Im Fachmagazin Lancet Neurology veröffentlichten zwei Neurowissenschaftler einen Artikel, der sich mit neurologischen Entwicklungsstörungen bei Kindern beschäftigte. 10 bis 15 Prozent aller Kinder kommen heute mit einer neurologischen Funktionsstörung zur Welt. Hierfür spielen Umweltgifte eine zentrale Rolle. Lediglich 30 bis 40 Prozent der Entwicklungsstörungen können auf genetische Faktoren zurückgeführt werden. Umweltchemikalien haben für die Entstehung dieser Erkrankungen einen hohen Stellenwert. Es ist schon länger bekannt, dass Blei, Quecksilber und Arsen die Hirnentwicklung von Kindern beeinträchtigen. Neuere Daten weisen darauf hin, dass auch eine Manganbelastung im Trinkwasser zu Störungen bei Kindern führt. Entsprechende Untersuchungen aus Canada und Bangladesh haben dies gezeigt. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass es bei Kontakt mit Blei keine unbedenkliche Menge gibt. Die Hinweise nehmen zu, dass der Kontakt mit Blei unwiderrufliche Schäden im menschlichen Gehirn anrichtet.

Referenz:
news.doccheck.com, 03.04.2014: Hirnentwicklung: Chemische Überreaktion

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