Koreanische Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, inwieweit sich die Bleispiegel und die Familienverhältnisse auf die Entwicklung von ADHS bei Kindern im Schulalter auswirkten. 2.195 Kinder wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet. Die koreanischen Forscher konnten nachweisen, dass ADHS bei Kindern mit Bleikonzentrationen über 21,7 µg/l häufiger auftraten als bei Kindern mit niedrigeren Bleispiegeln. ADHS war auch häufiger, wenn die Kinder nur mit einem Elternteil aufwuchsen.
Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Kinder, die bei nur einem Elternteil aufwuchsen und hohe Bleispiegel aufwiesen, ein besonders hohes ADHS-Risiko hatten.

Referenz:
Choi WJ, Kwon HJ et al.: Blood lead, parental marital status and the risk of attention-deficit/hyperactivity disorder in elementary school children: A longitudinal study; Psychiatry Res. 2016 Feb 28; 236:42-6. doi: 10.1016/j.psychres.2016.01.002. Epub 2016 Jan 6.

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