Forscher aus dem Iran untersuchten in einer Studie den Effekt einer zusätzlichen Q10-Supplementierung (200 mg pro Tag) auf den Verlauf der bipolaren Depression. Die Standardmedikation der Patienten bestand aus Antidepressiva sowie Phasenprophylaktika. Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Q10-Supplementierung den Behandlungserfolg deutlich verbesserte.

Referenz:
Mehrpooya M, Yasrebifar F et al.: Evaluating the Effect of Coenzyme Q10 Augmentation on Treatment of Bipolar Depression: A Double-Blind Controlled Clinical Trial; J Clin Psychopharmacol. 2018 Oct;38(5):460-466.

Rose 320In einer Studie irakischer Wissenschaftler zeigten sich bei Patienten mit Major Depression verschiedene Veränderungen der Konzentrationen von Spurenelementen und Vitaminen. Eine Verminderung von Vitamin E führte zu einem erhöhten Risiko für Major Depression. Das Kupfer-Zink-Verhältnis schien eine bedeutende Rolle für die Diagnose und Überwachung der Major Depression zu haben. Bei den Patienten mit Major Depression wurden im Vergleich zu Kontrollpersonen auch niedrige Konzentrationen von Zink, Nickel, Mangan, Magnesium und Vitamin A gefunden.

Referenz:
Al-Fartusie FS, Al-Bairmani HK et al.: Evaluation of Some Trace Elements and Vitamins in Major Depressive Disorder Patients: a Case-Control Study; Biol Trace Elem Res. 2018 Sep 20. doi: 10.1007/s12011-018-1507-7.

dementia 320Wissenschaftler aus Indien publizierten eine Metaanalyse und eine systematische Übersicht über die Selenkonzentrationen im Gehirn bei Alzheimerpatienten.

Die Metaanalyse zeigte, dass der Selenstatus im Gehirn von Alzheimerpatienten signifikant niedriger war als bei Kontrollpersonen. Bekanntlich ist Selen ein wichtiges Antioxidans und Morbus Alzheimer mit oxidativem Stress assoziiert, sodass der Selenstatus bei Alzheimerpatienten einer vermehrten Beachtung bedarf.

Referenz:
Varikasuvu SR, Prasad V S et al.: Brain Selenium in Alzheimer's Disease (BRAIN SEAD Study): a Systematic Review and Meta-Analysis; Biol Trace Elem Res. 2018 Aug 31. doi: 10.1007/s12011-018-1492-x

Wissenschaftler aus Indien publizierten eine Studie, in der bei 204 Studienteilnehmern Vitamin B6 und GABA gemessen wurde. Unter den Studienteilnehmern befanden sich 102 Patienten mit der Diagnose Depression. Die Vitamin-B6-Spiegel waren am niedrigsten bei den schwer bis sehr schwer depressiven Patienten. Die GABA-Konzentrationen waren bei schwer bis sehr schwer depressiven Patienten am höchsten.

Referenz:
Garima Baradia, Pradeep Kumar et al.: Levels of Serum Vitamin B6 and GABA In Clinically Depressed Patients: A Study; Section: Biochemistry; DOI: 10.21276/aimdr.2018.4.5.BC1

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