Gehirn Geralt 320Bei französischen Altenheimbewohnern wurde untersucht, inwieweit sich die Vitamin-D-Konzentration auf Gedächtnisprobleme auswirkten. Die Personen mit 25-OH-D-Konzentrationen größer als 68 nmol/l hatten seltener Probleme beim Lernen neuer Informationen als Personen mit 25-OH-D-Konzentrationen kleiner als 68 nmol/l.

Referenz:
Annweiler C, Doineau L et al.: Vitamin D and Subjective Memory Complaint in Community-Dwelling Older Adults; Curr Alzheimer Res. 2018;15(7):664-670. doi: 10.2174/1567205015666180201153735.

Im August 2018 wurde ein Fachartikel publiziert, der sich mit dem Zusammenhang zwischen der Vitamin-D-Konzentration und Schmerzen beschäftigte. In die Metaanalyse wurden 81 Beobachtungsstudien einbezogen mit 50.834 Studienteilnehmern. Im Vergleich zu Kontrollpersonen waren die 25-OH-D-Konzentrationen bei Patienten mit Arthritis, Muskelschmerzen, generalisierten chronischen Schmerzen signifikant niedriger – aber nicht bei Patienten mit Kopfschmerzen oder Migräne.
Daraus lässt sich schließen, dass niedrige 25-OH-D-Konzentrationen mit Schmerzsymptomen assoziiert sind.

Referenz:
Wu Z, Malihi Z et al.: The association between vitamin D concentration and pain: a systematic review and meta-analysis; Public Health Nutr. 2018 Aug;21(11):2022-2037.

Wissenschaftler aus Frankreich konnten nachweisen, dass eine Kombination aus körperlichem Training und Taurinsupplementierung die Entzündungsaktivität verminderte und die Integrität der Blut-Hirn-Schranke stabilisierte.

Referenz:
Chupel MU, Minuzzi LG et al: Exercise and taurine in inflammation, cognition, and peripheral markers of blood-brain barrier integrity in older women; Appl Physiol Nutr Metab. 2018 Jul;43(7):733-741.

DenkenWissenschaftler aus dem Iran publizierten einen Übersichtsartikel über die Bedeutung der Folsäure auf kognitive Funktionen. In die Literaturauswertung wurden 46 Fachartikel einbezogen. Auf der Basis der vorhandenen Daten lässt sich schließen, dass eine Supplementierung von Folsäure die Hirnleistungsfähigkeit verbessern kann durch Verminderung von Homocystein, durch Pflege der Gefäßfunktion, Verminderung der Entzündungsaktivität und auch durch Modifizierung der oxidativen Antworten.
Besonders Personen mit einem hohen Homocysteinspiegel reagieren besser auf eine Folsäuresupplementierung, die durch eine Verbesserung eines niedrigen Folsäurestatus zustande kommt.

Referenz:
Enderami A, Zarghami M et al.: The effects and potential mechanisms of folic acid on cognitive function: a comprehensive review; Neurol Sci. 2018 Jun 23. doi: 10.1007/s10072-018-3473-4

 

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