Zahn 320Beim Einsatz von sehr leistungsstarken MRT-Geräten kann Quecksilber aus Amalgam freigesetzt werden. Dies konnten Wissenschaftler aus der Türkei nachweisen. Beim Einsatz leistungsstarker 7-T-Scanner lag der Quecksilbergehalt viermal so hoch wie in der 1,5-T-Scannergruppe und Kontrollgruppe. Die Forscher untersuchten 60 kariesfrei gezogene Zähne, die mit Amalgam gefüllt und in künstlichem Speichel platziert wurden. Die Zähne wurden dann 20 Minuten einem MRT-Magnetfeld ausgesetzt.

Für die Quecksilberfreisetzung beim Hochfeld-MRT dürfte wahrscheinlich ein Phasenwechsel im Amalgammaterial verantwortlich sein.

Referenz:
Aerzteblatt.de, 29. Juni 2018: Hochfeld-MRT könnte Risiko für Menschen mit Amalgam-Zahn-Füllungen sein.

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