Laut einem Bericht von Arktisforschern sind Eisbären, Ringelrobben und Narwale im Nordpolarmeer immer stärker mit Quecksilber belastet. Rund ein Fünftel der von den vergangenen Jahren untersuchten Tiere wies im Körpergewebe erhöhte Quecksilberkonzentrationen auf. Nach Ansicht der Forscher ist daran der Klimawandel schuld, weil durch die steigenden Temperaturen in den arktischen Böden vermehrt giftige Altlasten freigesetzt werden. Obwohl die Quecksilberfreisetzung durch die Kohlekraftwerke in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist, sind jetzt erst die erhöhten  Schwermetallkonzentrationen in der arktischen Tierwelt nachweisbar. Noch immer gelangen weltweit 2.000 Tonnen Quecksilber pro Jahr in die Atmosphäre.


Referenz:
Spiegel-online, 05.05.2011: Arktistiere immer öfter mit Quecksilber belastet

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