Grippe 320Die kalte Jahreszeit ist die Zeit, in der vermehrt Erkältungen auftreten. Die so genannten banalen Atemwegsinfekte sind die häufigsten Erkrankungen in den Industriestaaten. Sie bewirken etwa 40 Prozent aller Fehltage berufstätiger Menschen und sind auch die häufigste Ursache für die Abwesenheit im Unterricht bei Schülern.

Erkältungskrankheiten beruhen in 97 Prozent der Fälle auf einer Virusinfektion und verlaufen selbstlimitierend, d. h. sie heilen ab, auch ohne medizinische Maßnahmen. Bei Virusinfektionen sind Antibiotika nicht wirksam, deshalb besteht bei Erkältungskrankheiten auch nur in wenigen Fällen die Notwendigkeit einer Antibiotikatherapie.

Erkältungskrankheiten werden gerne als Grippe bezeichnet, was aber in den seltensten Fällen gerechtfertigt ist. Die Grippe ist keine banale Virusinfektion, sondern ein schweres Krankheitsbild, verursacht durch Influenzaviren. Die häufigsten Auslöser von Atemwegsinfekten sind nicht die Influenzaviren, sondern Rhinoviren, Coronaviren und Respiratory-Syncytial-Viren.


Der Ausdruck „Erkältungskrankheiten“ suggeriert ja eindeutig, dass diese Erkrankungen mit Kälte zusammenhängen, d. h. die Kälteexposition wird als wesentlicher Faktor für das Auslösen der Beschwerden angesehen. Inwieweit Kälte tatsächlich ein ursächlicher Faktor ist, ist allerdings wissenschaftlich höchst umstritten. In den meisten Untersuchungen konnte nicht nachgewiesen werden, dass Kälte tatsächlich das Infektionsrisiko erhöht. Allerdings führt Kälte zu einer reflektorischen Verengung der Blutgefäße im oberen Respirationstrakt. Diese Verschlechterung der Durchblutung könnte dazu führen, dass weniger immunkompetente Zellen transportiert werden.

Entscheidend für die Ansteckungsgefahr ist die Tatsache, dass man in den Wintermonaten vermehrt mit Krankheitserregern in Berührung kommt. Im Herbst und Winter überstehen die Viren längere Zeit ohne einen Wirt. Außerdem verbringen wir im Winter mehr Zeit in geschlossenen Räumen. Hinzu kommt es zu einer vermehrten Austrocknung der Schleimhäute in Nase und Rachen, was die Ansteckungsgefahr erhöht. Eine zentrale Bedeutung für die Ansteckungsgefahr hat natürlich die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Das Immunsystem besteht aus vielfältigen komplexen Strukturen und ist wie ein Netzwerk im ganzen Körper verteilt. Es handelt sich also nicht um ein Organ, wie z. B. die Leber oder das Herz. Zum Immunsystem gehören das Knochenmark, der Thymus, die Lymphknoten, die Milz, die Darmschleimhaut und die Haut. Das Immunsystem besteht aus einer Vielzahl spezialisierter Immunzellen sowie mehreren Immunbotenstoffen und Immunglobulinen.

Die Funktionsfähigkeit des Immunsystems kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden, was z. B. die Infektanfälligkeit erhöht oder andere Fehlreaktionen des Immunsystems wie Allergien oder Autoimmunerkrankungen begünstigt.

 

Das Immunsystem wird geschwächt durch

• psychischen Stress, z. B. Aufregung, anhaltenden psychosozialen und /oder intrapsychischen Stress;
• Schlafmangel;
• falsche Ernährungsgewohnheiten, z. B. zu hohe Kalorienzufuhr, Mangelernährung;
• Medikamente, z. B. Schmerzmittel, Cortison;
• Umweltschadstoffe und Wohngifte;
• Genussmittel

Das Immunsystem muss sich flexibel und schnell neuen Herausforderungen stellen und ist deshalb allezeit auf eine ausreichende Verfügbarkeit von Nährstoffen angewiesen. Bereits der Mangel an einem Mikronährstoff kann die Immunkompetenz empfindlich stören. Das Immunsystem unterliegt, wie alle anderen Organe auch, einem Alterungsprozess. Die Zahl und biologische Aktivität der Immunzellen ist dann eher rückläufig. Die Entzündungsaktivität des Organismus nimmt zu. Insgesamt besteht eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionserkrankungen. Diese kann durch eine gute Mikronährstoffversorgung verhindert oder zumindest gemildert werden.

