Von der japanischen Nara Medical University wurden die Effekte von Taurin auf die hämodynamische Funktion und auf die arterielle Pulswelle bei 102 gesunden Medizinstudenten untersucht. Generell waren die untersuchten vaskulären Parameter vom Alter abhängig. Der Pulsdruck und andere Messwerte des Viskoelastizitätsverlusts sind sozusagen Indikatoren für die Alterung der Blutgefäße. Die Verabreichung von Taurin (1000 – 2000 mg) senkte den Blutdruck und die Herzfrequenz und verbesserte die Parameter der arteriellen Gefäßwandsteifheit. Daraus kann man schließen, dass Taurin signifikante Veränderungen im kardiovaskulären System hervorrufen kann, wobei ungefähr fünf Prozent der Studenten Non-Responder waren. Allerdings gehen die japanischen Wissenschaftler davon aus, dass Taurin bei kranken Personen größere Effekte auf die Gefäßfunktionen haben dürfte als bei gesunden.

 

Referenz:
Satoh H, Kang J: Modulation by taurine of human arterial stiffness and wave reflection; Adv Exp Med Biol. 2009; 643: 47-55

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