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Eisenmangel ist nicht gleichzusetzen mit Eisenmangelanämie

BlutarmutEin Eisenmangel ist in der heutigen Zeit weit verbreitet, was aber vielen Menschen so gar nicht bewusst ist. Müdigkeit, Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit können die ersten Anzeichen eines Eisenmangels sein. Leider wird ein Eisenmangel oft gar nicht erkannt, weil meistens nur eine Eisenmangelanämie als Eisenmangel definiert wird. Hierzu kann gesagt werden, dass die Eisenmangelanämie nur die Spitze des Eisbergs ist.

Zur Beurteilung des Eisenstatus ist auch nicht nur das rote Blutbild ausreichend, also die Bestimmung von Hämoglobin, Hämatokrit, roter Blutkörperchen etc. Ein sinnvoller Messwert zur Beurteilung des Eisenstatus ist das Eisenspeicherprotein Ferritin. Allerdings ist der Referenzbereich von Ferritin sehr problematisch. Er geht häufig von 25 bis 350 μg/l, so dass dann ein Ferrtinwert von z. B. 26 oder 27 μg/l in vielen Fällen in der ärztlichen Praxis als normal und akzeptabel eingestuft wird. Es gibt aber zahlreiche Hinweise, dass ein niedriger Ferritinwert keinesfalls eine ausreichende oder gar optimale Eisenversorgung widerspiegelt, z. B. kann Haarausfall bereits bei einem Ferritinwert kleiner 70 μg/l auftreten. In der überwiegenden Zahl der Studien wird deshalb ein Eisenmangel als Ferritin kleiner 100 μg/l definiert. Für eine gute Eisenversorgung sollte also ein Ferritinwert um 100 μg/ l angestrebt werden.

 

 

weide-susanne-richter pixelioNicht verzweifeln bei Allergien – das Immunsystem mit Vitalstoffen stärken!

Eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen schwächt das Immunsystem, ein Mangel an Antioxidantien erhöht die Allergieneigung. Vitalstoffe spielen eine zentrale Rolle für die Funktionsbereitschaft und für die Aktivität des Immunsystems, und es gibt unterschiedliche Reaktionen für die Abwehr von Erregern. Ein wesentlicher Aspekt für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Immunreaktionen ist ein optimales Zellmilieu.

Das Redoxpotential ist ein wichtiger Parameter des Zellmilieus. Für das Redoxpotential wiederum spielt der Glutathion- bzw. Thiolpool eine große Rolle. Glutathion kann Sauerstoff- und Stickstoffradikale neutralisieren und ist an der Regulierung von Zellaktivitäten wie z.B. dem Zellwachstum beteiligt. Die Aktivierung von Genen ist ebenfalls von diesem Thiolpool abhängig.

Bei hohem oxidativen Stress, hervorgerufen z.B. durch Infektionen, Entzündungen oder durch eine starke toxische Belastung, wird viel Glutathion verbraucht, deshalb verarmt dieser Thiolpool. Dadurch ändert das Immunsystem seine Reaktionsweise: Es werden andere Gene aktiv, die allergiefördernde Botenstoffe des Immunsystems bilden. Antikörper und Immunzellen reagieren auf ansonsten harmlose Substanzen wie Pollen, Erdbeeren oder Katzenhaare.

Um Allergien entgegenwirken zu können, muss der Körper in der Lage sein, den Thiolpool aufzufüllen. Es sind also alle Aminosäuren wichtig, die Glutathion bilden: Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Um das Glutathion wieder zu regenerieren benötigt man die Vitamine B1 und B2.

Es gibt noch weitere Mikronährstoffe, die ebenfalls immunstimulierend wirken und bei einer orhomolekularen Behandlung von Allergien überprüft und dann gezielt supplementiert werden sollten:  Arginin z.B. ist wichtig für die Virenabwehr, Methionin und Vitamin C bauen den entzündungsauslösenden Stoff Histamin ab, eine gute Magnesium- und Calciumversorgung erhöht die Reaktionsschwelle für allergische Reize, ein Zinkmangel erhöht die Reaktionsbereitschaft usw.

Durch eine gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen kann das Immunsystem wirksam unterstützt, und allergische Symptome gemildert werden. Eine Laboranalyse gibt Auskunft darüber, welche Mikronährstoffe dem Stoffwechsel fehlen und supplementiert werden sollten!