Aminosäuren

Arginin ist Ausgangssubstanz für die Bildung des Signalgases Stickstoffmonoxid (NO). Makrophagen produzieren große Mengen NO zur Abtötung von Bakterien und Zellen. Außerdem aktiviert Arginin die natürlichen Killerzellen.

Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure und wichtige Ausgangsubstanz für die Glutathionsynthese. Glutathion ist ein Tripeptid, bestehend aus Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Es ist ein wichtiges intrazelluläres Antioxidans und Regulatormolekül des Zellstoffwechsels. Glutathion steigert die Lymphozytenproliferation. Ein Glutathionmangel führt zu einer Einschränkung der Immunfunktionen. Cystein wird gerne in Form von N-Acetylcystein supplementiert. NAC wird als Schleimlöser vermarktet; das Wirkprofil der Substanz ist aber viel umfassender. Eine Supplementierung von NAC konnte in einer Studie die Häufigkeit und den Schweregrad von Grippesymptomen deutlich vermindern. NAC wirkt antioxidativ und antientzündlich.

Glutamin ist ein essenzielles Nährsubstrat für sich schnell teilende Zellen, dazu gehören auch die Immunzellen. Glutamin steigert die Aktivität der Lymphozyten und ist auch wichtig zur Stabilisierung der Schleimhautbarriere im Darm und in den Bronchien. Ein Glutaminmangel verhindert die schnelle Neubildung von Immunzellen. Infektionen, Entzündungen oder anderweitiger starker physischer und/ oder psychischer Stress vermindern den Glutaminpool des Organismus.

Glycin ist Teil des Glutathionmoleküls und besitzt ausgeprägte antientzündliche Eigenschaften.

Lysin ist wichtig zur Prävention und Behandlung von Fieberbläschen. Diese werden ausgelöst durch Herpes-simplex- Viren Typ 1. Lysin kann auch vorbeugend eingenommen werden - gleichzeitig sollte aber die Argininzufuhr begrenzt werden. Arginin spielt für das Wachstum der Herpesviren eine bedeutende Rolle.

Taurin ist eine schwefelhaltige Aminosäure mit zahlreichen Funktionen im Stoffwechsel. Neutrophile Granulozyten enthalten relativ viel Taurin. Dieses wird benötigt zur Begrenzung der Immunreaktionen, bei denen viele freie Radikale freigesetzt werden. Taurin verhindert auch die Bildung von entzündungsfördernden Zytokinen.

 

Vitamine

Vitamin A ist wichtig für die Intaktheit von Haut und Schleimhäuten. Gesunde Schleimhäute sind wichtig als Barriere gegen Krankheitserreger.
Vitamin A ist für das Wachstum von B-Lymphozyten und damit auch für die Antikörperbildung unentbehrlich. Eine Supplementierung von Vitamin A erhöht auch die Zahl der T-Lymphozyten und die Aktivität der NK-Zellen. Bereits ein leichter Vitamin-A-Mangel erhöht das Risiko für Infektionen um das Zwei- bis Dreifache. Ursprünglich wurde Vitamin A als das antiinfektiöse Vitamin bezeichnet. Vitamin A hat nicht nur präventive Eigenschaften, sondern ist auch bei bereits bestehenden Infekten wichtig, da es bei Infekten zu einem Absinken der Vitamin-A-Konzentration kommt. Dies kann durch eine Vitamin-A-Supplementierung ausgeglichen werden. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Vitamin A einen Schutzeffekt gegen Lungenentzündung bei Kindern hat.

Vitamin D ist ein bedeutendes Regulatormolekül des Immunsystems. Vitamin D induziert die Differenzierung von Monozyten und Makrophagen und beeinflusst auch deren Funktion. Durch Kontrolle der Zytokinbildung bei Entzündungsreaktionen hat Vitamin D einen antientzündlichen Effekt. Darüber hinaus induziert Vitamin D die Bildung von antimikrobiellen Peptiden und verbessert dadurch die Wirkung von Makrophagen. Ein Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Atemwegsinfekte und Autoimmunerkrankungen. Ein Vitamin-D-Mangel begünstigt die Entstehung von Bronchiolitis bei Kindern. Bei Infektanfälligkeit sollte unbedingt Vitamin D bestimmt werden, als Grundlage für eine bedarfsgerechte Supplementierung.

Vitamin E ist ein wichtiges fettlösliches Antioxidans und essentiell für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems. Eine große Bedeutung hat Vitamin E für den Erhalt der Immunkompetenz bei älteren Menschen. Mit zunehmendem Alter kommt es zu einer Verminderung der Funktionsfähigkeit des Immunsystems, was durch eine Vitamin-E-Supplementierung wieder aufgehoben werden kann. Vitamin E verminderte die Häufigkeit von Lungenentzündung bei Senioren.

