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Eisenmangel ist nicht gleichzusetzen mit Eisenmangelanämie

BlutarmutEin Eisenmangel ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, was aber vielen Menschen so gar nicht bewusst ist. Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit können die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sein. Leider wird ein Eisenmangel oft gar nicht erkannt, weil meistens nur eine Eisenmangelanämie als Eisenmangel definiert wird. Hierzu kann gesagt werden, dass die Eisenmangelanämie nur die Spitze des Eisbergs ist.

Zur Beurteilung des Eisenstatus ist auch nicht nur das rote Blutbild ausreichend, also die Bestimmung von Hämoglobin, Hämatokrit, roter Blutkörperchen etc. Ein sinnvoller Messwert zur Beurteilung des Eisenstatus ist das Eisenspeicherprotein Ferritin. Allerdings ist der Referenzbereich von Ferritin sehr problematisch. Er geht häufig von 25 bis 350 μg/l, so dass dann ein Ferrtinwert von z. B. 26 oder 27 μg/l in vielen Fällen in der ärztlichen Praxis als normal und akzeptabel eingestuft wird. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass ein niedriger Ferritinwert keinesfalls eine ausreichende oder gar optimale Eisenversorgung widerspiegelt, z. B. kann Haarausfall bereits bei einem Ferritinwert kleiner 70 μg/l auftreten. In der überwiegenden Zahl der Studien wird deshalb ein Eisenmangel als Ferritin kleiner 100 μg/l definiert. Für eine gute Eisenversorgung sollte also ein Ferritinwert um 100 μg/ l angestrebt werden.

 

 

 

kraftwerk Kurt F. Domnik pixelio.deQuecksilber gehört zu den gefährlichsten Umweltgiften überhaupt. Obwohl das Gefahrenpotential dieses Schwermetalls bekannt ist, gelangt es u.a. auch ohne Umweltkatastrophe tagtäglich in großem Stil auf legalem Weg in die Umwelt. Kohlekraftwerke, insbesondere auch deutsche, stoßen gewaltige Mengen an Quecksilber aus. Die Quecksilberausbringung von Braunkohle- und Steinkohlekraftwerke machten in den Jahren 2010 bis 2012 etwa 70 Prozent der Gesamtemissionen aus.

Über das Spritzen von Pestiziden kommt ebenfalls Quecksilber ganz legal auf unsere Felder und wird u.a. über die Nutztiere aufgenommen. Große Mengen an Quecksilber stammen u.a. auch von der Zementproduktion, der Erzgewinnung oder auch von Müllablagerungen und landen letztlich auch im Ozean, wo Fische und andere Meerestiere das Schwermetall aufnehmen und einlagern. Nach Untersuchungen der EFSA ist der Anteil von Methylquecksilber in Fischen mit rund 90 Prozent am Gesamt-Quecksilber sehr hoch. Mikroorganismen wandeln das ins Wasser eingebrachte Quecksilber in Methylquecksilber um, was dann über die Fische aufgenommen wird. Besonders quecksilberbelastet sind Zacken- und Torpedobarsch, Atlantischer Sägebauch Speerfisch, Schwert- und Haifisch aber auch Königsmakrele, Heilbutt, Meerforelle, Blaubarsch, Hummer und Thunfisch.


Kein Wunder also, dass Menschen in südeuropäischen Ländern, wo besonders viel Fisch gegessen wird, oftmals stark mit Quecksilber belastet sind. So wurden in Spanien bei rund 30 Prozent der Kinder zu hohe Quecksilber-Werte nachgewiesen, in Portugal bei 8 Prozent.

Auch dramatisch: In der EU kommen jährlich 1,8 Millionen Kinder mit einem Quecksilberwert auf die Welt, die den Grenzwert überschreiten. Der wirtschaftliche Schaden, der bei den Kindern durch Intelligenzverlust aufgrund einer Quecksilberbelastung entsteht, beläuft sich auf jährlich bis zu 9 Milliarden Euro.

Schon kleinste Mengen Quecksilber, die die Ungeborenen bereits im Mutterleib über das Nabelschnurblut aufnehmen, können bleibende Gesundheitsschäden auslösen. Beschrieben werden neben Gedächtnisverlusten auch Lernstörungen, eine Beeinträchtigung des Gehörs und der Sehkraft und der Muskelkoordination. Insgesamt kann sich die Persönlichkeit verändern oder sogar Mongolismus ausgelöst werden.

Dass die Quecksilbergefahr nicht zu verharmlosen ist, hat auch das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) erkannt. Sie plädierte aufgrund einer Pilotstudie von 2013 die Belastung mit Schwermetallen zu reduzieren.
In der Studie wurden bei älteren Rindern und Schweinen höhere Schwermetalle wie Blei und Quecksilber gemessen als bei jüngeren. Die Organe von über zwei Jahre alten Tieren wurden aufgrund der Schwermetallbelastung als genussuntauglich bewertet. Tiere können die Schwermetalle über pestizidbelastetes Futter aufnehmen.

