angst geralt 32010 bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden an Angsterkrankungen, die damit die häufigsten psychiatrischen Störungen sind. Zu den Angststörungen gehören die Panikattacken. Diese sind unerwartet plötzlich auftretende Angstanfälle ohne ersichtlichen Auslöser. Es kann zu vielfältigen vegetativen Symptomen kommen wie Atemnot, Herzklopfen, Brustschmerzen oder Schwindel.

Unter einer generalisierten Angststörung versteht man eine andauernde allgemeine Ängstlichkeit. Die Betroffenen sind ständig angespannt und erleben den Alltag als bedrohlich. Diese Angststörung bezieht sich nicht auf bestimmte Situationen.

Phobien sind durch Furcht vor bestimmten Objekten und Situationen gekennzeichnet, die dann gemieden werden. Häufig besteht auch Angst vor der Angst. Es gibt spezifische Phobien: Höhenangst, Raumangst, Angst vor Tumoren, Angst vor dem Erröten, Flugangst oder eine Spinnen- oder Schlangenangst. Unter Agoraphobie versteht man Angst auf freien Plätzen oder die Angst, nicht rechtzeitig in die beschützende häusliche Umgebung zurückzukommen. Die Agoraphobie führt zu einer Vermeidung freier Plätze. Eine immer häufiger diagnostizierte Form der Angststörung ist die soziale Phobie. Hierbei besteht Angst davor, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Kennzeichen sind z. B. Angst vor dem Sprechen in der Öffentlichkeit, vor Vorgesetzten oder vor Behörden. Charakteristisch ist auch eine Angst vor negativer Bewertung durch andere. Die Diagnose „Soziale Phobie“ hat in den letzten Jahren sehr stark zugenommen, bis zu 13 Prozent der Bevölkerung sollen jetzt angeblich an der „Soziale Phobie“ erkrankt sein. Hier sind sicherlich die Grenzen zwischen normal und pathologisch eher fließen. Nicht jede Schüchternheit sollte z. B. als „Soziale Phobie“ mit Kranheitswert eingestuft werden...

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