Vitamin B1 hat eine zentrale Bedeutung für den Abbau von Kohlenhydraten und besitzt auch antioxidative Eigenschaften. Ein oxidativer Stress durch einen Vitamin-B1-Mangel kann die Funktion der Immunzellen beeinträchtigen. Generell ist eine suboptimale Vitamin-B1-Versorgung relativ häufig, da der Organismus nur über geringe Vitamin-B1-Speicher verfügt. Viele Kohlenhydrate gleich hoher Vitamin-B1-Bedarf. Vitamin B1 ist wichtig für Stimmung sowie die körperliche und psychische Befindlichkeit. Psychische Missstimmung erhöht die Infektanfälligkeit.

Aus Vitamin B2 entstehen wichtige Coenzyme des Energiestoffwechsels. Bei einem Vitamin-B2-Mangel werden proentzündliche Vorgänge im Körper verstärkt. Ein Vitamin-B2-Mangel ist gar nicht so selten. Besonders auch bei veganer Ernährung sollte sorgfältig auf die Vitamin-B2-Versorgung geachtet werden. Vitamin B3 ist Ausgangssubstanz für die Bildung der Coenzyme NAD und NADP. Niacin hat bedeutende immunmodulierende Eigenschaften und kann die Bildung von Entzündungsmediatoren beeinflussen. Vitamin B3 ist wichtig zur Begrenzung überschießender Entzündungsreaktionen.

Vitamin B6 ist von zentraler Bedeutung für den Aminosäuren- und Proteinstoffwechsel. Ein niedriger Vitamin-B6-Status beeinträchtigt die Immunkompetenz, besonders bei älteren Patienten. Die Proliferation der Lymphozyten ist eingeschränkt, ebenso wie die Bildung verschiedener Botenstoffe und Antikörper. Insgesamt beeinträchtigt ein Vitamin-B6-Mangel die humorale sowie die zellvermittelte Immunantwort.

Vitamin B12 ist erforderlich, um Folsäure in seine aktive Form umzuwandeln. Folsäure wird benötigt für die DNA-Synthese, d.h. die Vermehrung von Immunzellen ist von der Folsäureversorgung abhängig. Die Versorgung mit Folsäure hat auch einen Einfluss auf die Bildung von Interleukin-2. Die Vitamin-B12-Versorgung ist bei älteren Menschen häufig unzureichend, da es mit zunehmendem Alter vermehrt zu Störungen der Vitamin-B12-Aufnahme kommt. Auch die Einnahme von Protonenpumpenhemmern oder Metformin kann den Vitamin-B12-Status verschlechtern. Grundsätzlich ist für Veganer eine Vitamin-B12-Supplementierung zwingend erforderlich.

Vitamin C ist ein wichtiges wasserlösliches Antioxidans und auch für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems unentbehrlich. Ein Vitamin-C-Mangel erhöht das Risiko für Atemwegsinfektionen. Generell ist bei Infektionen der Vitamin-C-Bedarf der Granulozyten deutlich erhöht. Eine Vitamin-C-Supplementierung bei Atemwegserkrankungen kann den Schweregrad der Symptome reduzieren. Auch bei der Behandlung von Pneumonien, besonders bei älteren Menschen, hat Vitamin C einen günstigen Effekt. Seit Jahrzehnten wird kontrovers diskutiert, inwieweit die Einnahme von Vitamin C bei Erkältungskrankheiten sinnvoll ist. Der derzeitiger Erkenntnisstand ist: Vitamin C verbessert den Schweregrad und verkürzt die Dauer von Erkältungssymptomen. Vorbeugend wirkt Vitamin C hauptsächlich bei Personen, die einem erhöhten körperlichen Stress ausgesetzt sind.

 

Spurenelemente

Selen ist ein essentielles Spurenelement und wirkt im Organismus über verschiedene Selenoproteine, z. B. Glutathionperoxidasen. Selen ist ein wichtiges Antioxidans und wird auch für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems benötigt. Ein Selenmangel erhöht die Anfälligkeit gegenüber mehreren Virusarten, unter anderem Influenzaviren und erhöht den Schweregrad von Grippesymptomen. Der Selengehalt der Nahrungsmittel ist abhängig vom Selengehalt der Böden. Dieser ist in Mitteleuropa gering, deshalb ist ein unzureichender Selenstatus auch sehr häufig. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sollte deshalb der Selenstatus überprüft und Selen gegebenenfalls supplementiert werden.

