Pakistanische Wissenschaftler untersuchten die Blei- und Eisenkonzentration bei zwei Gruppen von Kindern. Die eine Gruppe bestand aus 123 Kindern von Arbeitern aus der Bleiindustrie. Die andere Gruppe aus 123 Kindern aus einem ländlichen Raum. In der „Bleigruppe“ litten 34 Prozent der Kinder an Eisenmangel, in der Kontrollgruppe waren es 28 Prozent. In der „Bleigruppe“ hatten 31 Prozent der Kinder erhöhte Bleikonzentrationen im Vollblut, in der Kontrollgruppe 11 Prozent. Es zeigte sich in der Bleigruppe, dass die Ferritinkonzentration umso niedriger lag, je höher die Bleikonzentration im Blut war. Um es auf einen Nenner zu bringen: Ein Eisenmangel bei Kindern fördert die Bleiaufnahme aus der Umwelt.

Referenz:
Khan DA et al.: Synergistic effects of iron deficiency and lead exposure on blood lead levels in  children; World J Pediatr. 2011 Jan 5

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