Wissenschaftler aus Österreich bestimmten bei 78 Patienten mit Laktoseintoleranz und bei 160 Personen mit Laktosetoleranz die Plasmaspiegel von Homocystein, Folsäure und Vitamin B12. Bei den 78 Patienten mit Laktoseintoleranz hatten 22 Personen eine Majordepression und zeigten signifikant höhere Homocysteinspiegel und niedrigere Folsäurekonzentrationen im Vergleich zu den anderen 56 Personen ohne Depressionen.

In der Gruppe der laktosetoleranten Studienteilnehmer zeigte sich kein Zusammenhang. Depressive Personen mit Laktoseintoleranz hatten also signifikant höhere Homocysteinkonzentrationen und niedrigere Folsäurespiegel. Die Erkenntnisse dieser Studie legen nahe, dass es zwischen erhöhten Homocysteinkonzentrationen, Laktosemalabsorption und Depressionen einen Zusammenhang gibt.

Referenz:
Enko D, Meinitzer A et al.: Association between increased plasma levels of homocysteine and depression observed in individuals with primary lactose malabsorption; PLoS One. 2018 Aug 23;13(8):e0202567. doi: 10.1371/journal.pone.0202567. eCollection 2018.

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