In der heutigen schnelllebigen Zeit ist Stress der Preis für Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit. Wer sich anstrengt, hat oft mehrere „Baustellen“ und muss unter höchstem Einsatz innerhalb kurzer Zeit viel bewältigen. 

Stress hinterlässt seine Spuren: US-Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei Menschen, die unter chronischem Stress leiden, bestimmte Gene aktiviert werden, die das Immunsystem beeinflussen, weil das Abwehrsystem in einen dauerhaften Alarmzustand versetzt wird. Infolgedessen besteht ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen etc.

Stress in der Arbeit erhöht das Herzinfarktrisiko um 23 Prozent. Das betrifft insbesondere Menschen, die in ihre Arbeit sehr eingebunden sind, aber wenig Entscheidungsspielräume haben. Das hat ein europäisches Forscherteam in einer sehr großen Studie mit fast 200.000 Probanden festgestellt. In die Studie flossen Daten von 13 Langzeitstudien aus den Jahren 1985 und 2006 ein.

Wer viel leisten muss, trägt auch ein erhöhtes Burnout-Risiko, und es trifft immer mehr Menschen: Nach Angaben der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ist die Anzahl der Arbeitsfehltage aufgrund der Diagnose Burnout seit dem Jahr 2004 um ca. 1.400 Prozent angestiegen. Die Patienten klagen über Symptome wie Erschöpfung, Depressionen, Ess- und Schlafstörungen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Probleme im Magen-Darm-Trakt u.a.

Gerade in Zeiten höchster Belastung ist es sinnvoll, den Körper bestmöglich mit Mikronährstoffen zu unterstützen. Eine ausreichende Verfügbarkeit aller Mikronährstoffe zu denen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren gehören, sind unentbehrlich für alle Stoffwechselfunktionen, wie die im Folgenden aufgeführten Beispiele zeigen.

 

Nervensystem

Störungen des Nervensystems wie Nervosität, Schlafstörungen, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen sind häufig die ersten Hinweise auf einen Mikronährstoffmangel. Die Ursache ist u.a. darin begründet, dass Botenstoffe nur noch unzureichend gebildet werden und der Energiestoffwechsel der Zelle auf Sparflamme läuft.

 

Herz-Kreislauf-System

In der Orthomolkularen Medizin gibt es viele wertvolle Ansatzpunkte, die eine Mikronährstofftherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen begründen.  Für die Blutgefäße ist die Verfügbarkeit antioxidativer Substanzen wesentlich, um arteriosklerotische Ablagerungen zu vermeiden. Stickstoffmonoxid wird aus Arginin gebildet und ist für die Weitstellung der Blutgefäße unentbehrlich, und Vitamin E verbessert die Fließeigenschaft des Blutes. Für die Stärkung des Herzmuskels benötigt der Stoffwechel Coenzym Q10 und Carnitin, und eine optimale Taurinversorgung kann Herzrhythmusstörungen entgegenwirken.


Immunsystem

Das Immunsystem ist sehr komplex. Ein leistungsstarkes Immunsystem ist erforderlich, um Viren, Bakterien, Pilze etc. abzuwehren, vor Giften zu schützen, entartete Zellen zu eliminieren, Gewebe zu regenerieren u.v.m. Dazu ist eine ganze Palette an Mikronährstoffen notwendig, die die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen, wie z.B. Bildung von Antikörpern, für die Vitamin B6 und Zink benötigt werden, oder Wachstum und Differenzierung von Immunzellen, wozu Vitamin A und Zink erforderlich sind usw. In Zeiten höherer Belastung ist das Immunsystem besonders gefordert, dann besteht z.B. auch eine erhöhte Infektanfälligkeit.

Natürlich profitiert von einer optimalen Mikronährstoffversorgung nicht nur der gesamte Organismus, denn dies ist die Voraussetzung dafür, dass alle Stoffwechselfunktionen reibungslos ablaufen. Deshalb lohnt es sich auch, von Zeit zu Zeit, wie bei einem Auto auch, eine Art „Wartung“ vorzunehmen und zu kontrollieren, ob die Versorgung mit den Lebensbausteinen noch ausreichend ist. Die Vitalstoff-Analyse „exklusiv“ ist eine ausführliche Mikronährstoffanalyse des Blutes, bei der alle wesentlichen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenlemente, Fettsäuren und weitere Biomoleküle im Blut/ Serum bestimmt und ausgewertet werden.

Das Analysenergebnis der Vitalstoffanalyse „exklusiv“ zeigt auf, welche Stoffe dem Körper fehlen und zugeführt werden sollten. Das ist nicht nur eine sinnvolle begleitende Therapiemaßnahme bei verschiedenen Erkrankungen, sondern auch eine optimale Präventionsmaßnahme.

 

Referenz:
  • Welt.de, 11.09.2012: Stress versetzt Immunsystem in Alarmzustand
  • Scienexx.de, 14.09.2012: Arbeitsstress erhöht Herzinfarktrisiko um 23 Prozent
  • Derwesten.de, 08.06.2012: Fehltage wegen Burnout um 1400 Prozent gestiegen

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