Selbst kleine Bleispiegel während der frühen Kindheit können sich negativ auf die Stressregulation des Herz-Kreislauf-Systems auswirken und möglicherweise zu arterieller Hypertonie im späteren Leben führen. Dies hat eine Studie der State University of New York nachgewiesen. Die Bleibelastung war mit einer Erhöhung des Gefäßwiderstandes assoziiert, wenn die Kinder eine anstrengende Computerarbeit erledigen mussten. Ein erhöhter Gefäßwiderstand ist bekanntlich ein Risikofaktor für arterielle Hypertonie, wenn er über längere Zeit besteht. In der Studie wurde auch nachgewiesen, dass die Bleibelastung mit einer Verminderung der Aldesteronspiegel einherging. Von besondere Bedeutung ist, dass die Teilnehmer der Studie sehr niedrige Bleispiegel hatten: weit unter dem Wert, den die  amerikanische Gesundheitsbehörde als zulässige Untergrenze einstuft.


Referenz:
Sciencedaily.com, Apr. 21, 2009: Low lead levels in children can affect cardiovascular responses to stress

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