Buchbesprechung: Was die Seele essen will

was die seele essen will 200In dem kürzlich erschienen Buch „Was die Seele essen will“ von Julia Ross findet sich eine interessante Überlegung hinsichtlich der Emotionen des Menschen. Julia Ross unterscheidet zwischen „echten Emotionen“ und „unechten Emotionen“. Wer sich ständig über Dinge ärgert, über die andere nur lachen können, oder wer deprimiert ist, während andere heiter gestimmt sind, bei dem könnte die Gefühlswelt falsche Signale aussenden – so genannte „unechte Emotionen“.

 

Sämtliche Gefühle werden vom Gehirn erzeugt und mittels Botenstoffe übertragen. Einige der Botenstoffe tragen wesentlich zu einem positiven Lebensgefühl bei. Dazu gehören u.a. Serotonin, GABA, Glycin oder auch die Katecholamine Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin. Werden sie vom Stoffwechsel in zu geringem Maß gebildet, weil z.B. zu wenig Biomoleküle zur Verfügung stehen, kann es passieren, dass diese unnötigen „unechten Emotionen“ gefühlt werden. Bei einem Serotoninmangel kann es zu erhöhter Depressionsneigung, zu Ängstlichkeit oder Aggressivität kommen. GABA (Gamma-Amino-Buttersäure) hat eine beruhigende Wirkung, ein Mangel kann zu einer ständigen Anspannung führen; man fühlt sich überfordert und gestresst. Glycin hat einen entspannenden Effekt und Dopamin steigert die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit.

  1. Als erster Schritt wäre erst einmal zu analysieren, ob die negative Stimmung aufgrund der Lebensumstände derzeit berechtigt ist, oder ob es sich um die so genannten „unechten Emotionen“ handelt.

  2. Wenn Letzteres der Fall ist, geht es darum, den Hirnstoffwechsel dahingehend zu korrigieren, dass wieder ausreichend Botenstoffe produziert werden können. Dazu muss man wissen, dass die Botenstoffe oder Neurotransmitter aus Mikronährstoffen gebildet werden. Wenn bestimmte Mikronährstoffe fehlen, ist die Synthese von Neurotranmittern gestört. Um zu ermitteln, welche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente oder Aminosäuren fehlen, ist eine genaue Mikronährstoffanalyse des Blutes unumgänglich.

  3. Wird im Blut festgestellt, dass beispielsweise bestimmte Aminosäuren defizitär sind, kann eine Mikronährstofftherapie in therapeutischen Dosen erfolgen, die bewirkt, dass die Botenstoffe wieder ausreichend synthetisiert werden können.

 

Anmerkung:
Die Mikronährstofftherapie kann in milden Fällen als Monotherapie durchgeführt werden oder bei ernsthaften Erkrankungen als Begleittherapie neben einer pharmakologischen Therapie. Bestimmte Mikronährstoffe können ggf. dann die Wirksamkeit von Psychopharmaka verbessern.Eine Therapie mit Mikronähstoffen ist immer auch dann sinnvoll, wenn ein Patient in psychotherapeutischer Behandlung ist, denn durch eine entsprechende Korrektur des Hirnstoffwechsels kann eine Gesprächstherapie besser verarbeitet werden.

Das Diagnostische Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH bietet als Spezialist in punkto Mikronährstoffanalysen und Mikronährstofftherapien auch eine entsprechende Mikronährstoffanalyse für das Nervensystem an: den DCMS-Neuro-Check. Auf der Basis dieser Mikronährstoffanalyse des Blutes ist dann eine gezielte und effektive Mikronährstofftherapie möglich.

Haut und Mikronährstoffbedarf

Haut

Die Haut hat eine Gesamtfläche von eineinhalb bis zwei Quadratmeter und ist damit das größte Organ des Menschen. Die Haut besteht aus drei Schichten: aus der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis).

Aufbau und Funktionen der Haut

Die wichtigste Aufgabe der Epidermis ist die Barrierefunktion, d. h. sie bildet einen Schutzschild nach außen. Zur Erfüllung dieser Schutzfunktion ist die Epidermis wie eine Mauer aufgebaut. Die Hornzellen (Keratinozyten) bilden sozusagen die Mauerbausteine, die in eine Mixtur aus Eiweißen und Fettmolekülen eingebettet sind. Eine sehr wichtige Komponente dieser Fettmoleküle sind die Ceramide, die dafür sorgen, dass die Haut geschmeidig und wasserdicht ist. Die Keratinozyten haben einen Lebenszyklus von 28 Tagen. Vier Wochen nach ihrer Entstehung werden sie als Schuppe abgestoßen.

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Gedächtnis: Was Mikronährstoffe bewirken

Gedaechtnis

...Für die Erhaltung oder Stärkung des Gedächtnisses ist ein erholsamer Schlaf von großer Bedeutung. Weitere wichtige Faktoren sind körperliche Aktivität und Fitness. Ungünstig wiederum ist eine Belastung mit toxischen Substanzen, zum Beispiel mit Schwermetallen, oxidativer Stress und eine erhöhte Entzündungsaktivität.

Die Gedächtnisleistungen gehören zu den kognitiven Funktionen, bei denen es altersabhängig zu einer Verschlechterung kommt. Generell ist im Alter von 80 Jahren im Vergleich von 20 Jahren eine etwa 40- bis 60-prozentige Abnahme der kognitiven Geschwindigkeit zu beobachten. Es gibt aber sehr große individuelle Unterschiede, in welchem Umfang es beim Älterwerden zu einer Verminderung der Gedächtnisleistungen kommt. Die Sicherstellung einer guten Mikronährstoffversorgung, bereits im mittleren Lebensalter, ist sicher ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Hirnleistungsfähigkeit in den späteren Jahren...

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