufung der Aminosäuren: Einige Aminosäuren können vom Organismus selbst gebildet werden, sie werden als nicht essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Essenzielle Aminosäuren müssen obligat mit der Nahrung zugeführt werden. Dazwischen gibt es eine Gruppe von Aminosäuren, die üblicherweise aus anderen Aminosäuren gebildet werden können. Unter bestimmten Umständen, z. B. bei metabolischem Stress, ist die endogene Bildung der Aminosäuren aber nicht ausreichend zur Bedarfsdeckung des Organismus. Auch bei Frühgeborenen ist die Fähigkeit zur Aminosäurensynthese noch nicht ausgereift.mter Aminosäuren...weiter

Fachartikel

Angst 640

 

Zusammenhang zwischen Angsterkrankungen und Mikronährstoffmängeln

...Prinzipiell ist die Hirnleistungsfähigkeit und die psychische Befindlichkeit des Menschen von der Balance der Neurotransmitter abhängig. Bildung und Abbau der Neurotransmitter sind wiederum auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen sind auch Störungen des Hirnstoffwechsels nachweisbar, z. B. oxidativer Stress, eine mitochondriale Dysfunktion, eine erhöhte Entzündungsaktivität, Exzitotoxizität, Störungen der Blut-Hirnschranke und vieles mehr.
Bei allen psychiatrischen Erkrankungen, so auch bei Angststörungen, sollten Mikronährstoffdefizite abgeklärt werden. Mikronährstoffe sind nicht nur wichtig für den Neurotransmittermetabolismu...weiter

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