Aluminium weist eine hohe Affinität zu den Nervenzellen des Hippocampus auf. Dieselbe Hirnregion ist auch bevorzugt von der Alzheimererkrankung betroffen. Wissenschaftler der Louisiana State University untersuchten den Aluminiumgehalt von acht Arterien, die für die Blutversorgung des Hippocampus zuständig sind, einschließlich der Aorta und verschiedener Gehirnarterien. Im Vergleich zu Kontrollpersonen zeigte sich bei Alzheimerpatienten eine Zunahme der Aluminiumkonzentrationen von der Aorta bis zu der Arterie, die den Hippocampus mit Blut versorgt. Endotheliale Zellen des menschlichen Gehirns hatten in einem Zellversuch im Vergleich zu anderen Gehirnzellen eine extrem hohe Affinität zu Aluminium. Endotheliale Zellen, die die zerebralen Blutgefäße auskleiden, scheinen also selektiv Aluminium binden und anreichern zu können, wie z.B. in bestimmten anatomischen Regionen wie dem Hippocampus.

Referenz:
Bhattacharjee S et al.: Selective accumulation of aluminium in cerebral arteries in Alzheimer´s disease (AD); J Inorg Biochem. 2013 May 21; 126C: 35-37

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