Die Funktionen einiger  für das Immunsystem und bei Allergieneigung wichtiger Mikronährstoffe werden im Folgenden beschrieben:

 

Glutamin

Lymphozyten und Fresszellen haben einen sehr hohen Glutaminbedarf. Glutamin stimuliert die Bildung von Lymphozyten und die Aktivität der Killerzellen. Bei einem Glutaminmangel kommt es zu einer verminderten Glutathionbildung im Körper und dadurch zu Störungen der Immunregulation. Glutamin ist eine wichtige Aminosäure für die Zellen der Schleimhäute. Ein Glutaminmangel kann zum „Leaky-gut-Syndrom“, also zum Syndrom des undichten ("löchrigen")  Darms, führen. Defekte in der Darmwand bewirken, dass vermehrt allergieauslösende Stoffe vom Körper aufgenommen werden.

 

Cystein

Cystein ist eine Aminosäure mit bedeutenden biochemischen Eigenschaften. Es wird für die Bildung des Moleküls Glutathion benötigt . Eine vermehrte Zufuhr von Cystein, z.B. in Form von NAC, erhöht die Glutathionsynthese. Ein Mangel an Cystein/ Glutathion kann dazu führen, dass die Immunzellen auf allergisches Reagieren programmiert werden (so genannte TH2-Immundominanz).Cystein hat auch einen großen Einfluss auf die Bildung der Zytokine, der Botenstoffe des Immunsystems.

 

Methionin

Die Aminosäure Methionin fördert, ähnlich wie Vitamin C, den Abbau von Histamin.

 

Arginin

Die Aminosäure Arginin spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Besonders die Fähigkeit der Körperabwehr von Viren ist argininabhängig.

 

Vitamin A

Dieses Vitamin ist erforderlich für die Bildung intakter Schleimhäute. Bei einem Vitamin-A-Mangel können die Schleimhäute Defekte aufweisen, die bewirken, dass vermehrt allergieauslösende Stoffe in die Blutbahn gelangen.

 

Vitamin C

Vitamin C ist eine Schlüsselsubstanz für das Immunsystem. Es reduziert DNA-Schäden in Immunzellen und verhindert die Bildung freier Radikale. Bei Allergien entstehen vermehrt freie Radikale, die durch Antioxidantien neutralisiert werden müssen. Vitamin C senkt auch den Histaminspiegel. Histamin ist ein Molekül, das entscheidend zur Auslösung allergischer Symptome beiträgt. Außerdem vermindern Vitamin C und Vitamin E die Entzündungsbereitschaft des Körpers.

 

Vitamin E

Vitamin E ist ein starkes fettlösliches Antioxidans. Es erhöht die Effektivität der Lymphozyten und schützt die Zellmembranen der Immunzellen.

 

Vitamin B6

Vitamin B6 ist hilfreich bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z.B. bei einer Überempfindlichkeit gegen Natriumglutamat.

 

Selen

Selen ist Teil der Glutathionperoxidasen, die eine Schlüsselfunktion für die Bekämpfung freier Radikale innehaben. Wie bereits erwähnt, fördert der oxidative Stress die Entstehung von Allergien. Ein Selenmangel kann auch die Infektionsfähigkeit einiger Viren erhöhen.

 

Zink

Ein Zinkmangel schwächt zahlreiche Funktionen des Immunsystems: Er erhöht die Allergieneigung, verstärkt die Infektionsbereitschaft und führt auch zu einem vermehrten Auftreten von Hautekzemen. Eine optimale Zinkversorgung ist sowohl bei allergischen Erkrankungen als auch bei einer bestehenden Immunschwäche von größter Bedeutung.

 

Calcium

Calcium verhindert die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen und vermindert dadurch allergische Reaktionen.

 

Magnesium

Eine gute Magnesiumversorgung erhöht die Reaktionsschwelle für allergische Reize.

 

Eine Laboranalyse hilft zu erkennen, welche Mikronährstoffe fehlen. Vor der Einnahme von Mikronährstoffen empfehlen wir, eine Blutanalyse durchzuführen. Dadurch ist eine individuelle und gezielte Therapie mit Mikronährstoffen möglich, die um Wesentliches effektiver ist als eine ungezielte Supplementierung.