Eisen ist ein Spurenelement mit sehr vielfältigen Eigenschaften. Es nicht nur wichtig für den Sauerstofftransport, sondern auch für die Energiegewinnung, den Nervenstoffwechsel, die Entgiftungskapazität der Leber, die Kollagensynthese etc. Bei einem Eisenmangel kommt es auch zu einer Beeinträchtigung von Immunfunktionen. Eisen wird benötigt für die DNA-Synthese und damit auch für die Proliferation von Lymphozyten und für den Respiratory Burst. Darunter versteht man die Bildung und Freisetzung von Sauerstoffradikalen durch bestimmte Immunzellen, die für die intrazelluläre Verdauung von Krankheitserregern notwendig sind. Bei bakteriellen Infektionen sollte keine Eisentherapie durchgeführt werden, da Eisen für Bakterien ein Wachstumsfaktor darstellt. Das Eisenspeicherprotein Ferritin ist bei Infektionen und Entzündungen meist erhöht und in diesen Fällen kein geeigneter Marker zur Beurteilung der Eisenversorgung.

Ein Kupfermangel führt zu einer Verminderung der Anzahl von Leukozyten (Leukopenie). Auch ein Kupfermangel vermindert die Effektivität des Respiratory Burst. Außerdem wird bei einem Kupfermangel die Zahl der NK-Zellen vermindert.

Zink ist Bestandteil von über 300 Enzymen. Mehrere Funktionen des Immunsystems sind Zink-abhängig. Bei einem Zinkmangel sind die Zahl der Lymphozyten und ihre Aktivität vermindert. Ein Zinkmangel erhöht nicht nur die Infektanfälligkeit, sondern begünstigt auch Allergien und Autoimmunerkrankungen – ein Mangel führt also zu einer Fehlregulation des ganzen Immunsystems. Eine Zinksupplementierung hemmt die Aktivität von Herpesviren und schnupfenauslösenden Viren. Bei akuten Infekten und Erkältungen kann eine Zinksupplementierung, z. B. in Form von Lutschtabletten, die Krankheitsdauer vermindern; es sind aber Mengen über 75 mg pro Tag erforderlich. Zink wirkt am besten bei Einnahme innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Erkältungssymptome. Zink vermindert auch die Dauer von schweren Pneumonien.

 

Sonstige Mikronährstoffe


Carnitin ist ein Transportmolekül für Fettsäuren in die Mitochondrien. Es ist deshalb sehr wichtig für den Energiestoffwechsel. Carnitin besitzt immunmodulierende und antientzündliche Eigenschaften. Es steigert die Lymphozytenproliferation sowie die Phagozytosefähigkeit der Leukozyten.

Coenzym Q10 hat eine zentrale Bedeutung für den Energiestoffwechsel. Immunzellen haben einen hohen Energiebedarf. Außerdem ist Coenzym Q10 ein lipophiles Antioxidans, das sowohl oxidiertes Glutathion wie auch Vitamin E regenerieren kann.

Auch Magnesium ist als der Anti-Stress-Mikronährstoff wichtig für die Immunkompetenz. Es ist inzwischen sehr gut bekannt, dass das Nervensystems und das Immunsystem stark vernetzt sind. Dies erklärt auch, weshalb psychischer Stress unmittelbar Auswirkungen auf die Immunkompetenz hat. Negative Emotionen, z. B. Ärger, Wut und Ängstlichkeit, erhöhen die Infektanfälligkeit.

 

Weitere Maßnahmen zur Verminderung von Erkältungskrankheiten

Bei einer Grippewelle sollten Menschenansammlungen so weit wie möglich gemieden werden. Wichtig ist auch das Waschen der Hände, nachdem man einem erkälteten Menschen die Hand gegeben hat. Erkältungsviren haften an vielen Gegenständen, z. B. an Kochgeschirr, Kleidung etc.

Auch verschiedene pflanzliche Wirkstoffe oder Phytopharmaka können zur Verbesserung der Immunkompetenz beitragen, z. B. Echinacea, Taigawurzel, Rosenwurz, Ginseng. Pflanzliche Mittel können problemlos mit Mikronährstoffen kombiniert werden.

Generell ist eine vitalstoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung zu empfehlen. Ein Proteinmangel sollte unbedingt vermieden werden, wobei hierbei pflanzliche Proteine zu bevorzugen sind.

 

Referenzen:

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