Aspartam ist ein Süßstoff, bei dessen Verwendung bereits über neurologische Störungen und Verhaltensstörungen bei Personen berichtet wurde. Zu diesem Thema publizierten Wissenschaftler aus Malaysia einen Fachartikel. Aspartam wird im Darm aufgespalten in die Aminosäure Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Aspartam könnte als chemischer Stressor wirken durch Erhöhung der Plasma-Cortisol-Spiegel, außerdem kann Aspartam die Zusammensetzung der Darmflora verändern. Die Autoren des Fachartikels kamen zu dem Schluss, dass die Aspartam-Metabolite Phenylalanin über eine Interaktion mit Neurotransmittern zu Störungen führt. Asparaginsäure würde als exzitatorischer Neurotransmitter wirken. Zusammen mit erhöhten Cortisolspiegeln und einer Darmdysbiose könnte dies also für die neurobiologischen Störungen bei Aspartamnutzung verantwortlich sein.

Referenz:
Choudhary AK, Lee YY et al.: The debate over neurotransmitter interaction in aspartame usage; J Clin Neurosci. 2018 Oct;56:7-15. doi: 10.1016/j.jocn.2018.06.043. Epub 2018 Jul 7.

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