Die wichtigsten Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren, die für ein leistungsstarkes Immunsystem eine bedeutende Rolle spielen und die bei einer Allergieneigung berücksichtigt werden sollten, haben wir in einem Profil zusammengefasst – dem DCMS-Immun-Profil

 

 

 

Studien

Brokkoli 640

 

Folsäure vermindert Übergewicht

Wissenschaftler aus Brasilien untersuchten bei Studenten einen möglichen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 für die Entwicklung von Übergewicht. Die Studienteilnehmer mit der höchsten Folsäureaufnahme hatten ein niedrigeres Risiko für starkes Übergewicht im Vergleich zu Studienteilnehmer mit einer geringen Folsäureaufnahme. Die Serumkonzentration der Folsäure korrelierte mit der Folsäureaufnahme über die Nahrung und war negativ mit der Homocysteinkonzentration assoziiert. Die Folsäureaufnahme war negativ mit stark erhöhtem Körpergewicht und Adipositas assoziiert.

Referenz:
Pereira GA, Bressan J et al.: Dietary Folate Intake Is Negatively Associated with Excess Body Weight in Brazilian Graduates and Postgraduates (CUME Project); Nutrients. 2019 Feb 28;11(3). pii: E518. doi: 10.3390/nu11030518...weitere Studien

Indikationen

autismus 640

 

Bei Autismus: Mikronährstoffe im Blut bestimmen

Autistische Störungen gelten immer noch als überwiegend genetisch bedingt, was aber zunehmend relativiert wird. 30 bis 50 Prozent der Kinder mit Autismus zeigen Hinweise auf eine mitochondriale Dysfunktion, für deren Entstehung wiederum ein Mangel an Mikronährstoffen eine große Rolle spielt. Kinder mit Autismus haben häufig auch Störungen des Redoxgleichgewichts, das ebenfalls durch Mikronährstoffdefizite hervorgerufen werden kann.

Mikronährstoffmängel bei Autismus: Bei Autismus wurden verschiedene biochemische Besonderheiten nachgewiesen: Häufig ist bei Autismus ein hoher Spiegel von Homocystein nachweisbar. Es gibt auch viele andere Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffdefiziten und Autismus, z.B. eine Verminderung der Vitamin-D-Konzentration oder bestimmter Aminosäuren...weiter

Mikronährstoffe

Aminosuren 640 2

 

Aminosäuren – leider immer noch unterschätzt

Aminosäuren sind die Bausteine sämtlicher Peptide und Proteine und haben darüber hinaus zahlreiche weitere Funktionen im Stoffwechsel. Für die Proteinsynthese sind 21 Aminosäuren erforderlich. Erst seit einigen Jahren ist bekannt, dass auch Selenocystein eine proteinogene Aminosäure ist, da Sie für die Bildung einiger Proteine benötigt wird.

Einstufung der Aminosäuren: Einige Aminosäuren können vom Organismus selbst gebildet werden, sie werden als nicht essenzielle Aminosäuren bezeichnet. Essenzielle Aminosäuren müssen obligat mit der Nahrung zugeführt werden. Dazwischen gibt es eine Gruppe von Aminosäuren, die üblicherweise aus anderen Aminosäuren gebildet werden können. Unter bestimmten Umständen, z. B. bei metabolischem Stress, ist die endogene Bildung der Aminosäuren aber nicht ausreichend zur Bedarfsdeckung des Organismus. Auch bei Frühgeborenen ist die Fähigkeit zur Aminosäurensynthese noch nicht ausgereift.mter Aminosäuren...weiter

Fachartikel

Angst 640

 

Zusammenhang zwischen Angsterkrankungen und Mikronährstoffmängeln

...Prinzipiell ist die Hirnleistungsfähigkeit und die psychische Befindlichkeit des Menschen von der Balance der Neurotransmitter abhängig. Bildung und Abbau der Neurotransmitter sind wiederum auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen angewiesen. Bei vielen psychiatrischen Erkrankungen sind auch Störungen des Hirnstoffwechsels nachweisbar, z. B. oxidativer Stress, eine mitochondriale Dysfunktion, eine erhöhte Entzündungsaktivität, Exzitotoxizität, Störungen der Blut-Hirnschranke und vieles mehr.
Bei allen psychiatrischen Erkrankungen, so auch bei Angststörungen, sollten Mikronährstoffdefizite abgeklärt werden. Mikronährstoffe sind nicht nur wichtig für den Neurotransmittermetabolismu...weiter

DCMS Eisen News 2019 300

Diabetes 301

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