Außerdem kann die Aufnahme von Quecksilber auch über nichttierische Lebensmittel ein Risiko darstellen. Die höchsten Quecksilberkonzentration fand man übrigens in getrockneten Waldpilzen.

Was die Gesundheitsgefahr durch Quecksilber angeht, scheint sich die EU weniger Sorgen zu machen und lockert immer mehr die Grenzwerte. Sie möchte im Jahr  2016 die Quecksilber-Grenzwerte für Raubfische erhöhen. Außerdem: Eine "Technische Arbeitsgruppe" der EU-Kommission legte im Juni 2015 fest, dass Steinkohlekraftwerke zukünftig 4 µg/Nm3 und Braunkohlekraftwerke 7 µg/Nm3  Quecksilberemissionen ausstoßen dürfen. Damit liegen die Werte weit über denen, wie sie in den USA zugelassen sind (1,4 µg/Nm3 für Steinkohle und 4,1 µg/Nm3 für Braunkohle).

Referenz:
heise.de, 7.12.2015: Geduldetes Gift - EU will Grenzwerte für Quecksilber lockern

Studien

Brokkoli 640

 

Folsäure vermindert Übergewicht

Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten bei Studenten einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 für die Entwicklung von Übergewicht. Die Studienteilnehmer mit der höchsten Folsäureaufnahme hatten ein niedrigeres Risiko für starkes Übergewicht im Vergleich zu Studienteilnehmer mit einer geringen Folsäureaufnahme. Die Serumkonzentration der Folsäure korrelierte mit der Folsäureaufnahme über die Nahrung und war negativ mit der Homocysteinkonzentration assoziiert. Die Folsäureaufnahme war negativ mit stark erhöhtem Körpergewicht und Adipositas assoziiert.

Referenz:
Pereira GA, Bressan J et al.: Dietary Folate Intake Is Negatively Associated with Excess Body Weight in Brazilian Graduates and Postgraduates (CUME Project); Nutrients. 2019 Feb 28;11(3). pii: E518. doi: 10.3390/nu11030518...weitere Studien

Indikationen

autismus 640

 

Bei Autismus: Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Autistische Störungen gelten immer noch als überwiegend genetisch bedingt, was aber zunehmend relativiert wird. 30 bis 50 Prozent der Kinder mit Autismus zeigen Hinweise auf eine mitochondriale Dysfunktion, für deren Entstehung wiederum ein Mangel an Mikronährstoffen eine große Rolle spielt. Kinder mit Autismus haben häufig auch Störungen des Redoxgleichgewichts, das ebenfalls durch Mikronährstoffdefizite hervorgerufen werden kann.

Mikronährstoffmängel bei Autismus: Bei Autismus wurden verschiedene biochemische Besonderheiten nachgewiesen: Häufig ist bei Autismus ein hoher Spiegel von Homocystein nachweisbar. Es gibt auch viele andere Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffdefiziten und Autismus, z.B. eine Verminderung der Vitamin-D-Konzentration oder bestimmter Aminosäuren...weiter

Mikronährstoffe

Aminosuren 640 2

 

Aminosäuren – leider immer noch unterschätzt

Aminosäuren sind die Bausteine sämtlicher Peptide und Proteine und haben darüber hinaus zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel. Für die Proteinsynthese sind 21 Aminosäuren erforderlich. Erst seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch Selenocystein eine proteinogene Aminosäure ist, da Sie für die Bildung einiger Proteine benötigt wird.

Einstufung der Aminosäuren: Einige Aminosäuren können vom Organismus selbst gebildet werden, sie werden als nicht essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Essenzielle Aminosäuren müssen obligat mit der Nahrung zugeführt werden. Dazwischen gibt es eine Gruppe von Aminosäuren, die üblicherweise aus anderen Aminosäuren gebildet werden können. Unter bestimmten Umständen, z. B. bei metabolischem Stress, ist die endogene Bildung der Aminosäuren aber nicht ausreichend zur Bedarfsdeckung des Organismus. Auch bei Frühgeborenen ist die Fähigkeit zur Aminosäurensynthese noch nicht ausgereift.mter Aminosäuren...weiter

Fachartikel

Angst 640

 

Zusammenhang zwischen Angsterkrankungen und Mikronährstoffmängeln

...Prinzipiell ist die Hirnleistungsfähigkeit und die psychische Befindlichkeit des Menschen von der Balance der Neurotransmitter abhängig. Bildung und Abbau der Neurotransmitter sind wiederum auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen sind auch Störungen des Hirnstoffwechsels nachweisbar, z. B. oxidativer Stress, eine mitochondriale Dysfunktion, eine erhöhte Entzündungsaktivität, Exzitotoxizität, Störungen der Blut-Hirnschranke und vieles mehr.
Bei allen psychiatrischen Erkrankungen, so auch bei Angststörungen, sollten Mikronährstoffdefizite abgeklärt werden. Mikronährstoffe sind nicht nur wichtig für den Neurotransmittermetabolismu...weiter

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