ears 817644 pixabayTinnitus ist ein Symptom, bei dem der Betroffene Ohrgeräusche empfindet, ohne dass hierfür äußere Schallquellen vorhanden sind. Die Hörgeräusche werden als Klingeln, Pfeifen, Summen, Brummen, Rauschen, Knacken oder Klopfen beschrieben. Tinnitus ist eine häufige Erkrankung, die mit dem Alter zunimmt. Etwa 10 bis 15 Prozent der älteren Menschen nehmen ständig oder lang andauernd Ohrgeräusche wahr. Die Symptomatik beginnt meist zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr. In den meisten Fällen ist der Tinnitus Folge einer Schädigung der inneren und äußeren Haarzellen des Innenohrs. Mögliche Ursachen von Tinnitus sind: Knalltrauma, Hörsturz, Infekte, Entzündungen, die Einnahme bestimmter Arzneimittel, Mittelohrerkrankungen und vieles mehr.

Unter Hörverlust versteht man eine Verringerung des Hörvermögens. Auch hiervon sind sehr viele Menschen betroffen, weltweit ca. 360 bis 455 Mio. Erwachsene und Kinder. Die Altersschwerhörigkeit ist eine der am weitesten verbreiteten Alterserscheinung. Sie ist gekennzeichnet durch eine angehobene Hörschwelle und durch ein erschwertes Sprachverstehen bei Umgebungsgeräuschen. Etwa 30 Prozent der über 65-jährigen leiden unter Hörverlusten. Bei den über 75-jährigen sind es bereits 40 bis 50 Prozent.

Eine Einschränkung des Hörvermögens ist aber keineswegs nur eine Alterserscheinung, sondern kann jedes Lebensalter betreffen. Beispiele sind Entwicklungsstörungen des Nervensystems bei Kindern, Lärmbelastung im frühen und mittleren Erwachsenenalter und viele mehr.

Es gibt zahlreiche Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Mikronährstoffversorgung und Hörstörungen aufzeigen. Störungen des Gehörs gehen häufig mit oxidativem Stress und mitochondrialer Dysfunktion einher, also mit Faktoren, die durch eine gezielte Mikronährstofftherapie gebessert werden können....weiter

Ohr 100Altersschwerhörigkeit ist eine häufig verbreitete Alterserscheinung. Sie beginnt meist zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahr. Bei den über 65-Jährigen klagt etwa ein Drittel der Personen über Schwerhörigkeit. In dieser Altersgruppe weisen etwa die Hälfte der Männer und ein Viertel der Frauen messbare Hörverluste auf. Die Hörverluste treten besonders bei hohen Hörfrequenzen auf, das Hören tieferer Töne ist in der Regel nicht beeinträchtigt. Typisch ist auch ein erschwertes Sprachverständnis in einer lauten Umgebung.

Wie es zur Altersschwerhörigkeit kommt, ist noch nicht vollständig geklärt. Ein wichtiger Faktor sind ganz sicher oxidative Schäden der Haarzellen der Cochlea und der zugehörigen Nervenzellen. Die vermehrte Bildung von freien Radikalen ist wiederum zu einem großen Teil auf eine langfristige Schädigung der Mitochondrien zurückzuführen. Jedenfalls können oxidative Schäden über verschiedene biochemische Regelkreise zu einem Absterben der Haarzellen führen...weiter

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