In einer italienischen Studie wurden bei 82 Athleten und 70 gesunden Vergleichspersonen verschiede Parameter des Homocysteinmetabolismus bestimmt. Bei den Athleten hatten 47 Prozent eine Homocysteinkonzentration größer als 15 mmol/ l; bei der Kontrollgruppe waren es nur 15 Prozent mit vergleichbar hohen Homocysteinkonzentrationen. Es wurde kein Zusammenhang zwischen der Homocysteinkonzentration und anderen Parametern gefunden, insbesondere Folsäure, Cholesterin, HDL-Cholesterin, LDH und Interleukin-6. Das Resultat dieser Studie legt die Existenz einer Sport-assoziierten Hyperhomocysteinämie nahe. Die Studiendaten zeigten keinen offensichtlicher Zusammenhang dieses Phänomens mit üblichen Risikofaktoren, z.B. mit Folsäuremangel oder mit sportspezifischen Laborparametern wie CPK, LDK.

 

Referenz:
Borrione P et al.: Sport-related hyperhomocysteinemia: a putative marker of muscular demand to be noticed for cardiovascular risk; Br J Sports Med. 2008 Jan 23

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