Schon länger ist bekannt, dass Blei und Quecksilber zu einer Beeinträchtigung der mentalen Fähigkeiten führen kann. Bei anderen Schwermetallen gab es diesbezüglich noch wenig Untersuchungen. Texanische Wissenschaftler untersuchten bei 133 Männern und 301 Frauen den Zusammenhang zwischen der Arsenbelastung des Grundwassers und den Ergebnissen neuropsychologischer Tests. Eine Grundwasserbelastung mit Arsen war signifikant mit schlechteren Testergebnissen bei Exekutivfunktionen, Räumlichkeitsdenken und Sprachfertigkeit assoziiert. Außerdem war eine Langzeitbelastung mit Arsen signifikant mit einer Verschlechterung der Kognition des Kurzzeitgedächtnisses und der Verarbeitungsgeschwindigkeit verbunden. Besonders der Punkt Exekutivfunktion und Gedächtnis sind insofern von Bedeutung, als in diesen Bereichen die frühesten Anzeichen einer Alzheimererkrankung sichtbar werden.

Referenz:
O´Bryant SE et al.: Long-term low-level arsenic exposure is associated with poorer  neuropsychological functioning: A project FRONTIER study; Int J Environ Res Public Health.  2011 Mar, 8(3): 861-71

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