Wissenschaftler der Universität Kiel publizierten einen Fachartikel, der sich mit verschiedenen Aspekten des Taurinstoffwechsels beschäftigte. Taurin interagiert mit Ionenkanälen, stabilisiert Membranen und reguliert das Zellvolumen. Aus diesem Grund ist Taurin auch in hohen Konzentrationen in erregbaren Geweben, der Retina, in Neuronen und in Muskeln vorhanden. Es gibt auch ausreichend Beweise dafür, dass Taurin einer Lipidperoxidation entgegenwirkt und die zelluläre antioxidative Abwehr gegen Entzündungen erhöht. Außerdem kann Taurin eine Überladung mit ROS verhindern, in dem es die Bildung von ROS in der Atmungskette verhindert. Taurin beeinflusst die mitochondriale Bioenergetik und verbessert die Glycogenaufladung in der Erholungsphase nach körperlicher Anstrengung. Taurin spielt also eine wichtige Rolle für die zelluläre Redox-Homöostase und für die Skelettmuskulatur.

Referenz:
Ulrike Seidel, Patricia Huebbe et al.: Taurine: A Regulator of Cellular Redox Homeostasis and Skeletal Muscle Function; First published: 13 September 2018, https://doi.org/10.1002/mnfr.201800569

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