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Anämie und Mikronährstofftherapie

anaemie

Viele Menschen verstehen unter Anämie eine Verminderung der Zahl der roten Blutkörperchen. Dies ist aber nicht korrekt. Das maßgebliche Kriterium für eine Anämie ist die Hämoglobinkonzentration und die Konzentration des Hämatokrits, für die es alters- und geschlechtsspezifische Referenzbereiche gibt. Wenn die gemessenen Werte unterhalb des Referenzbereiches liegen, liegt eine Anämie vor.

Die Zahl der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen, korreliert nicht immer mit dem Hämoglobin (Hb) und ist deshalb kein empfindlicher Parameter für die Erfassung einer Anämie. Bei einer Eisenmangelanämie kann zum Beispiel die Zahl der Erythrozyten noch normal sein, bei bereits erniedrigtem Hb.

Über 80 Prozent aller Anämien werden durch einen Eisenmangel oder durch chronische Erkrankungen verursacht. Anämie ist keine Diagnose, sondern ein Symptom, deshalb muss immer die Grunderkrankung gesucht werden. Es muss aber auch die Versorgung mit Mikronährstoffen abgeklärt werden, weil Mikronährstoffe am Eisenstoffwechsel und an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt sind...weiterlesen


 

Raetsel Joujou pixelio 200Mit zunehmendem Lebensalter kann es auch zu einer Einschränkung der kognitiven Leistungsfähigkeit kommen. Auf einmal macht das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr so mit und man wird vergesslich. Das muss jetzt noch lange nicht auf eine beginnende Demenzerkrankung hinweisen, dennoch sollte man diese Signale ernst nehmen. Auch junge Menschen sind vor Gedächtnisstörungen nicht gefeit.

Auch für die Hirnleistungsfähigkeit gilt der Grundsatz: "Wer rastet, der rostet", d.h. das Gehirn sollte ständig gefordert werden. Förderlich sind auch moderater Sport, eine ausgewogene gesunde Ernährung und natürlich eine optimale Versorgung mit hirnaktiven Mikronährstoffen.

Dass von einer Vitamingabe nicht nur Ältere profitieren, sondern auch Jüngere, wurde in einer randomisierten, placebo-kontrollierten Doppelblindstudie nachgewiesen, die australische Wissenschaftler der Swinburne University, Melbourne durchführten. Teilnehmer waren 138 Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, von denen 116 die Studie bis zum Ende durchhielten.
Die Probanden bekamen 16 Wochen lang entweder ein Supplement mit Vitaminen, Mineralstoffen und Kräutern oder ein Placebopräparat. Vor und nach der Studie mussten sie kognitive Aufgaben lösen, und es wurde der Homocysteinspiegel bestimmt sowie die Vitamine B6, B12 und Folsäure. Bei den Männern der Multivitamin-Gruppe konnten kognitive Verbesserungen beobachtet werden, nicht hingegen bei den Frauen.

Auch chinesische Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass B-Vitamine die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern. In ihrer Studie wurden 104 Personen mit einer Hyperhomocysteinämie einbezogen. Die Patienten erhielten entweder täglich ein Supplement mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure oder ein Placebopräparat. Nach 14 Wochen konnte in der Vitamingruppe nicht nur eine Senkung der Homocysteinspiegel festgestellt werden, sondern auch eine Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit.

Vitamin D scheint ebenfalls einen Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit zu haben, so das Ergebnis einer Veröffentlichung von Wissenschaftlern des Wake Forest Baptist Medical Center.
Sie führten eine vierjährige Studie mit 2.777 Erwachsenen im Alter zwischen 70 und 79 Jahren durch und brachten niedrige Vitamin-D-Spiegel mit schlechteren kognitiven Testergebnissen in Verbindung.

Diese Studie ist insofern interessant, da ein Vitamin-D-Mangel in der Bevölkerung weit verbreitet ist. Kontrollierte und randomisierte Studien sind jetzt zur Klärung eines kausalen Zusammenhanges erforderlich und der Frage, ob eine optimale Vitamin-D-Versorgung einen Abfall der Hirnleistungsfähigkeit verhindern kann.

Wer an Gedächtnisstörungen leidet, die auf einen Mikronährstoffmangel zurückzuführen sind, hat gute Chancen, seine Hirnleistung zur eine gezielte Mikronährstofftherapie zu verbessern.
Der DCMS-Neuro-Check ist eine sinnvolle Mikronährstoffanalyse des Blutes, die sich auch bei Gedächtnisstörungen bewährt hat.  


Referenzen:

  • Pipingas A1, Camfield DA et al.:  Effects of multivitamin, mineral and herbal supplement on cognition in younger adults and the contribution of B group vitamins; Hum Psychopharmacol. 2014 Jan;29(1):73-82. doi: 10.1002/hup.2372.
  • Cheng D et al.: B vitamin supplementation improves cognitive function in the middle aged and elderly with hyperhomocysteinemia; Nutr Neurosci. 2014 Jun 18.
  • Sciencedaily.com, 15.04.2014: Vitamin D deficiency, cognition appear to be linked in older adults

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