Ab dem ersten Dezember 2013 ist nur noch ein Höchstwert von 10 Mikrogramm Blei pro Liter Trinkwasser zulässig. Bis 2003 waren es noch 40 Mikrogramm pro Liter Wasser, seit 2003 sind es 25 Mikrogramm. Der neue Grenzwert von 10 Mikrogramm kann nirgendwo eingehalten werden, wo es noch Bleirohre gibt, weshalb jetzt bundesweit noch vorhandene Bleirohre ausgetauscht werden müssen. Speziell Regionen um Kiel, Hamburg, Bremen, Schwerin, Berlin, Potsdam, Magdeburg und Leipzig wiesen noch überdurchschnittlich häufig erhöhte Bleikonzentrationen im Trinkwasser auf.

Nach Aussage des Bundesumweltamtes kann ein zu hoher Bleigehalt im Blut zu Verhaltensstörungen, zu Hyperaktivität, zu einer Beeinträchtigung der Intelligenz, der Aufmerksamkeit und der Feinmotorik führen.

 

Referenz:
Spiegel online, 06. Mai 2013: Bleihaltige Wasserleitungen müssen ausgetauscht werden.

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