Anzeige Aminosuren1

Anzeige nach Indikationen

Anzeige Vitalstoffanalyse2

Eisenmangel ist nicht gleichzusetzen mit Eisenmangelanämie

BlutarmutEin Eisenmangel ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, was aber vielen Menschen so gar nicht bewusst ist. Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit können die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sein. Leider wird ein Eisenmangel oft gar nicht erkannt, weil meistens nur eine Eisenmangelanämie als Eisenmangel definiert wird. Hierzu kann gesagt werden, dass die Eisenmangelanämie nur die Spitze des Eisbergs ist.

Zur Beurteilung des Eisenstatus ist auch nicht nur das rote Blutbild ausreichend, also die Bestimmung von Hämoglobin, Hämatokrit, roter Blutkörperchen etc. Ein sinnvoller Messwert zur Beurteilung des Eisenstatus ist das Eisenspeicherprotein Ferritin. Allerdings ist der Referenzbereich von Ferritin sehr problematisch. Er geht häufig von 25 bis 350 μg/l, so dass dann ein Ferrtinwert von z. B. 26 oder 27 μg/l in vielen Fällen in der ärztlichen Praxis als normal und akzeptabel eingestuft wird. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass ein niedriger Ferritinwert keinesfalls eine ausreichende oder gar optimale Eisenversorgung widerspiegelt, z. B. kann Haarausfall bereits bei einem Ferritinwert kleiner 70 μg/l auftreten. In der überwiegenden Zahl der Studien wird deshalb ein Eisenmangel als Ferritin kleiner 100 μg/l definiert. Für eine gute Eisenversorgung sollte also ein Ferritinwert um 100 μg/ l angestrebt werden.

 

 

Am 17. April 2015 erschien im Spiegel online ein Artikel mit der Überschrift "Wie Entzündungen Depressionen auslösen". Es mehren sich die Hinweise, dass Depressionen ihren Ursprung nicht allein in der Psyche haben, sondern dass dem Immunsystem bei der Entstehung dieses Krankheitsbildes eine große Bedeutung zukommt.

Im Blut von depressiven Patienten konnten wiederholt erhöhte Konzentrationen von Entzündungsmarkern nachgewiesen werden. Auch mittels bildgebender Verfahren wurde festgestellt, dass bestimmte Immunzellen bei Patienten mit Depressionen deutlich aktiver waren als bei den Gesunden. Depressionen werden häufig mit Stress in Verbindung gebracht. Hierbei kommt es zunächst zu einer vermehrten Ausschüttung von Cortiosol, wodurch das Immunsystem unterdrückt wird. Bei länger anhaltendem Stress nimmt aber die Empfindlichkeit des Körpers für dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel ab, wodurch dann der Einfluss proinflammatorischer Zytokine zunimmt.

Oxidativer Stress, erhöhte Entzündungsaktivität und Depressionen stehen in einem engen Zusammenhang. Wissenschaftler des King´s College London publizierten im Januar 2015 einen Fachartikel, indem sie sich mit der Rolle von Entzündungen und oxidativem Stress bei der Major-Depression beschäftigten. Oxidativer Stress ist das Missverhältnis zwischen reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und Antioxidantien, was zu Veränderungen von Biomolekülen und von zellulären Signalwegen führt. Die ROS fungieren als Signalmoleküle und können durch Aktivierung von NF-Kappa-B und der MAPK Stress-Kinasen in erheblichem Umfang entzündliche Reaktionen hervorrufen. Freie Radikale und eine erhöhte Entzündungsaktivität gelten als Hauptversursacher der Neuroprogression, die bei der Major-Depression beobachtet wird. Durch oxidativen Stress und Entzündungen werden verschiedene Transkriptionsfaktoren aktiviert, die für die Entstehung der Major-Depression eine Bedeutung haben.

Anhaltender psychischer Stress ist immer auch mit oxidativem Stress verbunden, wodurch es dann auch vermehrt zu entzündlichen Reaktionen kommt. Ein wichtiger Behandlungsansatz bei Depressionen ist auf jeden Fall die Verminderung des oxidativen Stress und der Entzündungsaktivität.

Referenzen:

  • spiegel.de, 17.04.2015: Wie Entzündungen Depressionen auslösen
  • Gold PW, Goodwin FK et al.: Clinical and biochemical manifestations of depression. Relation to the neurobiology of stress; N Engl J Med. 1988 Aug 18;319(7):413-20.
  • Bakunina N1, Pariante CM et al: Immune mechanisms linked to depression via oxidative stress and neuroprogression; Immunology. 2015 Jan 10. doi: 10.1111/imm.12443.

Studien

loading...

Aminosäuren-Komplettprofil

 

aminosuren komplettprofilAminosäuren-Komplettprofil: Weil wir alle Aminosäuren bestimmen!

  • Umfassende und genaue Analyse aller 23 Aminosäuren (auch die der wichtigen Aminosäuren Cystein, Taurin und Tyrosin)

  • Laboranalyse und ärztliche Interpretation: Alles aus einer Hand, Analytik erfolgt im eigenen Hause!

  • Professionelle und individuelle ärztliche Auswertung des Aminogramms

  •  Individuelle ärztliche Therapieempfehlung

  • Auf Wunsch privatärztliche Betreuung

  • Sie profitieren von unserer langjährigen Erfahrung...weiter

DCMS Eisen News 2019 300

Diabetes 301

Anzeige Vitalstoffe

Back to top

Cookies make it easier for us to provide you with our services. With the usage of our services you permit us to use cookies.
More information Ok